
🪫Fatigue ist wie ein Smartphone mit kaputtem Akku: Es lädt nicht mehr richtig auf, egal wie lange es am Kabel hängt. Das Ergebnis? Bleierne Erschöpfung, die nicht mit Schlaf verschwindet. Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Isolation. Und weil Fatigue unsichtbar ist, kommen gut gemeinte Ratschläge wie »Mach doch einfach mal mehr Sport!« – absolut frustrierend, wenn nichts mehr klappt wie vorher und die Sache offensichtlich nicht so einfach wegzutrainieren geht 😰
Viele verwechseln Fatigue mit Depression. Klar, beide sind sich sehr ähnlich – aber es gibt Unterschiede:

Findest du dich in der Beschreibung wieder? Dann mach doch mal den Fatigue-Selbsttest und du erhältst einen wichtigen Überblick über deine Symptome:👉 http://www.erfolgreich-schlafen.de/Fatigue-selbsttest
Fatigue ist sehr komplex, und leider gibt es keine Pille dagegen. Aber es existieren Wege, um besser damit umzugehen. Und genau hier setzen wir an!
Fatigue bedeutet nicht, dass du gar nichts mehr tun kannst – aber es bedeutet, dass du geschickter mit deiner Energie haushalten solltest. Hier hilft die 12-Löffel-Theorie: Stell dir vor, du hast 12 Löffel Energie pro Tag zur Verfügung. Jede Aktivität kostet dich Löffel: Duschen? 1 Löffel. Einkaufen? 3 Löffel. Sport? 4 Löffel. Was passiert, wenn die Löffel leer sind? Zack: Stecker raus und nichts geht mehr.
Der Trick ist also, deine Löffel weise zu verteilen und nur so viel auszugeben, wie nötig. Nutze für deine eigene Kontrolle am besten ein Energietagebuch! Schreib eine Woche lang auf, welche Aktivitäten dich besonders fertig machen (Energieräuber können bis zu 48 Stunden wirken!) – und welche dir guttun.
Hier findest du eine Vorlage: 👉 https://www.erfolgreichschlafen.de/fatigue/
Gute Pausen sind nicht einfach »Nichtstun« – sie sind gezielte Erholung. Hier ein paar Ideen:
✅ 1 Minute Pause: Augen schließen, dreimal tief durchatmen, Schultern mit jedem Ausatmen tiefer sinken lassen.
✅ 5 Minuten Bewegungspause: Strecken, Schultern kreisen, leicht auf der Stelle gehen.
✅ 10 Minuten-Naturpause: Fenster öffnen, rausgehen, Sonnenlicht tanken.
✅ 20 Minuten Powernap: Handy auf Flugmodus, Wecker stellen, Augen zu.
✅ 30 Minuten Mentale Pause: Meditieren, Musik hören, Atemübungen.
Bewegung ist der größte Fatigue-Killer. Aber viel hilft nicht viel!! Starte mit kleinen Einheiten und steigere dann die Häufigkeit, die Dauer, die Intensität, bis du das Gefühl hast, dein optimales Level erreicht zu haben: Es fühlt es sich währenddessen und auch die Tage danach gut an ohne große Erschöpfung.
✅ 5 Minuten sanftes Yoga morgens.
✅ Ein Spaziergang mit Tempowechseln nach dem Essen.
✅ 2–3 Kräftigungsübungen am Nachmittag.
Wichtig: Regelmäßig kleine Bewegungen sind besser als einmal Vollgas und danach drei Tage k.o.!
Stehst du morgens auf, als wärst du vom LKW überfahren worden, dann probiere Folgendes:
✅ Immer zur selben Zeit ins Bett und wieder raus, erspart dir manchen Graus.
✅ Kaffee am Abend – erquickend und labend – leider auch, wenn es schon Schlafenszeit ist. Keinen Kaffee mehr ab 14, besser 11 Uhr.
✅ Abendrituale einführen (z.B. warme Dusche, leise Musik, Tagebuch schreiben)
Versuche, deine Erschöpfung nicht als Feind zu sehen, sondern als Hinweis deines Körpers, gut für dich zu sorgen. Hier ein paar positive Glaubenssätze:
💡 Ich darf meine Energie einteilen, ohne mich zu rechtfertigen.
💡 Auch kleine Schritte sind Erfolge!
💡 Ich bin nicht meine Erschöpfung – ich bin mehr als das. (AUFGABE: Nimm doch hierzu gerne mal einen Zettel und schreibe dir auf, was du alles bist: Katzenkuschler:in, beste Zuhörer:in, Muffinbäcker:in, Häkel-Queen. Befrag auch gerne deine Liebsten dazu.)
Du bist nicht allein! Fatigue ist real! In der Nachsorge leiden bis zu 30 bis 50 Prozent aller Betroffenen noch darunter. Lass organische Ursachen unbedingt medizinisch abklären. Wenn du mehr über Fatigue-Management erfahren willst, schau auf meiner Website vorbei: 👉 www.erfolgreich-schlafen.de/fatigue und folge mir auf Instagram: www.instagram.com/sabrina_fatiguecoach

Aber ganz wichtig: Sport und Bewegung nach einer Krebserkrankung sollen keine unbarmherzige To-do-Liste sein, sondern dein Schlüssel zu mehr Energie, weniger Schmerzen und einer besseren Lebensqualität. Klingt gut? Ist es auch! Also, schnapp dir eine bequeme Hose und lies weiter.
Wenn du denkst, dass Sport nur etwas für fitte Menschen ist, dann lass mich dir sagen: Das Gegenteil ist der Fall! Gerade nach einer Krebserkrankung kann Bewegung dein Wohlbefinden enorm verbessern:
👉 Mehr Energie: Bewegung hilft, die bleierne Müdigkeit (Fatigue) zu reduzieren. Dein Kreislauf kommt in Schwung, deine Muskeln geben dir Kraft für den Alltag.
👉Nebenwirkungen lindern: Bewegung kann helfen, Beschwerden wie Polyneuropathie, Inkontinenz oder Lymphödeme zu verringern.
👉 Bessere Stimmung: Sport setzt Glückshormone frei. Bewegung kann Ängste lindern und depressive Verstimmungen verbessern.
👉 Rückfallrisiko senken: Studien lassen vermuten, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für ein Rezidiv verringern kann.
Das Beste daran? Du kannst in deinem eigenen Tempo starten. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinem Körper etwas Gutes zu tun.
Hier ein paar konkrete Schritte, um eine gesunde Bewegungsroutine zu entwickeln:
Warum möchtest du Sport machen? Hier einige mögliche Gründe:
Jetzt kommt der spannende Teil: die Wahl der richtigen Bewegung in Bezug zu deinem persönlichen Grund:
Beantworte dir folgende Fragen:
Plane feste Zeiten ein und belohne dich nach dem Sport – sei es mit einem entspannenden Bad, einem leckeren Snack oder deiner Lieblingsserie. Du hast es dir verdient!
Überstunden, schlechtes Wetter oder der innere Schweinehund – es gibt immer Gründe, Sport aufzuschieben. Überlege dir im Vorfeld Strategien:
Pausen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von smarter Trainingsplanung. Dein Körper braucht Zeit zur Erholung, um nachhaltig von der Bewegung zu profitieren.
Sport soll keine Qual sein, sondern eine Chance. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinen Körper wieder besser kennenzulernen und dich Stück für Stück stärker zu machen. Der Anfang mag herausfordernd sein, aber mit der richtigen Motivation, der passenden Bewegung und einem klaren Plan kannst du es schaffen. Und wer weiß – vielleicht wirst du irgendwann merken, dass du dich auf dein nächstes Training freust!


Dieser grüne Mini-Kohl hat eine Menge zu bieten. Rosenkohl ist reich an Vitamin C, das dir hilft, durch die kalten Monate zu kommen. Darüber hinaus werden Rosenkohl und andere Kohlsorten als wahre „Krebskämpfer“ bezeichnet, da sie Glucosinolate – einen sekundären Pflanzenstoff – enthalten, dem eine krebspräventive Wirkung nachgesagt wird. Probiere Rosenkohl geröstet mit etwas Olivenöl aus!
Der grüne Superstar des Winters ist Grünkohl. Grünkohl ist reich an Vitaminen – besonders an Vitamin K, das für die Knochengesundheit und Blutgerinnung wichtig ist. Außerdem enthält er Mineralstoffe wie Eisen und Calcium. Aber das ist nicht alles: Die im Grünkohl enthaltenen Carotinoide wirken als Antioxidantien und können so die körpereigene antioxidative Abwehr stärken. Diese Abwehrkräfte verhindern, dass freie Radikale die DNA schädigen, was zu Krebs führen kann. Mixe Grünkohl z.B. in Smoothies, Salaten oder Suppen, denn er schmeckt toll und tut deinem Körper gut!
Auch bekannt als Winterspargel. Sie enthält wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen. Du willst deinem Mikrobiom etwas gutes tun? Schwarzwurzeln enthalten den wasserlöslichen Ballaststoff Inulin, der Futter für deine guten Darmbakterien ist und die Zahl der Bifidobakterien ansteigen lässt. Wie wäre es also mit einem wärmenden Schwarzwurzel-Curry an einem kalten Winterabend?


