
Damit bist du nicht allein! Dieses Phänomen nennt sich Überlebensschuld, auf Englisch »survivor’s guilt«. Laut der Website »compass oncology« handelt es sich dabei um eine Form von posttraumatischer Belastungsstörung. Die Seite gibt Betroffenen fünf Tipps für einen besseren Umgang mit diesen Schuldgefühlen an die Hand, die wir hier für euch auf Deutsch noch einmal aufbereitet haben:
Es ist total normal, nach dem Verlust von Mitkämpfer:innen verzweifelt und traurig zu sein. Versuche jedoch, dich mehr auf die Trauer über den Verlust des Menschen an sich, und weniger auf die Schuldgefühle über das eigene Überleben, zu fokussieren. Denn für die Umstände bist du nicht verantwortlich!
Manchmal helfen kleine Rituale, um die Erinnerung an eine verstorbene Person aufrecht zu erhalten und das eigene Leben gleichzeitig wieder mit Inhalt zu füllen. Vielleicht gibt es ja eine Aktivität, die euch besonders verbunden hat, und die du nun in Andenken an eure gemeinsame Zeit fortsetzen kannst?
Solltest du dich schuldig fühlen, weil du in den letzten Monaten viel auf die Hilfe anderer angewiesen warst: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um etwas zurückzugeben. Wie wäre es mit einem Dankesbrief oder einem leckeren selbstgekochten Essen?

Schuldgefühle führen zu Stress und Unbehagen. Finde einen Weg, um diesen Stress abzubauen und lass ihn nicht dein Gefühlsleben kontrollieren. Du weißt nicht wie?
💡 Unser Tipp: Probiere doch mal diese Achtsamkeitsübung aus.
Nichts ist isolierender als Schweigen. Deshalb wollen wir dich ermutigen, dich zu öffnen und über genau diese Schuldgefühle zu sprechen. Das kann entweder mit Freund:innen oder der Familie sein, oder aber mit ausgebildeten Psychoonkolog:innen, die mit genau solchen Problemen vertraut sind und eine große Stütze in der Bewältigung von »survivor’s guilt« sein können.

Trotzdem ist der Winterblues kein Zuckerschlecken und kann deine Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Der Hauptgrund für dieses alljährliche Tief ist mangelndes Tageslicht. Die Sonne scheint weniger, wir gehen seltener an die Frische Luft und das führt dazu, dass dein Körper weniger Serotonin (das sogenannte Glückshormon) produziert. Je weniger Tageslicht wir abbekommen, desto mehr Melatonin (ein Hormon, das für unseren Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist und schlaffördernd wirkt) schüttet unser Körper aus und das macht nun mal einfach müde.

Du kannst bekannten Gefahren aus dem Weg gehen und die natürlichen Schutzfaktoren für dich nutzen. Wichtig: nach einer Krebserkrankung kann es auch längerfristig zu Einschränkungen in der Speisen- und Lebensmittelauswahl kommen (z. B. durch eine OP am Verdauungstrakt – Magenentfernung, Darmteilentfernung etc.). Diese Einschränkungen sind individuell unterschiedlich und können am besten mit einem oder einer Ernährungsexpert:in in individuellen Beratungen besprochen werden.

In der Regel erkranken die Betroffenen erst im höheren Alter. Das Durchschnittsalter liegt dabei bei 72 Jahren. Zwar hat die männliche Brust keine Stillfunktion und besitzt kaum Fettgewebe im Vergleich zur weiblichen Brust, jedoch besitzt sie auch Drüsengewebe. Und genau dort kann auch Brustkrebs auftreten. Daher sollten auch hier Veränderungen beobachtet werden und im Zweifelsfall eine Fachperson aufgesucht werden.
Wie kommt es zu männlichem Brustkrebs? Die männliche Brust ist zwar nicht zum Stillen ausgelegt, jedoch sind die Milchgänge auch hier vorhanden. Das allein reicht, um Krebs zu entwickeln. Doch da die Milchgänge geringer ausgeprägt sind und weniger Östrogen vorhanden ist, tritt der Brustkrebs deutlich seltener auf als in der weiblichen Brust.
Nicht jede tastbare Unebenheit bedeutet Krebs! Wie bei der weiblichen Brust können auch in der männlichen Brust gutartige Veränderungen wie Zysten wachsen, daher muss nicht jede tastbare Unebenheit gleich Krebs bedeuten.
An wen kann ich mich bei Verdacht wenden? Bei einem ersten Verdacht wenden sich männliche Betroffene an den Hausarzt oder die Hausärztin, welche*r dann ggf. an ein spezialisiertes Zentrum überweist. Dort werden dann weitere Untersuchungen durchgeführt.
Je nach Größe des Tumors wird entweder brusterhaltend operiert, oder die Brust ganz entfernt. Da die männliche Brust deutlich weniger Brustgewebe als die weibliche aufweist, wird häufig zu einer Entfernung der gesamten Brust samt Lymphknoten geraten. Je nach Rezidivrisiko können auch weitere Behandlungsmethoden angewendet werden: z. B. Chemotherapie, Bestrahlung oder antihormonelle Therapie.
Das Netzwerk Männer mit Brustkrebs unterstützt männliche Brustkrebsbetroffene und berät zu Themen wie Kliniksuche, Behandlungswege, Rehabilitation und Versicherungsfragen. https://www.brustkrebs-beim-mann.de

Doch was, wenn man auf einmal gar nichts mehr fühlt? Gefühllosigkeit ist keinesfalls ein Zeichen von Gleichgültigkeit. Viel mehr ist diese neue Situation so überwältigend, dass wir erstmal lernen müssen, damit umzugehen. Zudem kann Gefühllosigkeit auch ein Schutzmechanismus deines Körpers sein, um emotionale Überforderung abzuwehren.
Der Umgang mit Gefühlen ist sehr individuell. Solltest du also manchmal im Rahmen deiner Therapie oder bei der Begleitung eines geliebten, erkrankten Menschen nichts zu fühlen scheinen, ist das völlig normal. Gib dir die Zeit, die Situation zu verarbeiten. Tausche dich mit anderen Menschen dazu aus. Und wenn du bei Freunden und Familie dasselbe wahrnimmst, hab Verständnis dafür, anstatt sie zu verurteilen.
Einzige Ausnahme: Wenn das Gefühl mehrere Wochen andauert, könnte es ein Anzeichen für Depression sein. Bitte suche dir in dem Fall professionelle Hilfe und gehe auf deinen Arzt oder Therapeuten zu.

