Geschichte Hodgkin-Lymphom

Katharina, 23

Wir stellen euch heute Katharina vor. Sie erkrankte im März 2022 am Hodgkin-Lymphom und kämpft sich seitdem durch die Chemotherapie. Ihr offener Umgang mit der Erkrankung und den psychischen Herausforderungen sind ein toller Mutmacher für andere Betroffene.

»Hallo, mein Name ist Katharina (@weltkind_kate), ich bin 23 Jahre alt und bekam am 03.03.2022 die Diagnose Hodgkin-Lymphom, Stadium IVA.

Alles hatte mit einer Schwellung am Hals angefangen, die ich zum ersten Mal Anfang Februar ertastete. Nach einer Beschallung wurde ich zum MRT geschickt, dann folgte eine Gewebeentnahme mit pathologischer Untersuchung. Dass ich daraufhin eine Krebsdiagnose erhalten würde, damit hätte ich nie im Leben gerechnet und es kam mir so unglaublich surreal vor.

Zwei Wochen später startete ich allerdings schon in die Chemotherapie und legte mein restliches Leben vorübergehend auf Eis. Aktuell befinde ich mich im letzten von insgesamt sechs Zyklen. Diese haben es echt in sich und ich habe inzwischen schon 12 Bluttransfusionen hinter mir, da vor allem mein Knochenmark einiges abbekommen hat und meine Blutwerte leider immer öfter nicht so berauschend sind. Auch wenn der Kampf mit jedem Zyklus härter wird, lasse ich mich nicht unterkriegen. Die Gewissheit, dass mein Krebs heilbar ist, lässt mich weiterkämpfen und die Hoffnung nicht aufgeben, dass ich schon bald als krebsfrei gelte. Zum Glück habe ich eine tolle Familie und Freunde, die mich unterstützen und bedingungslos für mich da sind. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar, denn auch das hilft mir stark zu bleiben.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, von Anfang an sehr offen mit meiner Krankheit und den damit einhergehenden Sorgen und Ängsten umzugehen und meine Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Denn auch wenn eine große Portion Optimismus und ein starker Kampfgeist toll und bewundernswert sind, so normal ist es gleichzeitig, wenn man zwischendurch an seine physischen und psychischen Grenzen stößt. Ich kann daher sehr empfehlen, zu sich selbst und anderen gegenüber ehrlich zu sein und auch Hilfe anzunehmen, wenn man alleine nicht mehr weiterkommt. Denn das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und erst recht nichts, wofür man sich schämen muss ❤«

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