In den meisten Fällen verläuft eine HPV-Infektion unbemerkt und heilt – nach aktuellem Wissensstand – innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst aus. Ein Teil der HPV-Typen kann über längere Zeit im Körper verbleiben. Einige sogenannte Hochrisiko-HPV-Typen können über Jahre hinweg zu zunehmend schweren Zellveränderungen führen. Unbehandelt können daraus letztlich Krebserkrankungen entstehen – zum Beispiel am Gebärmutterhals, seltener aber auch am Anus, im Mund-Rachen-Bereich oder am Penis. Bestimmte HPV-Niedrigrisiko-Typen können Feigwarzen auslösen.
Seit einigen Jahren etabliert ist die gynäkologische Vorsorge mit Pap-Test und HPV-Test und im Weiteren die Scheiden-spiegelung (Kolposkopie), um frühe Zellveränderungen erkennen und behandeln zu können.
Bei Frauen im Alter von 20–34 Jahren erfolgt dabei zur Vorsorge jährlich ein Pap-Abstrich. Ab 35 Jahren wird alle drei Jahre ein Kombitest aus Pap- und HPV-Test gemacht. Je nach Befund erfolgt dann eine weiterführende Abklärung, wie beispielsweise eine Scheidenspiegelung.1
Ein routinemäßiges HPV-Screening für den Afterbereich existiert bisher nicht. Hier gibt es risikobezogene Screeningempfehlungen, insbesondere für HIV-infizierte Personen sowie mittlerweile auch für Menschen mit anderweitig reduziertem Immunsystem und auch für Frauen, die bereits eine höhergradige HPV-assoziierte Zellveränderung im gynäkologischen Bereich in der Vorgeschichte haben.
Im HNO-Bereich sind die Abstriche bisher noch nicht wirklich aussagekräftig. Dennoch gibt es Situationen, in denen eine HNO-Untersuchung sinnvoll ist, denn HPV ist eine sexuell übertragbare Erkrankung. Auch hier sollte spätestens bei anhaltenden Beschwerden oder sichtbaren Veränderungen eine ärztliche Untersuchung stattfinden.
Eine Impfung vor dem ersten Sexualkontakt – idealerweise zwischen 9 und 14 Jahren – schützt vor den wichtigsten neun HPV-Typen. Findet sie zu einem späteren Zeitpunkt statt, kann sie natürlich dennoch sinnvoll sein, insbesondere, wenn noch kein Sexualkontakt erfolgt ist oder es wenige Partner:innen gab.
Gerade hier ist eine persönliche Beratung und Aufklärung wichtig, denn egal in welchem Alter, Wissen und Vorsorge ist wichtig!
Stay safe! Mehr Informationen findest du auch auf den Seiten vom RKI unter »Impfungen A-Z«2 oder dem Krebsinformationsdienst unter »Krebs vorbeugen«3.

Du kannst die Geschmacksveränderungen nicht beseitigen, aber je nachdem, wie sich dein Geschmack verändert hat, helfen dir unterschiedliche Strategien dabei, dich weiterhin ausreichend mit Energie und Eiweiß zu versorgen:
Denke daran: Geschmacksveränderungen sind meistens nur vorübergehend. Dein Geschmackssinn braucht Zeit, um sich zu regenerieren. Solltest du merken, dass du stark an Gewicht abnimmst oder kaum noch essen kannst, wende dich unbedingt an dein Behandlungsteam oder eine Ernährungsfachkraft.

🥩 Sauer: z. B. Fleisch/Wurst, Fisch, Eier, Käse, Zucker, Alkohol
🥦 Basisch: z. B. Gemüse, Obst, Fruchtsäfte, Soja
🫒 Neutral: Fette, Öle
Eine basische Ernährung wird empfohlen, da der Körper angeblich durch zu viele säurebildende Nahrungsmittel (z.B. Fleisch) in eine gesundheitsschädliche Übersäuerung rutscht. Eine Übersäuerung des Körpers sei die Ursache fast aller Zivilisationskrankheiten. Damit der Körper weniger sauer ist, muss der Anteil basenbildender Nahrungsmittel (z.B. Gemüse) erhöht werden. Dadurch wird angeblich das Krebswachstum gehemmt.
Grundsätzlich nicht, denn unser Körper gleicht über Lunge, Niere und Leber den Säure-Basen-Spiegel bzw. den pH-Wert unseres Blutes aus und hält ihn konstant bei etwa 7,4. Wenn in unserem Körper aber veränderte Stoffwechselprozesse vorliegen, kann es zu einer Übersäuerung (Azidose) kommen. Ursache dafür ist beispielsweise eine eingeschränkte Nierenfunktion.
Wenn du dich überwiegend basisch ernährst, also viele pflanzliche Lebensmittel isst, führst du deinem Körper mehr gesundheitsfördernde Nährstoffe zu als jemand, der mehr »saure« Lebensmittel wie Fleisch, Wurst oder Zucker isst. Die gesundheitlichen Vorteile beruhen daher nicht auf der basischen Wirkung, sondern auf dem höheren Verzehr an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen aus pflanzlichen Lebensmitteln.
✅ Iss also gerne basisch und ergänze deine Lebensmittelauswahl mit sauren (tierischen) Lebensmitteln. Das entspricht nämlich auch dem Prinzip einer ausgewogenen Ernährung.
❌ Für die Behauptung, eine Übersäuerung des Körpers sei die Ursache fast aller Zivilisationskrankheiten, gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Neben einem falschen Kau- und Essverhalten können die Lebensmittelauswahl und -zusammenstellung sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Trinknahrung oder operative Eingriffe am Magen-Darm-Trakt die Ursache sein.
Deshalb haben wir Tipps für dich, was du gegen Blähungen tun kannst.
Wenn du langsam isst und richtig kaust, kannst du so deine Verdauung unterstützen. Fällt dir das schwer? Dann leg das Besteck nach jedem Bissen ab und kaue solange, bis du eine Apfelmuskonsistenz im Mund hast. Eine Mahlzeit sollte mind. 20 Minuten dauern. Stell dir einen Timer und iss so langsam, bis die Zeit abgelaufen ist.

Gemüse hat eine gasbindende Eigenschaft. Achte bei deinen Mahlzeiten daher darauf, dass der Gemüseanteil ausreichend hoch ist. Bevorzuge Gegartes oder Tiefkühlgemüse, da es noch bekömmlicher ist als Rohkost. Blähendes Gemüse wie Kohl, Zwiebeln und Knoblauch solltest du bei Beschwerden reduzieren.
Anis, Asafoetida, Fenchel, Ingwer oder Kümmel können deinen Darm unterstützen und Blähungen reduzieren. Wie wäre es also mit einem Gemüsecurry mit frischem Ingwer oder einem Fenchel-Kümmel-Anis-Tee?

Bevorzuge Mineralwasser ohne Kohlensäure. Auch Kräuter- und Früchtetees sind geeignet. Magst du gerne Saft? Dann verdünne ihn mit Wasser im Verhältnis 1:5.
Wenn du dich bewegst, unterstützt du so nicht nur deine Darmbewegung, sondern baust auch Stress ab – eine Win-Win-Situation also. Steig z.B. eine Bahnstation eher aus und laufe den Rest der Strecke oder nimm statt dem Auto lieber das Rad.

Hat der Krebs einmal gestreut, gilt man in der Medizin als unheilbar. Die individuelle Behandlung mit z. B. Medikamenten, Bestrahlung, Operationen kann das Leben verlängern, die Lebensqualität halten und Beschwerden im Zaum zu halten. Durch die Forschung sind die Behandlungsmethoden heutzutage soweit fortgeschritten, dass man mit metastierenden Brustkrebs oft noch lange Jahre gut leben kann.

Der 13. September wurde von der Europäischen Hautkrebsstiftung ESCF (European Skin Cancer Foundation) zum »Tag des Hellen Hautkrebses« ernannt, um mehr Bewusstsein für die Krebserkrankung zu schaffen, an der jährlich rund 260.000 Menschen erkranken.
Umgangssprachlich kennen wir ihn auch als Weißen Hautkrebs, der im Gegensatz zu Schwarzem Hautkrebs in seinen beiden Unterarten gute Heilungschancen verspricht. Trotzdem sollte die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da auch sie die Lebensqualität beeinträchtigen kann.
Wie so oft bei Themen rund um Krebserkrankungen, spielt die Sonne sowie die von ihr ausgehende UV-Strahlung einen maßgeblichen Risikofaktor. Hautkrebs entwickelt sich besonders häufig auf den sogenannten Sonnenterassen unseres Körpers. Dazu gehört die Stirn, die Nase, der Nacken, aber auch unsere Ohren und Hände – also vor allem die Stellen, die wir beim Auftragen von Sonnencreme gern vergessen – so setzen wir sie oft schutzlos und unbemerkt dem Sonnenlicht aus. Neben der Menge an UV-Strahlung, der wir uns aussetzen, spielen aber auch die Gene eine Rolle; so sind hellhäutige Menschen häufiger betroffen.
Der Helle Hautkrebs kann als sogenanntes Plattenepithelkarzinom oder Basalzellkarzinom auftreten. Aber woran erkenne ich sie?
Das Plattenepithelkarzinom erscheint oft als schuppige, gerötete Hautstelle. Manche Stellen können auch etwas dunkler verfärbt oder verkrustet sein.Oft ist diese Form des weißen Hautkrebses an der oberen Kante der Ohren oder im Gesicht – speziell an der Nase – zu finden.
**»**Ein Basaliom fällt in frühen Stadien erst bei sehr genauer Betrachtung der Haut auf. Es erinnert an eine kleine, nicht heilende Wunde, die auch bluten kann.Typisch ist die knotige, glänzende, durchscheinende Oberfläche. Oft sind an der Stelle auch Hautschuppen zu finden. Am Rand befinden sich mitunter kleineKnötchen oder Blutgefäße. Andere Basalzellkarzinome sind pigmentiert und dunkler als die umgebende Haut«, so die Beschreibung auf krebsportal.de. Sollte sich der Verdacht für Hellen Hautkrebs beim Arzt bestätigen, stehen eine Vielzahl effektiver Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. So können neben deroperativen Entfernung des Tumors, auch Strahlentherapie, Kryotherapie, lokale Chemotherapie in Cremeform oder einige andere Therapiearten zur Heilung verhelfen.
Du bist dir unsicher, ob du eine auffällige Stelle entdeckt hast? Dann ist es ratsam, diese zeitnah beim Hautarzt checken zu lassen. Umso schneller derHelle Hautkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Erfolgschancen der Heilung. Einen Termin beim Hautarzt zu bekommen gestaltet sich in den meisten TeilenDeutschlands, aber vor allem kurzfristig, sehr schwierig. Um dennoch einen zeitnahen Termin zu ergattern, können Apps wie ›Doctolib‹ helfen.
Ab dem Alter von 35 steht dir bei der gesetzlichen Krankenkasse übrigens eine Hautkrebsfrüherkennung zu. Einige Kassen bieten diese Unterstützung auch schon früher an. Aktuell wird dieses Angebot trotzdem nur von rund 30 Prozent all derer genutzt, die alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung haben. Wir wissen aber: Vorsorge ist die halbe Miete.