Gerade, wenn man einen Schock erlebt hat, empfindet man oft ein unangenehmes Gefühl von Ohnmacht. Das kann sich einerseits ausdrücken, indem man keinen Ausweg aus seiner Situation sieht oder man an so viel gleichzeitig denkt, dass man total verwirrt ist.
Gedanken, wie »Warum sind alle um mich herum in einer soviel besseren Situation« oder »Ich bin so alleine, niemand kann mir helfen«, sind dann ganz normal.
Zudem gibt es so einige Symptome, die dann auftreten können:
Besonders wichtig ist, dass du diese Situation erstmal wahrnimmst, als genau das, was es ist. Sei ganz ehrlich mit dir und deinen Gefühlen. Schreib deine Gedanken dazu auf oder rede mit deinen Liebsten über deine Situation. Zudem ist es natürlich immer gut, sich professionelle Hilfe zu suchen.


Häufig tritt es schon während der Akuttherapie, teilweise aber auch erst nach Therapieende auf und wird zu einem Dauerproblem. Anstatt voller Tatendrang und Lebensfreude in das krebsfreie Leben zu starten, scheint jegliche Energie verloren gegangen zu sein und eine Müdigkeit macht sich im gesamten Körper breit, die man auch mit viel Schlaf nicht loswird. Die kleinsten Aufgaben führen zur Überbelastung und die Konzentrationsfähigkeit hat sich ebenfalls verabschiedet. Das sind nur einige der typischen Symptome. Verständlicherweise treiben sie nicht wenige an den Rand der Verzweiflung.
Leider fehlt es bis heute an einer gezielten Behandlung, geschweige denn an Medikamenten, die zur Verbesserung bis hin zu Heilung von Fatigue führen. Allerdings gibt es verschiedene Methoden, die zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen können – und vielleicht helfen sie auch dir weiter:
Auch wenn es ein Wundermittel gegen Fatigue leider (noch) nicht gibt, hoffen wir, dass die ein oder andere nützliche Methode für dich dabei ist und dir hilft, deine Symptome zu verbessern. Oder hast du vielleicht andere Tipps, wie man Fatigue besser in den Griff bekommt? Schreib es gerne in die Kommentare!

Je nach Stadt oder Bezirk wird der Schwerbehindertenausweis beim zuständigen Amt, wie zum Beispiel das Rathaus – Amt für soziale Leistungen – Sozialamt – Abteilung Schwerbehindertenausweis, beantragt. Ein Antrag muss ausgefüllt und mit ärztlichen Nachweisen beigefügt, abgegeben werden. Sobald, der Antrag überprüft wurde, wird in der Regel der Bescheid zur Bewilligung des Antrags zugeschickt. Wenn du zur Antragsstellung ein Foto beifügst, gibt es im Nachhinein auch direkt, den Ausweis. Falls nicht, wird man vom Amt dazu aufgefordert, ein Lichtbild schnellst möglichst einzureichen, damit, der Ausweis zugeschickt werden kann.
☝️ Unterstützung bei der Beantragung bekommst du zum Beispiel bei der Pflegeberatung deiner Klinik.
Vor allem nach einer Krebserkrankung, wenn der Körper wieder so aussieht, wie vor der Erkrankung, wird einem nicht angesehen, dass man eine Schwerbehinderung hat. Daher ist es wichtig, dies offen mit deinen Mitmenschen zu kommunizieren, denn nur so kann dein Gegenüber, ohne deine Vorgeschichte zu kennen, mehr Verständnis zeigen.

Die ketogene Diät ist eine Ernährungsweise, bei der du sehr wenige Kohlenhydrate, aber dafür mehr Fett und Eiweiß isst. Der Körper nutzt zur Energiegewinnung hauptsächlich Fette anstelle von Glukose, die zu »Ketonkörpern« umgewandelt werden. Durch die starke Reduzierung von Kohlenhydraten und die Erhöhung der Fettaufnahme versetzt die Diät den Körper in einen Zustand namens »Ketose«.
Otto Warburg fand in den 1920igern heraus, dass Krebszellen einen veränderten Glukosestoffwechsel haben und mehr Glukose benötigen als normale Zellen. Daraus wurde später geschlussfolgert, dass Krebszellen verhungern, wenn ihnen nicht genügend Glukose zur Verfügung steht. Auch Ketonkörper, die während einer Ketose entstehen, seien für die Krebszellen keine ausreichende Energiequelle.
Die Studienlage ist widersprüchlich. In Zell- und Tierstudien wurden hemmende, aber auch beschleunigte Wachstumsraten von Krebszellen unter Ketose beobachtet. Diese Ergebnisse sind aber nicht auf den Menschen übertragbar. Da es keine randomisiert-kontrollierten Studien zur ketogenen Diät gibt, die die Wirksamkeit bei Menschen mit Krebs beweisen, kann auch keine Empfehlung zu dieser Diät ausgesprochen werden.
Viele Krebsbetroffene verlieren bereits durch die Erkrankung oder Therapie an Gewicht. Eine Gewichtsabnahme erhöht aber das Risiko einer Mangelernährung und diese kann die Prognose verschlechtern. Eine ketogene Diät kann zu zusätzlichem Gewichtsverlust führen. Unterschätze dieses Risiko also nicht, wenn du dich ketogen ernähren willst. Außerdem ist es nicht möglich, Krebszellen auszuhungern, indem du auf Kohlenhydrate verzichtest, da sie ihren Stoffwechsel anpassen und ihre Energie auch aus Eiweiß oder Fett beziehen können.

