Geschichte Brustkrebs Triple-negativ

Lea, 28

Heute erzählen wir euch die Geschichte von Lea. Lea ist eine von vielen jungen Betroffenen, deren Beschwerden nicht ernst genommen wurden, letztendlich stellte sich heraus, dass sie einen bösartigen Tumor in der Brust hatte. Eine Diagnose, die viel früher hätte erkannt werden können.

»Ich bin Lea und 28 Jahre alt, mit gerade 27 Jahren habe ich die Diagnose Triple-negativer Brustkrebs erhalten.

Im Dezember 2020 habe ich den Knubbel zum ersten Mal beim Duschen bemerkt. Ich habe mich zuvor nie großartig abgetastet, sodass es sich um einen Zufall gehandelt hat. Schnellstmöglich habe ich einen Termin bei meiner damaligen Gynäkologin ausgemacht. Sie hat mich beim Termin ebenfalls abgetastet und einen Ultraschall gemacht. Ihrer Aussage nach handelte es sich um nichts Schlimmes, etwas was bei jungen Frauen häufiger vorkommt, ich sollte den Knubbel weiter beobachten. Das nächste Mal würden wir das Ganze im Juni 2021 beurteilen. Also bin ich beruhigt nach Hause.

Über die Weihnachtsfeiertage und den Januar ist der Knubbel allerdings viel größer geworden, sodass er schon gut sichtbar, zur Achsel hin, eine Delle gebildet hatte. Mich hat das sehr verunsichert, weil das so schnell ging. Somit habe ich mir erneut einen Termin bei meiner Frauenärztin geben lassen. Diese meinte wiederholt, es würde sich um nichts Schlimmes handeln, da das Ultraschallbild unauffällig sei und ein bösartiger Tumor definitiv anders aussehe. Wenn ich allerdings unbedingt wollen würde, könnte sie mir die Überweisung ins Brustkrebszentrum ausstellen. Ich solle mir nur bewusst sein, dass die immer direkt operieren wollen – meine Entscheidung. Also bin ich hin ins Brustzentrum und habe eine Stanzbiopsie machen lassen. Auch der Arzt dort versicherte mir, dass es zu 99 % etwas Gutartiges ist. Eine Woche später war ich zur Befundbesprechung dort und mir wurde mitgeteilt, dass ich einen bösartigen Tumor habe und eine Chemotherapie brauche.

Damals keine Frauen in meinem Alter kannte, mit einer ähnlichen Diagnose, weswegen ich gezielt den Austausch durch Instagram gesucht habe. Mit meiner Instagramseite konnte ich mich mit anderen verbinden, austauschen und neue Kontakte schließen. Aber auch meinen Alltag, meine Gedanken, Hobbys zeigen, was eben trotz Chemo und Diagnose möglich ist.«

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