Obwohl es für viele Krebsarten gute Heilungschancen gibt, ist die Angst vor dem Tod auf einmal ganz nah. Werde ich sterben? Wann werde ich sterben? Wird es schmerzlich sein oder ist es wie einschlafen? Habe ich das Leben so gelebt, wie ich es mir immer vorgestellt habe? Ja, nein? Warum eigentlich nicht? Bin ich bereit, zu sterben? …
Viele solcher Fragen können bei deiner Diagnose hochkommen. Die Angst vor dem Tod ist erstmal eine ganz »normale« und verständliche Angst. Wir wissen nicht, was nach dem Tod mit uns passiert. Und egal ob wir an ein Leben danach glauben oder nicht, das Unwissen darüber kann beunruhigen. Was hilft dir dabei diese Angst näher kennenzulernen und es schaffen, dass sie dich im Alltag nicht lähmt?
Bei all den Tipps, mache dir bewusst, dass du nie »fertig« sein wirst, zu leben. Das Leben ist nicht perfekt und man wird nie alles gesehen, erlebt und gefühlt haben. Das ist OK so. Lerne in den Moment zu leben – im Hier und Jetzt. Lerne, das Leben zu genießen – mit all den Hochs und Tiefs. Lenke deine Energie auf die Zeit, die du noch hast. 💜

… durch die UV-B-Strahlung der Sonne über unsere Haut selbst herstellen können. Auch in Lebensmitteln wie fettreichem Fisch, Eiern und manchen Pilzen kommt das Vitamin vor. Die Mengen sind aber zu gering um damit deinen Bedarf zu decken. Bei fehlender Eigensynthese wird eine tägliche Zufuhr von 20 µg Vitamin D empfohlen.

Vitamin D reguliert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel und sorgt so für deine Knochenstabilität. Außerdem ist Vitamin D wichtig für dein Immunsystem und es hat Einfluss auf deine Muskelkraft.
Lass deinen 25(OH)D-Status bestimmen. Wenn du einen Mangel hast oder dein Wert grenzwertig ist, solltest du gezielt ein Nahrungsergänzungsmittel (NEM) einnehmen, um deinen Mangel auszugleichen oder deinen Wert in den optimalen Referenzbereich zu bringen.
Nimm nicht einfach ein NEM ein ohne deinen Blutwert zu kennen. Hast du einen Mangel, brauchst du eine viel höhere Dosierung, um den Mangel überhaupt auszugleichen zu können. Nimmst du, obwohl du keinen Mangel hast, eine viel zu hohe Dosis ein, kann sich das ebenfalls negativ auswirken, da zu hohe Werte z. B. zu Nierenschäden führen können.
Vitamin D kann in zwei unterschiedlichen Einheiten gemessen werden. Achte bei deinem Blutbild darauf, welche Einheit vorliegt.

Die Prostata ist ungefähr walnussgroß und liegt unter der Blase. Hier bildet sie einen Ring um die Harnröhre. Sie spielt eine wichtige Funktion bei der Sexualfunktion, indem sie einen Teil der Samenflüssigkeit produziert. Durch die Lage um die Harnröhre kann sie bei Vergrößerung jedoch auch Symptome verursachen, wie etwa Probleme beim Wasser lassen.
Prostatakrebs ist eine bösartige Neubildung der Prostata. Hierbei vermehren sich Zellen der Prostata unkontrolliert und weisen andere Eigenschaften auf als gesunde Zellen.
Es gibt verschiedene Arten von Prostatakrebs. Die häufigste Form davon ist das sogenannte Adenokarzinom. Das bedeutet, dass der Krebs aus den Drüsenzellen der Prostata entsteht, also den Zellen, die normalerweise einen Teil der Samenflüssigkeit produzieren. Das Adenokarzinom macht ungefähr 95 % der Prostatakrebsformen aus. Es gibt auch deutlich seltenere Krebsarten der Prostata, wie das Plattenepithelkarzinom oder das Urothelzellkarzinom. Diese entstehen aus anderen Zelltypen als den Drüsenzellen.
Ebenso gibt es gutartige Vergrößerungen der Prostata. Ärzt:innen nennen das benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH. Dabei ist die Prostata ebenfalls vergrößert, jedoch vermehren sich die Zellen nicht unkontrolliert und sind nicht bösartig.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Pro Jahr wird bei mehr als 7000 Männern in Österreich Prostatakrebs festgestellt, wobei vor allem ältere Personen betroffen sind. Die meisten Neuerkrankungen treten bei Männern ab 70 Jahren auf. In Deutschland gibt es jährlich rund 65.000 Neuerkrankungen. Dennoch ist die Sterblichkeitsrate geringer als bei anderen Krebsformen. Das liegt vor allem am langsamen Wachstum des Prostatakrebses, ebenso wie an guten Möglichkeiten zur Früherkennung und diversen geeigneten Behandlungsformen.
Die Entstehung von Prostatakrebs ist noch nicht vollständig geklärt. Einer der wichtigsten Risikofaktoren bei Prostatakrebs ist das Lebensalter. Die Erkrankung tritt hauptsächlich bei älteren Männern auf. Ein weiterer Risikofaktor ist die Genetik.
Grundsätzlich ist Prostatakrebs heilbar. Besonders in frühen Stadien, etwa wenn der Krebs bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt wurde, besteht eine sehr gute Prognose. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um gegebenenfalls frühzeitig eine gute Therapie beginnen und die Erkrankung effektiv behandeln zu können.
In späteren Stadien, wenn der Krebs eventuell bereits gestreut hat, ist Prostatakrebs meist nicht mehr heilbar. Jedoch gibt es auch für diese Situationen entsprechende Behandlungsmöglichkeiten, die eine hohe Lebensqualität sicherzustellen sollen.
Prostatakrebs verursacht oft lange keine Beschwerden, die Symptome treten meist erst in späteren Stadien auf. Gerade deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen entscheidend, um den Krebs frühestmöglich zu erkennen.
Die Vorsorgeuntersuchungen finden normalerweise bei deinem Urologen oder deiner Urologin statt. Hierbei wird eine Anamnese erhoben, das heißt dein Arzt oder deine Ärztin wird dich nach deinem Gesundheitszustand und möglichen Symptomen befragen. Eine Blutentnahme dient ebenfalls dazu, den sogenannten PSA-Wert zu messen. Dieser kann bei Prostatakrebs erhöht sein.
Zur körperlichen Untersuchung gehören eine Tastuntersuchung der Prostata sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, Blase und Hoden. Bei der Tastuntersuchung führt dein Arzt oder deine Ärztin einen Finger vorsichtig in den After ein. So kann die Prostata abgetastet werden, um ihre Größe, etwaige Unregelmäßigkeiten wie Knoten oder das Vorhanden sein eines Druckschmerzes zu beurteilen.
Auf selpers stehen mehrere kostenlose Online-Schulungen zum Thema Prostatakrebs zur Verfügung – verständlich aufbereitet für Betroffene und Angehörige.