Hier eine achtsame Anleitung, wie du in sieben Schritten deinen Gefühlen auf den Grund gehen, sie anerkennen und – wenn du möchtest – loslassen kannst:

Keine Panik, wenn es nicht sofort oder nicht immer klappt. Der achtsame Umgang mit den eigenen Gefühlen ist oft nicht leicht und eine gute Kommunikation benötigt etwas Übung – vor allem bei Gefühlen, die uns zunächst zu überwältigen scheinen. Oft beeinflussen sie uns auch lange unbewusst. Umso öfter du jedoch in dich hineinhörst und dich mit dir und deiner inneren Welt beschäftigst, umso einfacher wird es dir fallen, auf gewisse Situationen in deinem Leben zu reagieren.
Wenn du jedoch merkst, dass ein Gefühl immer wieder deinen Alltag unterbricht oder dich davon abhält, dein Leben zu leben, kannst du dir auch professionelle Hilfe suchen. Das kann dazu beitragen, das Gefühl und deine Bedürfnisse dahinter besser zu verstehen.

Du kannst deinen Körper mit ausreichend Eiweiß im Essen gut unterstützen. Bei einer Bestrahlung oder Chemotherapie beispielsweise, kannst du deinem Körper helfen, dass er die angegriffenen Schleimhäute gut wieder aufbauen kann. Auch nach einer Operation hilft das Eiweiß, die Wunde schnell zu verschließen.
Unabhängig von der Therapiemethode bewirkt der Tumor selbst eine Umstellung im Stoffwechsel, sodass verstärkt das Körpereiweiß abgebaut wird. Kommt es zusätzlich zu einem Gewichtsverlust mit einhergehendem Muskelabbau, wird eine ausreichende Eiweißversorgung umso wichtiger.
Pflanzlich: Haferflocken, Linsen, Tofu, Erbsen, Mandeln

Tierisch: Emmentaler, Hähnchenbrust, Lachs, Eier, Quark


Nachdem die Diagnose gestellt wurde, die Schockstarre sich langsam auflöst, das Gefühl des freien Falls sich verlangsamt, kommt die Phase: »Da gehe ich jetzt durch. Es wird eine harte Zeit. Ich beiße die Zähne zusammen. Das schaffe ich. Ich werde unterstützt und alle sind so hilfsbereit. Was? Ein Jahr? Puh, solange?« Ok, aber nach der Akuttherapie ist man krebsfrei und man macht da weiter, wo man aufgehört hat. Genau diese Einstellung ist hilfreich, die körperliche Herausforderung der Krebstherapie gut auszuhalten und durchzuhalten.
… und anstatt, dass du dich riesig freust und mit all deinen Unterstützer:innen ein Fest feierst, stehen viele am Ende der Akuttherapie vor einem emotionalen Loch, direkt am Abgrund und es wackelt.
Ja, so geht es vielen. Nach der Diagnose ging der Untersuchungsmarathon los, gefolgt von vielen, vielen Therapien. Um den Körper wurde sich intensivst gekümmert. Zwar mit ein paar Narben, aber im Großen und Ganzen hast du alles geschafft. Es sind noch ein paar Nebenwirkungen zurückgeblieben, aber jetzt ist doch wieder alles gut und wie früher, oder? Nein, leider nicht!
Das Vertrauen in den eigenen Körper ist verschwunden. Immerhin fühltest du dich, als du die Diagnose bekamst, ziemlich gesund, um dann zu erfahren, dass du lebensbedrohlich erkrankt bist. Die Ärzte haben sich gekümmert, die Therapien wirkten. Gerade war man noch täglich zur Bestrahlung und ab heute. NICHTS. Kein Arzt, der alles im Auge behält. Man fühlt sich kranker als zu Beginn der Therapie.
Denn gesund fühlt sich das Ganze gar nicht an. Das, was man vor der Erkrankung als Alltag kannte, davon ist man weit entfernt. Und nicht nur man selbst hatte so sehr gehofft, sich ganz schnell sein altes Leben sehr zeitnah wieder zurückzuerobern. Unser Umfeld wartet darauf, dass alles wieder normal wird. »Normal« muss nun neu definiert werden. So hatte man es sich nicht gedacht. Alleine, ohne regelmäßige ärztliche Begleitung, sich nicht gesund fühlend, die eigenen Erwartungen, die gerade zerplatzen und ebenso die Erwartung des Umfelds. Nein, nur weil ich wieder Haare habe, ist nicht alles wie vorher. Jetzt heißt es neu sortieren, neu gestalten, sich neu kennenlernen, neue Grenzen akzeptieren. Der körperliche Heilungsprozess geht leise und stetig weiter. Und da ist sie, die Psyche, die auch gelitten hat und für die aber in der Akuttherapie nicht auch noch Zeit war. Krebs ist eine Herausforderung für den Körper und die Psyche. Psychologen und Therapeuten achten mit dir darauf, dass du nicht in die Löcher fällst. Diese Löcher sind da, sie liegen noch vor dir – ja, das ist sicher.
Auch diesen Weg musst du gehen. Doch du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Lass dir helfen. Du hast so viel geschafft. Du kannst so stolz auf dich sein. Das Leben wird anders, aber es bleibt bunt.

Wenn Kartoffeln kalt werden, entsteht aus der darin enthaltenen Stärke eine andere Form der Stärke – die sogenannte resistente bzw. retrogradierte Stärke. Bei diesem Prozess verändert sich die Struktur der Stärke, sodass sie resistent gegenüber unserem Verdauungsenzym Amylase wird. So gelangt sie unverarbeitet in den Dickdarm, dient dort als Futter für die guten Darmbakterien und das ist optimal für ein gesundes Mikrobiom.
Im Dickdarm wirkt die resistente Stärke wie ein Ballaststoff: Sie wird von den guten Darmbakterien abgebaut und fermentiert, wodurch kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und vor allem Butyrat entstehen.
Butyrat hat besonders positive Wirkungen:
Koche Kartoffeln und lass sie abkühlen – für 12 Stunden. Ob du sie danach aufwärmst oder nicht, ist egal, da die Stärke in ihrer Struktur bestehen bleibt. Iss zum Beispiel öfter mal einen Kartoffelsalat mit Joghurtdressing oder Essig und Öl oder mach dir wieder erwärmte Pellkartoffeln mit Quark und frischen Kräutern.
Das nächste Mal, wenn du Kartoffeln kochst, denk dran: Abkühlen lassen lohnt sich. Dein Mikrobiom dankt es dir.

Eine Haushaltshilfe unterstützt dich bei den täglichen Aufgaben, wenn du es selbst nicht mehr schaffst – sei es Putzen, Einkaufen oder Kochen. Sie ist keine Luxusleistung, sondern ein Recht, das dir in dieser Situation zusteht.
Die gute Nachricht: In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Voraussetzung ist, dass du wegen deiner Erkrankung den Haushalt nicht mehr selbst führen kannst und niemand sonst in deinem Haushalt lebt, der oder sie für dich einspringen könnte.
Achtung: Für jede Haushalthilfe fällt eine Zuzahlung von zehn Prozent der Kosten pro Kalendertag an. Das sind mindestens 5, aber maximal 10 Euro am Tag.
Hab keine Angst davor, Hilfe anzunehmen! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Nutze die gewonnene Zeit und Energie für das, was dir jetzt wirklich guttut – sei es ein gutes Buch, ein Spaziergang oder einfach mal Durchatmen. Du bist nicht alleine auf diesem Weg. Es gibt Unterstützung – du musst sie nur annehmen. Bleib mutig und denk daran: Dir Hilfe zu holen ist stark!

Mit einer Vorsorgevollmacht benennst du eine Vertrauensperson, die alle wichtigen Angelegenheiten deines alltäglichen Lebens für dich regelt, solltest du dazu nicht in der Lage sein. Dabei kann es z. B. um deinen Mietvertrag gehen, dein Bankkonto, deinen Handyvertrag, aber auch um medizinische Angelegenheiten wie die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber dieser Person.
Nach deutschem Recht können nicht automatisch unsere nächsten Angehörigen für uns Entscheidungen treffen, falls wir selbst dazu nicht in der Lage sind. Dies gilt nur für Minderjährige. Daher bestimmt im Ernstfall ein Gericht einen rechtlichen Betreuer.
Mit der Betreuungsverfügung kannst du im Voraus festlegen, wen das Gericht als rechtliche:n Betreuer:in bestimmen soll, oder auch, wer auf keinen Fall infrage kommt.
Eine Betreuungsverfügung kann mit einer Vorsorgevollmacht verbunden werden und tritt dann in Kraft, wenn – aus welchen Gründen auch immer – die Vorsorgevollmacht nicht wirksam ist.
Die Patientenverfügung bezieht sich auf medizinische Maßnahmen. Sie ist für Situationen gedacht, in denen du ärztlich behandelt werden musst, selbst aber keine Entscheidung mehr treffen kannst. In diesem Dokument legst du selbst fest, wie im Ernstfall nach deinen Werten und Vorstellungen zu handeln ist.
Dein:e Betreuer:in oder Bevollmächtigte:r ist in diesem Fall dafür zuständig, dass diesem Wunsch auch entsprochen wird.

✅ Medikamentencheck: Habe ich alles, was ich für die nächsten Tage benötige? Bestenfalls genügend Medikamente zu Hause parat haben, ansonsten: Wo befindet sich die nächste Notfallapotheke?
✅ Hausarztcheck: Wie sehen die Öffnungszeiten meiner Hausarztpraxis über die Feiertage aus? Wer übernimmt gegebenenfalls bei Urlaub die Vertretung?
✅ Krankenhaus- oder Ambulanzcheck: Wann wird meine Therapie fortgeführt? Fallen Sitzungen aufgrund der Feiertage aus? Unbedingt mit den Ärzt:innen über den Therapieablauf und mögliche Änderungen sprechen! Auch besprechen, wie bei einem medizinischen Notfall am besten vorzugehen ist.
🚨 Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem Notfall kommt und eine medizinische Versorgung unverzüglich stattfinden muss.
🚑 Ein Rettungswagen sollte erst gerufen werden, wenn akute Lebensgefahr besteht oder ein schwerer gesundheitlicher Schaden zu befürchten ist. In allen anderen Fällen ist es besser, selbstständig zur Notaufnahme zu fahren oder sich fahren zu lassen. Auch musst du dich auf lange Warte- und Behandlungszeiten einstellen, da während der Feiertage nur wenig Personal im Einsatz ist.

Meistens meinen es die Menschen nur gut mit uns, doch auch wenn Dankbarkeits- und Achtsamkeitsübungen tatsächlich erwiesene Methoden sind, sich im Alltag glücklicher zu fühlen, darf eine Situation, ein Tag oder eine Phase auch einfach mal 💩 sein!
Doch wenn der Drang nach Positivität sich irgendwann über deine wirklichen Gefühle legt und ihnen keine Luft zum Atmen mehr gibt, kann sie auch schnell ins Negative umschlagen. Man spricht in dem Fall von toxischer Positivität. Dieses Gefühl suggeriert, dass Gefühle wie Angst, Hoffnungslosigkeit oder Trauer keine Daseinsberechtigung haben und zwanghaft ins Positive gewandelt werden müssen. Dabei ist es umso wichtiger, dass du dich aktiv mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, sie annimmst und ihnen einen Raum gibst. Und nur, indem du sie zulässt, kannst du lernen mit ihnen umzugehen.
Daher ja – führe dein Dankbarkeitstagebuch. Aber wenn dir mal danach ist, vor Wut in dein Kissen zu boxen oder dich bei einer Freundin auszuweinen, ist auch das völlig in Ordnung. Denn auch diese Gefühle gehören zu dir und dürfen da sein. 🙏
Toxische Positivität kurz erklärt: Positiv denken kann dich mental auf deinem Weg unterstützen, dich stärken und dein Wohlbefinden steigern. Das heißt aber nicht, dass du alles positiv sehen musst.