Auch ich hatte das Pech an Heiligabend, den Weihnachtstagen und sogar Silvester im Krankenhaus zu liegen. Wie ich mich dabei gefühlt habe? Hundeelend und mutterseelenallein. Aufgrund der Pandemie durfte mich niemand besuchen und ich lag in einem Einzelzimmer. Videoanrufe, Telefonate und schöne Textnachrichten konnte mich ein wenig trösten, dieses Gefühl der Einsamkeit blieb trotzdem. Wir durften das Zimmer nicht verlassen, die Fenster nicht öffnen und 24/7 lief das Klima. Die Infusionen liefen durch meine Venen und ich fühlte mich wie eingesperrt.
Mal war ich wütend, mal traurig und dann gab es aber auch die Momente der Freude, der Dankbarkeit und des Glücks leben zu dürfen. Ich stellte mir vor, wie es nächstes Jahr zu dieser Zeit sein würde und heute ist es so weit. Ich bin zu Hause, bei meiner Familie und hole all das nach, was ich letztes Jahr nicht tun konnte.
Wir wissen genau wie du dich fühlst, aber gib niemals auf! Nach dem Regen folgt die Sonne und auch du wirst sie bald wiedersehen. Aktuell ist es schwierig sich dies vorzustellen, aber alles ist möglich so lange du daran glaubst!
Tipps, wie du deine Zeit im Krankenhaus über Weihnachten verschönern kannst:

Das wichtigste Ziel bei Appetitlosigkeit ist, dass du versuchst, dein Gewicht zu halten. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können:
Du verspürst einen kleinen Appetit? Dann nutze diesen Moment und iss etwas. Sorge dafür, dass du in jeder Situation – egal, ob zu Hause, im Auto oder beim Arztbesuch – immer etwas Essbares griffbereit hast. Geeignete Snacks zum Mitnehmen sind beispielsweise Nüsse, Müsliriegel oder Energieballs.
Egal ob Fleisch- oder Gemüsebrühe: Brühen können appetitanregend wirken. Trinke sie in kleinen Schlücken über den Tag verteilt.
Bitterstoffe können ebenfalls deinen Appetit anregen oder hemmen. Beobachte, welcher Effekt bei dir eintritt. Teste Folgendes: Trinke 15-30 Minuten vor dem Essen etwas alkoholfreies Bier, Tonic Water, Bitter Lemon oder probiere Tees mit Bitterstoffen aus der Apotheke aus (z.B. Wermut, Löwenzahn, Hopfen). Hast du eine Tumorerkrankung im Magen-Darm-Bereich, solltest du aber auf Bitterstoffe verzichten.
Du bekommst gar nichts runter, aber Eis geht ganz gut? Dann iss es. Du kannst es dir auf Vorrat selbst machen und mit Trinknahrung oder Eiweißpulver anreichern. So hast du neben Kalorien auch eine Extraportion Eiweiß mit dabei.
Lüfte gut vor dem Essen, da auch Gerüche die Abneigung von Essen verstärken können. Gehe vor dem Essen kurz raus und laufe ein Stück oder schau dir eine Kochsendung an. Diese Möglichkeiten können ebenfalls deinen Appetit anregen.

Damit bist du nicht allein! Dieses Phänomen nennt sich Überlebensschuld, auf Englisch »survivor’s guilt«. Laut der Website »compass oncology« handelt es sich dabei um eine Form von posttraumatischer Belastungsstörung. Die Seite gibt Betroffenen fünf Tipps für einen besseren Umgang mit diesen Schuldgefühlen an die Hand, die wir hier für euch auf Deutsch noch einmal aufbereitet haben:
Es ist total normal, nach dem Verlust von Mitkämpfer:innen verzweifelt und traurig zu sein. Versuche jedoch, dich mehr auf die Trauer über den Verlust des Menschen an sich, und weniger auf die Schuldgefühle über das eigene Überleben, zu fokussieren. Denn für die Umstände bist du nicht verantwortlich!
Manchmal helfen kleine Rituale, um die Erinnerung an eine verstorbene Person aufrecht zu erhalten und das eigene Leben gleichzeitig wieder mit Inhalt zu füllen. Vielleicht gibt es ja eine Aktivität, die euch besonders verbunden hat, und die du nun in Andenken an eure gemeinsame Zeit fortsetzen kannst?
Solltest du dich schuldig fühlen, weil du in den letzten Monaten viel auf die Hilfe anderer angewiesen warst: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um etwas zurückzugeben. Wie wäre es mit einem Dankesbrief oder einem leckeren selbstgekochten Essen?

Schuldgefühle führen zu Stress und Unbehagen. Finde einen Weg, um diesen Stress abzubauen und lass ihn nicht dein Gefühlsleben kontrollieren. Du weißt nicht wie?
💡 Unser Tipp: Probiere doch mal diese Achtsamkeitsübung aus.
Nichts ist isolierender als Schweigen. Deshalb wollen wir dich ermutigen, dich zu öffnen und über genau diese Schuldgefühle zu sprechen. Das kann entweder mit Freund:innen oder der Familie sein, oder aber mit ausgebildeten Psychoonkolog:innen, die mit genau solchen Problemen vertraut sind und eine große Stütze in der Bewältigung von »survivor’s guilt« sein können.

Schmerzen/ Empfindlichkeit
Schmerzen in der Brust treten meistens in der zweiten Zyklushälfte auf. Grund dafür sind hormonelle Veränderungen und vermehrte Flüssigkeitseinlagerungen vor der Periode. Treten die Schmerzen jedoch unabhängig vom Zyklus auf, kann die Ursache auch woanders liegen, wie z. B. von der Wirbelsäule ausstrahlen.
Schwellungen/ Knoten
Beim Abtasten der Brust lassen sich kirschkerngroße, gut abgrenzbare, verschiebbare Knötchen feststellen. Die Brust ist häufig berührungsempfindlich. Selten tritt auch Flüssigkeit aus der Brustwarze aus. Ursache dafür sind Veränderungen aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts. Die Schmerzen können mit Gels oder Tabletten gelindert werden.
Als Zysten bezeichnet man gutartige, mit Flüssigkeit gefüllte Blasen in der Brustdrüse. Warum sie entstehen, ist nicht ganz klar. Doch werden sie zu groß, drücken sie auf das umliegende Gewebe und verursachen Schmerzen. Einfache, unkomplizierte Zysten können punktiert werden, um die Flüssigkeit und damit den Druck zu verringern. Füllt sich die Zyste immer wieder, kann sie auch operiert werden.

Gutartiger Tumor
Fibroadenome sind meist ungefährliche Wucherungen des Binde- und Drüsengewebes. Sie zeigen sich als glatte, abgegrenzte und verschiebbare Knoten, die einen Durchmesser von 5 mm bis 5 cm erreichen können. Solch ein gutartiger Tumor verursacht nur selten Beschwerden, ist in der Regel harmlos und muss daher auch nicht entfernt werden.
Entzündung der Brustdrüse
Ist die Brust gerötet, geschwollen oder schmerzt, kann es sich auch um eine Entzündung der Brustdrüse handeln. Diese wird meist durch eine Infektion mit Bakterien verursacht, die über die Brustwarze in die Milchgänge gelangen. Häufig tritt eine Entzündung während der Stillzeit auf. Sie ist gut mit Antibiotika zu behandeln.

Dann haben wir für dich eine leckere und alkoholfreie Alternative, die du selbst machen kannst und definitiv weniger Zucker enthält als die gekaufte Variante.
✨ Dieser alkoholfreie Glühwein ist perfekt, um die festliche Weihnachtsstimmung zu erleben, ohne, dass du dich um einen übermäßigen Zuckergehalt oder Alkohol sorgen musst. ✨