Das wichtigste Ziel bei Appetitlosigkeit ist, dass du versuchst, dein Gewicht zu halten. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können:
Du verspürst einen kleinen Appetit? Dann nutze diesen Moment und iss etwas. Sorge dafür, dass du in jeder Situation – egal, ob zu Hause, im Auto oder beim Arztbesuch – immer etwas Essbares griffbereit hast. Geeignete Snacks zum Mitnehmen sind beispielsweise Nüsse, Müsliriegel oder Energieballs.
Egal ob Fleisch- oder Gemüsebrühe: Brühen können appetitanregend wirken. Trinke sie in kleinen Schlücken über den Tag verteilt.
Bitterstoffe können ebenfalls deinen Appetit anregen oder hemmen. Beobachte, welcher Effekt bei dir eintritt. Teste Folgendes: Trinke 15-30 Minuten vor dem Essen etwas alkoholfreies Bier, Tonic Water, Bitter Lemon oder probiere Tees mit Bitterstoffen aus der Apotheke aus (z.B. Wermut, Löwenzahn, Hopfen). Hast du eine Tumorerkrankung im Magen-Darm-Bereich, solltest du aber auf Bitterstoffe verzichten.
Du bekommst gar nichts runter, aber Eis geht ganz gut? Dann iss es. Du kannst es dir auf Vorrat selbst machen und mit Trinknahrung oder Eiweißpulver anreichern. So hast du neben Kalorien auch eine Extraportion Eiweiß mit dabei.
Lüfte gut vor dem Essen, da auch Gerüche die Abneigung von Essen verstärken können. Gehe vor dem Essen kurz raus und laufe ein Stück oder schau dir eine Kochsendung an. Diese Möglichkeiten können ebenfalls deinen Appetit anregen.

Der Radikalschnitt kann zwar befreiend wirken, aber oft ist unsere Kopfhaut nicht daran gewöhnt und beginnt schnell zu jucken.
Wir haben ein paar Tipps für euch, die den Juckreiz lindern oder erst gar nicht entstehen lassen.

Vielleicht hast du die Perlen schon einmal bei Kindern und Jugendlichen auf deiner Station gesehen? Die Mutperlenkette wird an Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Krebs verschenkt. Oft entsteht eine lange Kette, die über dem Infusionsständer hängt und stolz mit geschoben wird, zwischen all den Medikamentenbeutel am Infusionsständer. Ein kleiner Lichtblick, wenn man nach oben sieht.
Jede Perle steht für einen ganz besonderen Schritt in deiner Krebstherapie. Zu Beginn gibt es den blau weißen Anker. Er steht für Mut und Hoffnung. Die Hoffnung, wieder gesund zu werden. Mit jeder durchgestandenen Behandlung und nach jeder schmerzhaften Untersuchung kommt eine weitere ganz besonders geformte Perle hinzu. Für eine Untersuchung, Bestrahlung, Chemotherapie, Haarausfall, Ultraschall, etc. bekommt man eine Perle. Jede sieht anders aus und hat seine eigene Bedeutung, doch die wichtigste Perle ist die Blume. Die hellblaue Blume steht am Ende einer erfolgreichen Krebstherapie, sie ist das Zeichen dafür, dass man alles geschafft hat und endlich gesund ist.
Da es nichts zu verschönern gibt und die Realität auch manchmal weniger schön verläuft als eine bunte Kette mit einer Blume am Ende, gibt es auch noch den Schmetterling und das rote Herz, diese Perlen dürfen die Eltern bei ihrem verstorbenen Kind auf die Kette fädeln.
Was sind deine Mutperlen? Wie erinnerst du dich an durch gestandene Behandlungen, deine persönliche Krankengeschichte und deine Erfolge? Was machst du, um dich daran zu erinnern, was du schon alles geschafft hast? Eine Fotowand, ein Tagebuch, ein Blog, Instagram oder eine eigene Mutperlenkette?
Zu sehen, was man schon geschafft hat, kann dir helfen neue Kraft zu tanken, Mut zu fassen und nicht aufzugeben.

Rund 8.500 Menschen in Deutschland stehen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten Patient:innen benötigen eine Niere, gefolgt von Leber, Herz, Lunge und Bauchspeicheldrüse. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im vergangenen Jahr 965 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe (insgesamt 2.877) gespendet. Diese wurden sowohl in Deutschland als auch im Ausland transplantiert. In Summe wurden 2.986 Organe nach einer postmortalen Spende in Deutschland transplantiert, die bundesweit und im Ausland entnommen wurden.
4.996 Erkrankte in Deutschland warteten 2023 auf ein passendes Organ, 667 von ihnen starben.
Am 18. März 2024 ist das zentrale Organspende-Register online gegangen. Damit soll die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland erhöht werden – im europäischen Vergleich gilt die Bundesrepublik als eines der Schlusslichter. Laut neuestem Stand (Ende Mai 2024) haben sich bereits 119.000 Menschen im Register eingetragen. Die Entscheidung kann jederzeit geändert beziehungsweise widerrufen werden.
Zwei bis drei Prozent der Organspender sind Menschen, die zuvor an Krebs erkrankt waren.
Jede Transplantation berge neben dem grundsätzlichen immunologischen Risiko einer Abstoßung auch Risiken im Hinblick auf die potenzielle Übertragung von Erkrankungen. Die können den Transplantationserfolg gefährden oder für die Organempfänger:innen in seltenen Fällen sogar lebensbedrohlich sein.
Vor einer Organentenahme werden Spender:innen unter Einhaltung notwendiger Qualitäts- und Sicherheitsstandards medizinisch untersucht.
Dr. Schleicher ergänzt: »Mit Ausnahme von Malignomen des Zentralen Nervensystems, stellen zum Zeitpunkt einer potenziellen Organspende bestehende maligne Tumorerkrankungen in der Regel ein Ausschlusskriterium für eine Organspende dar.«
Jeder Einzelfall werde jedoch mit Blick auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis für die Patient:innen auf den Wartelisten geprüft.
Eindeutige Zahlen darüber, wie viele Erkrankte in Deutschland ein Organ benötigen, gibt es nicht. Das liegt daran, dass Organtransplantationen bei Betroffenen eher selten sind, da die Behandlung und Kontrolle der Krebserkrankung Vorrang hat, so die Stiftung.

Es existieren unterschiedliche Stoma-Arten. Für die Blase gibt es beispielsweise das sogenannte »Urostoma«, welches ein operativ hergestellter Ausgang durch die Bauchdecke ist. In Bezug auf den Darm gibt es das »Kolostoma«. Hier ist der Dickdarm als künstlicher Darmausgang in die Haut eingenäht. Wer ein »Ileostoma« hat, hat den unteren Dünndarm als Stoma in die Haut eingenäht. Über eine Öffnung kann sowohl beim Kolo- als auch Ileostoma der Darm Stuhlgang entleeren. Da es keinen Schließmuskel gibt, fehlt den Betroffenen die direkte Kontrolle über die Entleerung. Deshalb wird an der Öffnung ein Beutel angebracht, in dem sich der Inhalt sammelt.
Vorab wird geklärt, welches Beutelsystem für die Patient:innen geeignet ist. Bei der einteiligen Stomaversorgung hat der Auffangbeutel eine integrierte Haftplatte, die vor dem Ankleben auf die Haut auf die Stomagröße zurechtgeschnitten wird. Wichtig: Der Beutel kann nur einmal verwendet werden. Handelt es sich um eine zweiteilige Stomaversorgung, besteht diese aus einem Beutel und einer separaten Hautschutzplatte. Über einen Rastring werden die Komponenten verbunden. Die Platte sollte spätestens nach fünf Tagen getauscht werden. Patient:innen mit einem künstlichen Blasenausgang werden meistens mit einem zweiteiligen Stomasystem versorgt. Der Beutel hat ein Auslassventil, durch das der Urin in die Toilette abgelassen werden kann.
Patient:innen lernen den Umgang mit dem Stoma bereits im Krankenhaus. Damit soll gewährleistet werden, dass die Betroffenen zu Hause die Grundfunktionen des Stomas beherrschen und die Versorgung gesichert ist. Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte zudem die Versorgung mit Material (Beutel und Platten), beispielsweise über ein Sanitätshaus, geregelt werden. Es gibt auch Stomatherapeut:innen, die zu den Erkrankten nach Hause kommen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wer in einer Reha ist, bekommt dort ebenfalls Tipps zur Handhabung und dazu, welche Lebensmittel bei einem künstlichen Ausgang gut verträglich sind.
Viele Betroffene benötigen oder wünschen sich im Alltag Unterstützung im Umgang mit dem Stoma. Neben den Stomatherapeut:innen gibt es bundesweit Selbsthilfegruppen der »ILCO« - eine Solidargemeinschaft von Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung. Für junge Erkrankte (bis einschließlich 39 Jahre) bietet die Selbsthilfegruppe »Junge ILCO« Online-Treffen an. Zudem gibt es ein Forum mit den Unterrubriken »Jung und Stoma« sowie »Jung und Darmkrebs«, in denen sich Gleichaltrige austauschen können. Hier geht es beispielsweise darum, was ein Stoma für Ernährung, sportliche Aktivitäten, Reisen und Sexualität bedeutet.


🍑 Bittere Aprikosenkerne werden in der alternativen Krebstherapie seit den Siebziger Jahren als Heilmittel beschrieben. Angeblich wurden Hunderte von Patienten dadurch bereits geheilt und auf den Internetseiten von Anbietern werden Heilversprechen auch bei fortgeschrittenen Tumoren gegeben, was große Hoffnungen bei Betroffenen weckt.
❌ Bittere Aprikosenkerne enthalten Amygdalin, was auch als Vitamin B17 bezeichnet wird, obwohl es gar kein Vitamin ist. Amygdalin ist ein cyanogenes Glykosid – ein toxischer sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der in Samen von Steinfrüchten vorkommt.
☠️ Bei der Verstoffwechselung von Amygdalin im Körper, soll angeblich ein Stoff entstehen, der Krebszellen vernichtet ohne dabei gesunde Zellen anzugreifen. Diese Wirkung wurde nie wissenschaftlich bewiesen. Was aber beim Verzehr der Kerne oder von amygdalinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich entsteht, ist Blausäure, die zu potentiell lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Erbrechen, Fieber, Krämpfe, Atemnot und Herzstillstand können bei hohen Verzehrmengen die Folgen sein.
🖐🏻 Wegen dieser bedrohlichen Nebenwirkungen wird auch in der S3-Leitlinie »Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient:innen« von der Verwendung von Amygdalin abgeraten. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt Erwachsenen pro Tag nicht mehr als zwei Aprikosenkerne zu essen.

Je nachdem, wie stark dein Durchfall und Wasserverlust ist, solltest du viel trinken und genügend Elektrolyte aufnehmen. Es gibt zum Elektrolytausgleich zum Beispiel Elotrans, Oralpädon oder du machst dir eine WHO-Lösung selbst:
Mische 1 Liter Mineralwasser, 4 Teelöffel Traubenzucker, ¾ Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Backpulver und 1 Tasse Orangensaft. Eine optimale Trinkmenge sind 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht in 24 Stunden.
Cola ist kein geeignetes Getränk bei Durchfall, da der hohe Zuckergehalt Wasser im Darm bindet und so deinen Durchfall noch verstärkt.