»Krankheit ist die Nachtseite des Lebens, eine eher lästige Staatsbürgerschaft. Jeder, der geboren wird, besitzt zwei Staatsbürgerschaften, eine im Reich der Gesunden und eine im Reich der Kranken. Und wenn wir alle es vorziehen, nur den guten Ruf zu benutzen, ist früher oder später doch jeder von uns gezwungen, wenigsten für eine Weile, sich als Bürger jenes anderen Ortes auszuweisen.«
Dieses Zitat stammt von der 2004 verstorbenen amerikanischen Publizistin Susan Sontag aus ihrem Essay »Krankheit als Metapher«.
Was sie hier beschreibt, ist ganz schön fordernd und anspruchsvoll. Solange wir gesund sind, denken wir über solche Sätze kaum nach. Wir leben im hellen Teil des Lebens, im Selbstverständlichen. Unser Körper trägt uns dabei durch den Alltag. Wie dankbar wir ihm dafür sein sollten, das vergessen wir leicht. Wir planen Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre voraus. Der nächste Morgen scheint immer selbstverständlich. Bis plötzlich nichts mehr selbstverständlich ist.
Eine Krebsdiagnose fühlt sich an wie ein leiser Riss, der durch das eigene Leben geht. Und doch ist er gewaltig. Eben noch standen wir fest im Leben und dem damit einhergehenden Alltag mit all seinen Hochs und Tiefs. Aber doch immer im Vertrauten. Dann, ganz plötzlich, im nächsten Moment befinden wir uns auf fremdem Boden. Sogar die Sprache verändert sich. Es geht nun um Befunde, Werte, Therapien, Nebenwirkungen. Worte, die nüchtern klingen, aber mitten ins Herz treffen und dort Ängste und Sorgen wecken. Worte, die einfach klingen, aber das Leben auf brutale Art umkrempeln und dabei nichts mehr vom bislang Gewohnten übrig lassen.
Der eigene Körper, der bislang immer einfach »da« war, wird zum Mittelpunkt aller Gedanken und Nöte. Wir horchen in uns hinein, lernen, wie zerbrechlich Sicherheit ist und spüren etwas, das schwer in Worte zu fassen ist: eine tiefe Verunsicherung darüber, wer wir eigentlich sind, wenn der Stempel »gesund« im Lebenspass nicht mehr gilt.
Im Reich der Krankheit vergeht die Zeit anders. Tage können endlos sein, gleichzeitig rasen die Wochen vorbei. Die Zeit vergeht zäh und die einzige Konstante im Leben besteht aus sehr viel Warten. Auf Ergebnisse, auf Anrufe, darauf, dass Nebenwirkungen vergehen, auf bessere Tage, auf Hoffnung. Während in der Welt der Gesunden alles normal weiterläuft, mit Gesprächen über Urlaube, Projekte und Alltägliches. Das ist das Paradoxe an diesen beiden Reichen: Sie können einander sehen und doch leben Gesunde und Kranke in ihren eigenen Welten. Jeder ist da, aber nicht mehr ganz Teil derselben Wirklichkeit.
Und doch geschieht auf der Nachtseite auch Gutes. Denn da ist eine neue, ganz ungeahnte Intensität. Die Gefühle werden klarer, Nähe wird kostbarer. Ein guter Tag leuchtet manchmal heller als zuvor. Kleine Gesten tragen plötzlich großes Gewicht. Und da ist dieses Gefühl, das sich ganz langsam anschleicht und zeigt, dass Stärke eigentlich ganz leise ist. Denn sie liegt im Aushalten, im Weitermachen und im Hoffen.
Wenn die Therapie endet, erwarten wir, dass wir einfach zurückkehren können. Ins alte Leben. Zurück in die Welt der Gesunden. Äußerlich klappt das auch ganz gut. Denn vieles sieht äußerlich recht schnell wieder so aus wie früher. Aber innerlich hat sich etwas verschoben. Und das ganz gewaltig.
Die Rückkehr in das normale Leben nach den Akuttherapien ist kein Schritt über eine klare Grenze. Sie ist eher ein langsames Tasten, bei gleichzeitig maximaler Beschleunigung. Kopf und Körper sind sich dabei leider selten einig. Während der Kopf so schnell wie möglich wieder in die Normalität kommen möchte – vielleicht sogar in ein Leben, das wir vorher sehr geschätzt haben – ist nicht selten der Körper es, der den dicken Stinkefinger zeigt und klarmacht, dass er noch nicht so weit ist. Und genau das macht eine Rückkehr ins andere Reich so schwierig. Wir wünschen so sehr, alles endlich zurücklassen zu können und alle Erinnerungen, Schmerzen und Ängste auf der Nachtseite zu lassen. Wenn uns das gelänge, wie schön könnte das neue Leben nach all den harten Zeiten sein?
Doch leider ist es nicht so einfach. Alle Erfahrungen und Erinnerungen sind weiterhin da. Wir tragen sie in uns. Wie eine feine Narbe, die nicht immer sichtbar ist, aber immer spürbar bleibt. Angst kommt nicht selten unerwartet zurück. Manchmal leise, manchmal mit aller Macht, aber immer auch irgendwie beharrlich. Ein Kontrolltermin kann sich anfühlen wie die erneute Einreise in das Reich, das wir doch gerne hinter uns lassen wollten.
Gleichzeitig wächst etwas anderes: eine neue Achtsamkeit. Eine Dankbarkeit, die nicht laut ist, sondern still. Sie basiert auf dem Wissen, dass Gesundheit kein Besitz ist. Dass jeder Tag ein Geschenk ist – nicht im kitschigen Sinn, sondern im tief empfundenen.
Vielleicht ist das die eigentliche Bedeutung von Sontags doppelter Staatsbürgerschaft: Wir gehören immer beiden Welten an. Manche von uns lernen das früher als andere. Wir können nicht so tun, als gäbe es nur das Licht. Aber wir müssen auch nicht in der Dunkelheit bleiben.
Wer einmal die Nachtseite betreten hat, kehrt nicht als derselbe Mensch zurück. Da ist viel mehr Empfindsamkeit, und auch sehr viel mehr Dünnhäutigkeit und Durchlässigkeit. Aber ganz sicher mehr Mut, auch wenn er nicht immer direkt zu spüren ist. Wir wissen nun, wie zerbrechlich das Leben ist. Und genau darin liegt eine neue Kraft.
Zwischen diesen zwei Welten zu stehen, ist nicht einfach. Es ist ein Ort tiefer Menschlichkeit. An dem Mitgefühl wächst. Für uns selbst und für andere. Vielleicht ist das die sanfteste Form von Heilung: nicht das Vergessen, sondern das Annehmen beider Seiten, die zu unserem Leben gehören.

Und so geht’s:
Die Mediation startet bereits mit der Vorbereitung. Lege dir bewusst alles so zurecht, dass du die nächsten Minuten ungestört verbringen kannst. Idealerweise stellst du die Kerze einen Meter von dir entfernt auf Augenhöhe hin. Zünde dann die Kerze an und konzentriere dich für die nächsten Minuten auf das sanfte Flackern der Flamme. Leichtes Augentränen und vermehrtes Blinzeln ist am Anfang normal, da sich dein Auge an den Kerzenschein gewöhnt. Atme während der Meditation tief in deinen Bauch ein und aus. Folge dem Tanz der Flamme so lange du möchtest. Falls Gedanken aufkommen, lasse sie wie Rauchschwaden davonziehen.


Eine Gemeinschaft, egal in welcher Form, sollte dir das Gefühl vermitteln, dass du dazugehörst. Du kannst über deine Probleme sprechen und ihr könnt wunderschöne Momente gemeinsam erleben. Aber auch in schweren Zeiten sind diese Menschen für dich da, fangen dich auf und geben dir Halt. Der Zusammenhalt in guten aber auch in schlechten Zeiten ist das, was eine Gemeinschaft ausmacht.
Dabei bedeutet Gemeinschaft nicht, dass ihr exakt die gleichen Interessen teilt und eure Meinungen immer übereinstimmen. Eine Gemeinschaft besteht aus ganz unterschiedlichen Individuen, die durch das entstandene Wir-Gefühl miteinander verbunden werden. Dabei ist dieses Wir-Gefühl nicht plötzlich da. Eine Gemeinschaft sollte sich immer weiter entwickeln und zusammen wachsen. Sie befindet sich immer im Wandel. Es ist völlig okay, einer Gemeinschaft den Rücken zuzukehren, wenn du das Gefühl hast, diese tut dir nicht mehr gut.
Dabei gibt es nicht nur die eine Gemeinschaft, zu der du dazugehören musst. Du kannst dich mehreren Gemeinschaften zugehörig fühlen – auf unterschiedliche Art und Weise. Das Gemeinschaftsgefühl in deiner Familie ist sehr wahrscheinlich anders als das mit deinen Arbeitskolleg:innen. Und das ist völlig okay und sogar gut, solange du dich nicht verstellen musst. Denn in einer Gemeinschaft solltest du so akzeptiert werden, wie du bist und auch du solltest dich mit den Zielen und Interessen der Gemeinschaft identifizieren können.
Auch wir Pathlys sind eine Gemeinschaft, die einander unterstützt, zuhört und versteht. Als Gemeinschaft haben wir uns das Ziel gesetzt, krebskranke Menschen und Angehörige auf ihrem Weg zu unterstützen.

Gerade mit Krebsdiagnose ist es wichtig, auf sich selbst zu achten. Vielleicht hilft es dir, wenn du einmal aufschreibst, warum genau du dich nicht auf Weihnachten freust. Hast du keine Energie, Geschenke zu besorgen? Oder leidest du unter starken Nebenwirkungen und dir wird schon beim Gedanken an dein traditionelles Weihnachtsfestessen schlecht? Vielleicht macht dir auch Angst, dass du nicht weißt, wie viele Weihnachten du noch miterleben wirst? Sei ehrlich zu dir selbst und halte fest, was genau dir die Stimmung verdirbt. 💬
Nachdem du also aufgeschrieben hast, woher der ›Weihnachts-Blues‹ kommt, kannst du überlegen, auf welche der Gründe du Einfluss nehmen kannst – und gegen welche du machtlos bist. Gehe jeden einzelnen Punkt durch und schreibe auf, was du aktiv ändern könntest. Damit steuerst du den Dingen, die dir die Laune verderben, aktiv entgegen.
🥗 Hast du beispielsweise Probleme mit dem Essen, dann überlege dir im Vorfeld, welche Alternativen es gibt.
🎁 Bei fehlender Energie, Geschenke zu besorgen, könnte man stattdessen ein ›Schrottwichteln‹ mit der Familie veranstalten.
Natürlich gibt es auch Sachen, auf die du keinen Einfluss nehmen kannst. Zum Beispiel, ob du therapiebedingt Weihnachten im Krankenhaus verbringen musst – was wohl niemand erleben will. Hier liegt die Kunst darin, genau das zu akzeptieren und sich so gut es geht damit zu arrangieren. Ansonsten raubt dir der Ärger darüber unendlich viel Energie, ohne dass es dich weiterbringt. Es schadet auch nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Das kann der oder die Partner:in, ein Familienmitglied oder auch ein:e Psycholog:in sein. Vielleicht haben sie auch noch Ideen, was dir in deiner Situation hilft und das Weihnachtsfest erträglicher macht. 🎄🎅🏻
Und wenn du gar nicht feiern möchtest, dann musst du das auch nicht. Niemand kann dich dazu zwingen – auch du dich selbst nicht. Wenn sich also alles in dir dagegen sträubt, dann mach dir stattdessen einfach eine gemütliche Zeit – das geht nämlich auch ohne Tannenbaum und Weihnachtsgans. Frag mal den Grinch. 😉

Es gibt auch sogenannte Präbiotika. Das sind unverdaubare Kohlenhydrate, die das Wachstum günstiger Mikroorganismen im Dickdarm stimulieren und auf diese Weise ebenfalls positiv für deine Gesundheit sind. Präbiotika kommen zum Beispiel in Flohsamenschalen, Haferflocken und gekochten sowie abgekühlten Kartoffeln vor.
Bevor du Probiotika während deiner Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie einnimmst, solltest du die Einnahme mit deinem Onkologen oder deiner Onkologin besprechen. Gerade bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem besteht in seltenen Fällen ein erhöhtes Risiko für Infektionen durch die Einnahme, was du in deinem individuellen Fall unbedingt vorher abklären solltest. Abgesehen davon sind Nebenwirkungen durch Probiotika sehr selten und die Einnahme gilt als sicher.
Wenn deine Therapie Durchfälle verursacht, können Probiotika dazu beitragen, dass weniger Durchfälle auftreten. Sie sollten aber kein Ersatz für Medikamente darstellen.
Dann iss regelmäßig Lebensmittel wie Sauermilchprodukte und fermentiertes Gemüse. Darunter fallen zum Beispiel (stichfester) Joghurt, Quark, Kefir, Dickmilch, Buttermilch, Sauerkraut und Kimchi.


»Aber fangen wir von vorne an: Ich war 27, als ich erfuhr, dass ich das Brustkrebs-Gen BRCA1 habe. Seitdem lastete die Frage auf meinen Schultern, was ich mit diesem Wissen machen würde. Plötzlich schien lediglich Vorsorge nicht mehr zu reichen, man müsse mehr machen, radikaler vorgehen. »Sie wollen doch nicht krank werden«, hieß es jedes Mal. Natürlich nicht. Dennoch wehrte ich mich jahrelang gegen einen Eingriff. Nicht, weil ich die medizinische Notwendigkeit darin nicht sah, sondern weil die Entscheidung einfach derart gewaltig war.
Der Gedanke, in meinen doch noch gesunden Körper zu schneiden, war mir unvorstellbar. Dazu kam noch, dass ich vorher noch nie operiert wurde, überhaupt noch nie im Krankenhaus war. Vielleicht bin ich die Ausnahme, vielleicht geht der Kelch an mir vorüber? Schließlich liegt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, bei Gen-Träger:innen bei etwa 85 Prozent. Vielleicht gehörte ich ja zu den 15 Prozent?!
Als nun aber auch die letzte Person in meiner unmittelbaren Familie eine Krebsdiagnose erhielt, war meine Entscheidung von einem Moment auf den nächsten gefallen. Ich scherze gerne, dass ich das Bingo nicht vollmachen wollte, aber tatsächlich wurde das Gefühl, als Nächstes ins Fadenkreuz zu geraten, unerträglich.
Im Juli dieses Jahres ließ ich mir daher die Brüste entfernen. Aufgrund der Größe meiner Oberweite wurde mir von mehreren Ärzt:innen zur Rekonstruktion mit Implantaten geraten. Ich selbst war mit dem Wunsch, Eigengewebe zu benutzen, ins Gespräch gegangen, da mir beim Gedanken an Fremdkörpern im eigenen Körper unwohl war; nun hieß es also erneut umdenken, umentscheiden, um-fühlen. Ich entschied mich schlussendlich für eine OP, deren Methode das Brustgewebe nicht 1:1 durch Implantate ersetzt, sondern die Brüste etwas verkleinert, heißt strafft. Aufgrund der Schwere der Implantate bin ich jeden Tag aufs Neue froh über diese Entscheidung. Sie bedeutete aber auch auffälligere Narben, womit ich jedoch überraschend gut klarkomme. Ich selbst verbinde meine Sexualität und mein Gefühl von Weiblichkeit (im Wesentlichen) nicht mit meinen Brüsten, was es mir einfacher macht, das Gefühl in ihnen teilweise verloren zu haben.
Es überraschte mich selbst am meisten, wie schnell ich nach der OP wieder auf den Beinen und wie wenig meine Beweglichkeit eingeschränkt war. Auch dies bestätigte mir, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, diesen Schritt mit 34 und ohne Vorerkrankung zu wagen. Ein, zwei Jahrzehnte später und/oder nach einer Erkrankung hätte der Heilungsprozess ganz anders aussehen können.
Doch auch für mich lief es nicht problemlos. Aufgrund von Wundheilungsstörungen musste ich drei Wochen später erneut operiert werden – eine erneute Hürde, die mich mental um ein Vielfaches mehr mitnahm als die erste OP, nahm sie mir doch mein Urvertrauen, dass schon alles gut werden würde. Zum Glück hat sich sowohl meine körperliche als auch mentale Gesundheit seitdem verbessert.
Drei Monate später gibt es Tage, wo ich streckenweise vergesse, dass ich überhaupt eine OP hatte, so natürlich ist mein Körpergefühl inzwischen. Dann gibt es wieder Tage, wo die Narben ziepen, die Implantate drücken, die Brüste einfach nicht »meine« sind.
Und doch bin ich auch für diese Tage dankbar, denn auch wenn mein Risiko nach diesem radikalen Eingriff nicht bei 0 Prozent liegt, sitzt mir doch nicht mehr das Gefühl im Nacken, eine tickende Zeitbombe zu sein. Ich fühle mich frei.«


Dass Aufmerksamkeit notwendig ist, zeigen die Zahlen der Neuerkrankungen. Etwa 56.500 Menschen (rund 22.500 Frauen und 34.000 Männer) in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Lungenkrebs. Bei Männern ist diese Erkrankung zudem die häufigste Krebs-Todesursache (circa 28.000 Verstorbene), bei Frauen mit etwa 17.000 Todesfällen die zweithäufigste.
Wie bei anderen Krebsarten kann auch Lungenkrebs durch verändertes Erbgut entstehen. Zudem gibt es noch die äußeren Risikofaktoren. Auf dem ersten Platz steht der Tabakkonsum. Je höher die tägliche Dosis der Zigaretten und die Dauer des Rauchens sind, desto höher ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Auch E-Zigaretten sind nicht unschädlich. Der eingeatmete Dampf enthält laut der Deutschen Krebsgesellschaft krebserzeugende Substanzen. Zu den weiteren Risikofaktoren können Schadstoffbelastungen in der Luft gehören und krebserregende Bestandteile, die am Arbeitsplatz eingeatmet werden. Diese Substanzen fallen beispielsweise in der metallverarbeitenden Industrie oder in der Gummiherstellung an.
Symptome sind zu Beginn einer Lungenkrebserkrankung uncharakteristisch, da sie auch bei gutartigen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass bei Beschwerden frühzeitig ein Arzt aufgesucht wird. Zu diesen gehören unter anderem über Wochen anhaltender Husten, Atemnot, Bronchitis, die sich trotz Antibiotika nicht ändert, Bluthusten, Lähmungen oder starke Schmerzen, Gewichtsverlust und allgemeiner Kräfteverfall. Vor allem Raucher sollten diese Symptome ernst nehmen.
Verschiedene bösartige Tumore können sich im Lungengewebe bilden. Den Großteil machen die Bronchialkarzinome aus – sie sind der Fachbegriff für Lungenkrebs. Die Karzinome wachsen zuerst in einem Organ oder Gewebe. »Allerdings können sich aber beim Fortschreiten der Erkrankung aus den Tumoren Zellen ablösen, im Körper verbreiten und Metastasen bilden«, schreibt der Deutsche Krebsinformationsdienst.
Besteht der Verdacht auf Lungenkrebs, so wird mit einer Basisdiagnostik begonnen, die eine Anamnese, Laboruntersuchungen, Röntgen, Computertomographie und Lungenspiegelung (Entnahme von Gewebeproben) umfasst. Das Gewebe wird anschließend pathologisch untersucht. Ist eine Lungenspiegelung nicht möglich, gibt es noch andere Möglichkeiten an das Gewebe zu gelangen.
Die Pathologen suchen im Gewebe nach Krebszellen. Handelt es sich um bösartige Tumoren, dann ist die Unterscheidung zwischen zwei Hauptformen wichtig, weil davon die Behandlung abhängig ist. Zu diesen Formen gehören die kleinzelligen und die nicht-kleinzelligen Lungentumore. Letztere haben außerdem noch weitere Untergruppen. Da die Tumore unterschiedliche Strukturen aufweisen können, ist eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Untergruppe oft nicht möglich.
Ärzt:innen besprechen mit den Betroffenen, welche Therapie die bestmögliche ist. Zu den Behandlungen gehören Operationen, Chemotherapien, zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Bestrahlungen.

Im Folgenden findest du wertvolle Hinweise, die dir Orientierung geben, wie du sensibel und unterstützend zur Seite stehen kannst – ohne dich selbst zu überfordern.
Es gibt Momente, in denen aufmerksames Zuhören 100-mal mehr hilft, als jeder gut gemeinte, aber unerwünschte Ratschlag. Manchmal kann es einfach guttun, verstanden zu werden und sich die Probleme und Sorgen einfach von der Seele zu reden.

Ein einfaches »Melde dich, wenn du etwas brauchst« reicht oft nicht aus, da es vielen Menschen schwerfällt, nach Hilfe zu fragen. Manchmal hilft es, konkrete Unterstützung anzubieten – sei es beim Einkaufen, Kochen, bei der Bürokratie oder als Begleitung zu Terminen.
Vergesst nicht, gemeinsam zu lachen und über die Kleinigkeiten des Alltags zu sprechen, die Diagnose Krebs sollte keinesfalls das einzige Gesprächsthema sein.
Lustige Serien, gemeinsame Spaziergänge oder kleine Unternehmungen, die nichts mit der Krankheit zu tun haben, sind oft eine willkommene Pause.