Dazu gehören beispielsweise gemahlene Flohsamenschalen oder Pektine. Die Flohsamen kannst du in ein großes Glas Wasser einrühren und trinken. Beginne mit einer kleinen Menge von ½ bis 1 Teelöffel und steigere deine Dosis langsam. Pektine kommen auch im Apfel vor. Reibe einen Apfel mit Schale fein, lasse ihn solange stehen bis er braun wird und iss ihn anschließend. Durch die Bräunung entfaltet das Pektin seine volle eindickende Wirkung. Du kannst Apfelpektin auch als Pulver in der Apotheke kaufen.
Kartoffeln, Kartoffelpüree, geschälter Reis, Reisschleim, Nudeln, Haferflocken, Haferschleim, Grieß, Weißbrot und Zwieback tun deinem Darm gut, indem sie stopfend wirken.
Zu fettreiche und stark gewürzte Speisen wirken darmreizend. Frittiertes und paniertes wie Schnitzel, Pommes Frites, Mayonnaise, fettreiches Gebäck, Fertiggerichte, Curry und Chili sind daher eher ungeeignet.

Verteile viele kleine Mahlzeiten über den Tag
Iss so oft du kannst. Viele kleine Mahlzeiten (alle 2–3 Stunden) sind gut, um mehr Kalorien zu dir zu nehmen.
Wähle kalorienreiche Lebensmittel
Gib deinem Körper die Energie, die er braucht, statt gesund und ausgewogen zu essen. Kalorienreiche Lebensmittel sind dafür die beste Wahl.
Wähle fettreiche Lebensmittel
Fett enthält viele Kalorien – nämlich mehr als doppelt so viele wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Achte also auf den Fettgehalt deiner Lebensmittel. Wähle bei Milch (Produkten) einen hohen Fettgehalt aus – z. B. Milch und Naturjoghurt mit 3,5 %, Sahnejoghurt mit 10 % oder Frischkäse mit 60 % Fett (Doppelrahmstufe). Auch fetter Fisch sowie Oliven, Avocado, Nüsse und Samen unterstützen deine Gewichtszunahme.
Reichere deine Speisen an
Gib Butter, Sahne, Schmand, Crème fraîche, Pflanzenöl oder auch Nussmus in dein Essen – z. B. morgens Mandelmus über dein Müsli, mittags einen Schuss Olivenöl über deine Nudeln und abends einen Klecks Crème fraîche auf deine Suppe. So nimmst du möglichst viele Kalorien in kleiner Menge zu dir.
Halte dein Essen immer griffbereit
Sorge dafür, dass du immer Essen in deiner Nähe hast. Stelle dir kleine Snacks ans Bett, Sofa oder ins Auto, sodass du bei Appetit immer etwas griffbereit hast. Geeignet sind z. B. Nüsse oder Studentenfutter, Gemüsechips, Müsliriegel oder Energiebällchen.
Lasse dir eine Trinknahrung verschreiben
Auch Trinknahrung kann dir helfen, dein Gewicht zu halten. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen und den für dich passenden Geschmack von herzhaft über neutral bis süß wählen. Trinke die Nahrung schluckweise über den Tag verteilt.

Ein paar Beispiele aus der Realität vieler Betroffener:
❗️All das passiert Menschen, die offiziell als geheilt gelten.
Eine überstandene Krebserkrankung darf nach einer bestimmten Zeit ohne Rückfall nicht mehr gegen Betroffene verwendet werden – etwa bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption.
In vielen europäischen Ländern ist das längst Realität. In Deutschland jedoch bislang nicht ausreichend geregelt. Dabei zeigt die Medizin ganz klar: Nach einigen Jahren gleicht das Rückfallrisiko dem der Allgemeinbevölkerung.
Krebserkrankungen dürfen nach fünf Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden.
Gleichberechtigung bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung und Adoption – keine Nachteile bei Genesung.
Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2225: Deutschland muss den europäischen Standard ambitioniert umsetzen und erweitern.
»Mein Enkelkind ist selbst betroffen. Diese Kinder verlieren in dieser sehr schweren Zeit ein Teil ihrer unbeschwerten Kindheit und werden später im Alter immer wieder daran erinnert und auch noch dafür bestraft.«
»Wir erleben oft, dass Patient:innen wegen überstandener oder auch angeborener Erkrankung benachteiligt sind im Versicherungssystem. Sie tragen keine Schuld daran und sollten gleichberechtigt sein mit Menschen, die es nicht so hart getroffen hat.«
»Ich selbst war mit 20 Jahren an Lymphdrüsenkrebs / Non-Hodgkin Lymphom erkrankt. Selbst 25 Jahre später und genesen werden mir Steine für meine Zukunft gelegt. Keine Versicherung nimmt mich, somit kann ich mich nicht für das Alter absichern – ich muss auf die Unterstützung meines Mannes hoffen. […]«

Wir sind Rebecca und Tobias, Eltern einer Tochter, die als Kleinkind an Krebs erkrankte und Initiatoren der Petition »Recht auf Vergessenwerden«.
Unsere Motivation ist einfach: Nach einer Heilung sollte das Leben neu beginnen und nicht die nächste Hürde. Wir möchten unserer Tochter eines Tages sagen können, dass ihre Geschichte dazu beigetragen hat, etwas zu verändern: Für sie und für viele andere. Mit unserer Petition setzen wir uns dafür ein, dass Heilung nicht nur medizinisch zählt, sondern auch gesellschaftlich.