»Du hast aber zu- oder abgenommen« oder das Kommentieren und Anfassen der Glatze ohne Erlaubnis können verletzend sein, selbst wenn es gut gemeint ist. Als Krebspatient:in begibt man sich auf eine unfreiwillige Reise mit viel Kontrollverlust. Weder das Gewicht noch die Frisur sind Entscheidungen, die selbstbestimmt waren.
Sätze wie »Das wird schon«, »Du musst nur positiv denken«, »Das sind doch nur Haare« oder »Zum Glück ja nur Brustkrebs« können Druck erzeugen und dazu führen, dass die Krankheit verharmlost oder eigene Gefühle kleingeredet werden. Jede Krebsreise ist individuell, es ist schier unmöglich Vergleiche zu ziehen.
Betroffene tragen bereits eine große emotionale Last. Sie sollten nicht auch noch die Ängste und Sorgen ihres Umfelds auffangen müssen. Es ist in Ordnung über die eigene Angst zu sprechen, allerdings sollte dies niemals ungefiltert und gedankenlos passieren.
In den ersten Wochen nach der Diagnose ist oft viel Hilfe da. Doch auch während der Behandlung und in der Erholungsphase (z.B. zwischen Chemozyklen oder auch nach Abschluss der Therapie) wird Unterstützung gebraucht. Wenn du Hilfe anbietest, halte dein Wort. Spontane Gesten sind wertvoll, aber planbare, regelmäßige Unterstützung gibt Sicherheit und Entlastung.

Manche Betroffene möchten offen über ihre Krankheit sprechen, andere nicht. Beides ist okay – selbst wenn sich die Situation ändert. Versuch sensibel zu sein: Dränge niemanden ein Gespräch auf, aber weiche ihnen auch nicht aus, wenn die Person das Bedürfnis hat zu reden. Folge ihrem Tempo und signalisiere, dass du da bist – ohne Erwartungen.
Auch du darfst und sollst auf deine eigenen Grenzen achten. Unterstützung bedeutet nicht, dich selbst zu überfordern oder deine eigenen Bedürfnisse völlig hintanzustellen. Es ist wichtig, dass du auch gut für dich sorgst – körperlich und mental.
Nur wenn es dir selbst gut geht, kannst du langfristig für andere da sein, ohne dich dabei auszubrennen. Hilfe zu leisten darf nicht zur völligen Selbstaufgabe führen. Achte darauf, dir selbst Pausen zu gönnen, Unterstützung im eigenen Umfeld zu suchen und auch mal »Nein« zu sagen, wenn es dir zu viel wird.

In Deutschland erkranken jährlich rund 2200 Kinder (unter 18 Jahren) neu an Krebs. Mit etwa 30 Prozent sind Leukämien die häufigsten Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Darauf folgen Hirntumore (circa 24 Prozent) und Lymphome (von etwa 14 Prozent). Die gute Nachricht ist, dass mittlerweile viele Erkrankungen gut behandelt werden können. Laut der Kinderkrebsstiftung »können mehr als 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die eine Krebsdiagnose erhalten, geheilt werden«.
Dabei spielt, wie bei allen anderen Krankheiten auch, die Forschung eine große Rolle. Wissenschaftler sind auf der Suche nach geeigneten Krebsmedikamenten für Kinder, denn die meisten sind ausschließlich für Erwachsene zugelassen. Helfen die wenigen Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen bei Kindern (es sind in etwa zehn) nicht, müssen Ärzt:innen andere Medikamente versuchsweise verabreichen.
Eine Gruppe von Forschern des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg hat ein Verfahren zur Prüfung von Medikamenten im Labor entwickelt. Aus Gewebeproben von krebskranken Kindern werden sogenannte Mini-Tumore gezüchtet. An diesen wird getestet, inwiefern die für Erwachsene zugelassenen Medikamente helfen können.
Ihr seht: Es tut sich was! Und das ist doch wunderbar zu wissen. Wir drücken allen Kindern und Jugendlichen für ihre Therapien die Daumen und wünschen euch und euren Familien nur das Beste! 💜

Behandlungen wie Chemotherapie, Bestrahlung und bestimmte chirurgische Eingriffe können einen Einfluss auf deine Fruchtbarkeit haben. Die Auswirkungen hängen von der Art der Behandlung, der Dosis, dem Alter des Patienten und der Diagnose ab.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Maßnahmen, um die Fruchtbarkeit zu schützen und einen zukünftigen Kinderwunsch trotz Krebsdiagnose zu erfüllen. Dazu gehören beispielsweise das Einfrieren von Eizellen, Spermien oder Eierstockgewebe.
Die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge Menschen mit Krebs ist mittlerweile eine Kassenleistung. Betroffene Krebspatientinnen bis zum 40. Lebensjahr (Männer bis zum 50. Lebensjahr), die aufgrund ihrer onkologischen Erkrankung und der Therapie ihre Fruchtbarkeit verlieren könnten, haben einen Leistungsanspruch zur Übernahme der anfallenden Kosten im Rahmen der Maßnahme durch die Krankenkasse.
Weitere Infos findest du bei fertiPROTEKT, dem Netzwerk für fertilitätsprotektive Maßnamen.
Es ist wichtig, dass du vor Beginn der Krebstherapie mit Expert:innen über deinen Kinderwunsch sprichst. Eine solche Beratung kann dir zeigen, welche Möglichkeiten du hast und welche Option für dich am besten ist.
Mehr Informationen findest du auch auf beyondx.care. Dort kannst du einen kostenlosen Chat nutzen oder kostenfreie Beratungstermine mit Psycholog:innen buchen.

Frauengesundheit rückt langsam auch endlich in der Politik in den Fokus. In der medizinischen Forschung und klinischen Studien werden Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber oft nicht berücksichtigt oder systematisch erfasst. Viele Erkenntnisse und Grundlagen zu Diagnosen, Symptomen und Behandlungsmethoden beruhen auf dem männlichen Körper, der über Jahrhunderte als medizinischer Standard galt.
Aber der weibliche Körper ist anders. Allein die hormonellen Schwankungen im Laufe unseres Lebenszyklus und die Tatsache, dass wir ganze Menschen in unserem Körper heranwachsen lassen können, machen einen gewaltigen Unterschied.
Positiv ist, dass Frauen Vorsorgeangebote und Früherkennungsuntersuchungen häufiger wahrnehmen als Männer. Zudem beschäftigen wir Frauen uns ausführlicher mit Gesundheitsthemen und achten auf Veränderungen unseres Körpers. Hier trifft das Thema Krebsvorsorge also grundsätzlich auf offene Ohren. Krebsfrüherkennung ist wichtig, denn so kann eine Erkrankung oder Krebs-Vorstufe frühzeitig erkannt werden, noch bevor sie Beschwerden auslöst. Damit erhöhen sich die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung und somit die Heilungs- und Überlebenschancen.
Erfreulicherweise werden geschlechterspezifische Unterschiede in der Krebsfrüherkennung berücksichtigt. Seit 1971 haben alle krankenversicherten Frauen in Deutschland Anspruch auf eine gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung. Heute gibt es für die häufigsten Krebsarten bei Frauen Untersuchungsangebote, die eine Krankenkassenleistung sind.
• Brustkrebs 31,1 %
• Dickdarmkrebs 10,4 %
• Lungenkrebs 10,3 %
• Haut-Melanom 5,4 %
• Gebärmutterkörperkrebs 4,6 %
Damit du im Alltagsstress keine Vorsorgeangebote verpasst, haben wir eine kompakte Übersicht für dich erstellt. Für folgende Krebsarten werden Früherkennungsangebote auf Kosten der Krankenkasse angeboten.
Möchtest detaillierte Informationen zu den Untersuchungen, kannst du die folgende Website besuchen. Hier findest du mehr Infos zum Umfang der Vorsorge-untersuchungen zur Krebsfrüherkennung für Männer und Frauen: www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung
• jährliche Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane ab 20 Jahre
• jährlicher Abstrich am Gebärmutterhals für Frauen von 20 bis 34 Jahren
• Abstrich vom Gebärmutterhals und Test auf Humane Papillomviren (HPV) für Frauen ab 35 Jahren, alle drei Jahre, sofern die Untersuchung keine Hinweise auf Zellveränderungen und/oder eine HPV-Infektion gibt
• jährliches Abtasten der Brust und Anleitung zur Selbstuntersuchung: für Frauen ab 30 Jahren
• Mammographie beider Brüste: für Frauen von 50 bis 75 Jahren, alle zwei Jahre
• Ganzkörperuntersuchung der Haut: für Frauen und Männer ab 35 Jahren, alle zwei Jahre zur Früherkennung von schwarzem und weißem Hautkrebs
• erste Darmspiegelung: für Frauen und Männer ab 50 Jahren. Ist diese unauffällig, so kann sie nach zehn Jahren wiederholt werden. Werden Veränderungen wie etwa Darmpolypen gefunden, so verkürzt sich die Zeit bis zur nächsten Untersuchung.
• wenn keine Darmspiegelung in Anspruch genommen wird: alle 2 Jahre Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl
Egal, ob du bereits Krebs als Vorerkrankung hast oder nicht: Nutze die Möglichkeiten zur Früherkennung, die dir angeboten werden. Du kennst deinen Körper am besten – wenn dir etwas Ungewöhnliches auffällt, nimm dich ernst und lass es ärztlich abklären. Lieber einmal zu viel zur Vorsorge gehen, als eine Diagnose zu spät zu erhalten.
Achtet auf euch und bleibt aufmerksam – eure Gesundheit ist wertvoll!

Kommen wir zur Beschreibung der Erkrankung:
Im Knochenmark werden mittels Stammzellen Blutzellen gebildet. Das Knochenmark ist also für die Bildung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen zuständig. Rote Blutkörperchen verleihen dem Blut ihre rote Farbe und versorgen den gesamten Körper mit Sauerstoff, wohingegen weiße Blutkörperchen Infektionen und Krankheiten bekämpfen. Die Blutplättchen helfen bei der Blutgerinnung und verhindern Blutungen.
Bei der AML wird genau diese Produktion durch eine genetische Veränderung der DNA zu einer abnormen Produktion dieser Blutzellen. Diese Anomalie kann das Knochenmark füllen und ins periphere Blut gelangen und sich in verschiedenen Teilen des Körpers ausbreiten. Dadurch kommt es zu einer Beeinträchtigung der normalen Blutzellproduktion. Das Knochenmark kann somit nicht mehr genügend gesunde Blutzellen bilden.
Die Ursachen einer genetischen Veränderung als Ursache für AML sind nicht bekannt. Es gibt mögliche Risikofaktoren, die den Ausbruch dieser Erkrankung auslösen können, was jedoch nicht bedeutet, dass sie zutreffen müssen.
Mögliche Risikofaktoren sind:
Es erkranken auch Menschen an AML, ohne einem dieser möglichen Risikofaktoren ausgesetzt zu sein. AML ist keine Erbkrankheit, ist nicht ansteckend und kann somit nicht auf eine andere Person übertragen werden.
Anzeichen einer AML sind unterschiedlich und individuell. Die häufigsten Symptome sind Atemnot, Blutergüsse, Fieber, Schwäche und Infektionen. AML entwickelt sich meistens schnell und führt bei einer Nichtbehandlung zum Tod.
In den meisten Fällen wird eine AML diagnostiziert, wenn die Leukämie bereits fortgeschritten ist. Eine regelmäßige Blutuntersuchung beim Hausarzt oder bei der Hausärztin als Vorsorge verhindert nicht die Leukämie, kann aber Leben retten. Eine früh erkannte Leukämie kann gut behandelt werden! Die DKMS bietet gesunden Menschen die Möglichkeit, Blutkrebserkrankten das Leben zu retten. Als registrierter Stammzellenspender kannst du Menschenleben retten!

Umso mehr kann man sich auf den Herbst freuen, denn der bietet ganz schön viele Glücksmomente. Vielleicht sind einige dieser Vorschläge auch was für dich?! 🍂
Sommervasen und dünne Wolldecken können weggepackt werden, stattdessen wird es Zeit für gemütliche dicke Wolldecken, Kerzen, Teekannen, Kürbisse und Herbststräuße. Lass dich gerne von Social-Media-Posts und Zeitschriften inspirieren, die einem oft kreativen Input geben.
Ein Spaziergang durch einen Park oder den Wald, und sei er noch so kurz, kann Wunder gegen das Gedankenkarussell, das viele von uns begleitet, wirken. Nimm die frische Herbstluft, das durch die sich lichtende Blätter fallende Licht und das Rascheln der herabfallenden Blätter wahr. Vielleicht kannst du ja paar Schnappschüsse mit der Kamera machen, die du dann ausdruckst, oder einige Blätter und Äste für einen Herbststrauß mitnehmen.
Falls du selbst nicht hin kannst, schick einen oder eine deiner Liebsten los, videotelefoniere und such dir einen Kürbis heraus, den man dann schnitzen (lassen) kann. Einen essbaren Kürbis kannst du dir auch gleich mitbringen lassen und ein tolles Rezept daraus zaubern. Kürbisse sind mit ihren vielen wertvollen Inhaltsstoffen nämlich super für das Immunsystem.
Stöbere doch einmal in Kochbüchern, auf Social Media oder frage Freund:innen und Familie nach ihren liebsten Suppengerichten im Herbst. Anschließend kannst du sie – je nach Befinden und deinen Möglichkeiten – selbst kochen oder einen Kochnachmittag oder -abend mit deinen Lieblingsmenschen daraus machen. Gemeinsames Kochen über Videotelefonie ist übrigens auch sehr lustig!
Äpfel haben Saison, sind lecker und reich an Vitamin C. Warum sich also nicht auch einen saftigen Apfelkuchen gönnen? Hole dir eine Schnibbelhilfe und los geht es mit dem Backen! Es gibt kaum etwas Besseres, als wenn es in der Wohnung oder dem Haus nach frischem Kuchen riecht. 🍎🍰👩🏻🤝�
Draußen regnet es und bei dir wird es gemütlich mit deinem Lieblingstee oder Kaffee, einem Stapel Zeitschriften zum Durchblättern oder einem noch-nie-gelesenem oder wieder-neu-für-dich-entdecktem Lieblingsbuch, das du in einem neugegründeten Leseclub mit deinen Freund:innen auch gemeinsam lesen kannst.
Durchstöbere diverse Playlisten und erstelle eine eigene, mit Liedern, die dich an schöne Momente erinnern. Übrigens endet bei vielen Podcasts auch die Sommerpause. Der Herbst ist auch ein wenig Gruselzeit: Wie wäre es mit einem neuen Lieblings-True-Crime-Podcast?
Wir freuen uns auch auf die kühleren Tage, weil Hitzewallungen, unter denen einige von uns leiden, jetzt erträglicher werden können, und man sich auch die eine oder andere süße Mütze anschaffen kann beziehungsweise die Herbstkleidung endlich wieder herausgeholt wird. Sich das erste Mal wieder in einen Herbstpulli einpacken, ist ein tolles Gefühl.
Gibt es möglicherweise etwas, was du schon lange ausprobieren wolltest, zum Beispiel Keramik anmalen? Dafür musst du nicht einmal aus dem Haus, denn es gibt etliche Sets, die man sich nach Hause bestellen kann.
Wir von Pathly bieten übrigens auch Yoga, Achtsamkeitskurse und Meditatives Zeichnen kostenlos online an und freuen uns, wenn du dir damit etwas Gutes tust. Schau doch mal hier vorbei. 💜
Besorge oder lass dir einige Pflegeprodukte besorgen, von denen du weißt, dass du sie gut verträgst, und genieß einen Wellnesstag ganz nach deinen Vorstellungen und Bedürfnissen – sei es ein Tag in Stille oder ein Nachmittag oder Abend – dick eingemummelt, in Masken, mit deiner Lieblingsserie.

Ein Port ist ein Zugang, der vor der Therapie etwa unterhalb des Schlüsselbeines gesetzt wird in einer kleinen Operation. Er bringt den Vorteil, dass nicht immer eine Nadel in die Armvenen gelegt werden muss. Außerdem kann man darüber sehr gut Blut abnehmen und muss sich somit nicht immer am Arm picken lassen.
Und tut der Port immer weh? Wird er stören? Das ist sehr unterschiedlich, bei ausgesprochen schlanken Menschen ist der Port von außen sichtbar. Bei etwas kräftigeren Menschen ist er nicht so auffällig. Er liegt unter der Haut und wird mit einer Port-Nadel angestochen. Manchmal ist ein kleiner Hubbel unter der Haut zu sehen. Ansonsten kann man den Port von außen nicht erkennen.
Zu Beginn kann es etwas schmerzhaft sein, wofür der Schnitt der OP Narbe sorgt. Sofern keine Komplikationen entstehen, wird er dich nicht weiter stören.
Ein Port wird in der Therapiezeit regelmäßig benutzt und angestochen. Wichtig ist, dass er immer gut durchspülbar ist und nicht verstopft.
Ja, wenn die OP Narbe verheilt ist.
Ein Port kann sich entzünden, oder nicht mehr gut durchspülbar sein. In so einem Fall kann es sein, dass man ihn nochmal in einer Operation erneut setzten muss oder ihn erstmals ganz entnimmt. Meistens wird dann die andere Seite für einen neuen Portkatheter benutzt.
Nach einer Krebstherapie wird der Port meistens nicht sofort entfernt, jedoch ist das sehr individuell. Wenn nach den ersten Nachsorgeuntersuchungen alles gut ist, kann der Port meistens nach einem Jahr wieder heraus. Es jedoch auf deine Diagnose und dein Krankheitsbild an. Bei älteren Patient:innen bleibt der Port oft drinnen, damit ihnen eine weitere Operation erspart bleibt. Den Port muss man alle 3 Monate spülen lassen, oft kann man dies auch mit seiner Nachsorgeuntersuchung verbinden. Junge Erwachsene können den Port nach Abschluss der Therapie entfernen lassen. Nicht immer sofort danach, aber oft nach einigen Monaten.
Nach der Operation darf man ihn als Erinnerung an eine ganz besondere Zeit im Leben behalten. Der Port, sofern dieser für dich infrage kommt, was immer mit dem Arzt davor besprochen wird. Wird einige Zeit dein Begleiter im Leben werden. Ganz nahe begleitet er dich unter deiner Haut.