Was hat nun die Liebe mit dem Krebs zu tun? Während, nach oder mit einer Krebserkrankung kann die Liebe auf den Prüfstand gestellt werden. Betroffene und Angehörige berichten oft von Distanzierungen zu geliebten Menschen oder, ganz im Gegenteil, eine (neue) tiefere Verbundenheit durch die Erkrankung. Und auch die Beziehung zu einem selbst kann eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlaufen: von Anspannung, über Befremdung, über Neufindung und Selbstempathie. Eine Krebserkrankung lässt alle Betroffenen und Angehörigen an ihre Grenzen kommen – nicht nur körperlich, sondern auch emotional.
Hierfür Raum für Verständnis, Vergebung und Akzeptanz zu schaffen, ist nicht immer leicht. Doch es kann sich lohnen, dies zu wagen. Wie schaffe ich jetzt diesen Raum? Selbstliebe praktizieren kann ein Weg sein. Fällt es dir schwer? Dann gehe kleine Schritte auf dich zu. Nutze den heutigen Tag, um deine Liebe zu dir selbst zu zelebrieren. Gönne dir heute ein Date mit dir, indem du dir etwas Gutes tust – vielleicht ein Wellness-Abend, ein leckeres Abendessen oder ein kleines Geschenk nur für dich? 🎁

Wir verraten Dir ein paar Tipps, wie auch du dich auf die (Vor-) Weihnachtszeit einstimmen kannst:

Es handelt sich beim Portkatheter (Port) um einen Zugang in eine Vene von außen, der bei einem kleinen, zumeist ambulanten, Eingriff unter die Haut eingesetzt wird, und zwar normalerweise etwas unterhalb des Schlüsselbeines. Ein Port misst circa drei Zentimeter und ist oft aus Kunststoff mit einer Membran und einem kleinen, flexiblen Schlauch. Man kann den Port nach dem Eingriff auch mit den Fingern ertasten, was für die Benutzung seitens des medizinischen Personal wichtig ist. Sie können den Port mit einer speziellen Portnadel anstechen und somit Zytostatika und Schmerzmittel darüber verabreichen, aber auch Blut abnehmen. Ein klarer Vorteil ist dabei, dass für diese Tätigkeiten nicht jedes Mal eine Vene angestochen werden muss; unsere Venen leiden unter einer Chemotherapie nämlich häufig und können so etwas geschont werden. Außerdem hat man weniger Schmerzen.

Ob es sinnvoll ist, dass du einen Port gelegt bekommst oder nicht, wird dir dein(e) Onkolog:in beantworten können. Bei Chemotherapien sind Medikamente oft sehr aggressiv und werden über die Vene verabreicht. Manche Medikamente könnten auch einen größeren Gewebeschaden im Körper verursachen, wenn sie falsch verabreicht werden, weshalb eine Gabe über den Port sicherer ist. Wenn du unter schlechten Venen leidest, ist das Einpflanzen eines Ports möglicherweise auch sinnvoll. Der Port kann im Übrigen sofort nach dem Einsetzen benutzt werden und wird üblicherweise vor den Chemotherapien gesetzt. Ob du Schmerzen nach dem Einsetzen hast oder nicht, ist sehr individuell. Einige merken kaum etwas, andere berichten von einem Ziehen, wiederum andere brauchen ein paar Tage um sich an den Fremdkörper zu gewöhnen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es wird von Tag zu Tag besser und schließlich bemerkt man den Port kaum noch. Lediglich bei Kontrolluntersuchungen, wenn dein Helfer wieder genutzt werden sollte, fühlen Einige ein Ziehen oder Stechen, andere die Kühle der Flüssigkeit, die verabreicht wird, aber das sind Empfindungen, die auch wieder vorbeigehen.
Nach dem Einsetzen bekommt man von vielen Kliniken einen Portpass, der Informationen über das eigene Modell enthält. Falls du einen solchen Pass erhältst, ist es ratsam, diesen mit dir zu führen und auch zu Kontrollterminen mitzubringen.
Hygiene ist das A und O. Wenn der Port genutzt wird, muss die Haut vor dem Anstechen und einer Injektion vom Pflegepersonal desinfiziert werden. Nach Gabe von Medikamenten oder einer Blutentnahme sollte der Port immer gespült werden, um ein Blutgerinnsel im Kathetersystem zu verhindern; dafür wird oft Kochsalzlösung verwendet. Wenn du in eine Therapiepause entlassen wirst, wird der äußere Zugang entfernt und deine Haut wiederum desinfiziert. Es wird ein Pflaster an der Einstichstelle befestigt und man sollte ein bis zwei Tage kein Wasser oder ähnliches hinkommen lassen, um eine Infektion zu vermeiden. Und was ist wenn man endlich alle Chemos hinter sich gebracht hat? Dann kann der Port immer noch für deine Kontrolluntersuchungen zur Blutabnahme genutzt werden. Je nach Porthersteller wird nämlich ein Spülen des Ports alle vier bis sechs Wochen, alle drei Monate oder gar nicht empfohlen. Lass dich diesbezüglich am besten von deiner Klinik oder deinem Onkologieteam beraten.
Im Alltag bist du vielleicht zunächst verunsichert, ob alles mit Port geht, vor allem an Bewegung. Du empfindest ihn möglicherweise zunächst als Störfaktor, aber dein Körper gewöhnt sich wahrscheinlich schnell an den Port. Selbst Sport sollte wieder gut möglich sein, auch wenn im Fitnessstudio manche Bewegungsabläufe an zum Beispiel Maschinen etwas Missempfinden produzieren können. Da kann man sich aber mit einem Portkissen als Puffer zwischen Maschine und Körper Abhilfe schaffen. Diese Portkissen sind auch für viele ein alltäglicher Begleiter beim Autofahren, wenn man sich anschnallen muss oder manche tragen Portkissen auch unter dem BH-Träger, um ein Reiben zu verhindern.
Natürlich kann der Port zwicken, beispielsweise beim Fahrradfahren oder wenn du einen schweren Rucksack trägst, schließlich ist er immer noch ein Fremdkörper. Wenn es zwickt, musst du kreativ werden und deine Bewegungen vielleicht anpassen. Insgesamt ist ein solches Zwicken ab und zu nicht weiter schlimm, wenn der Port nicht dauerhaft wehtut. Falls das allerdings der Fall ist, solltest du jedoch Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin halten, um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Und wir brauchen uns nichts vorzumachen: Du hast nach dem Porteinsatz natürlich eine kleine Narbe am Oberkörper. Je nach Tagesform wird dich diese Narbe auch mal nerven können, weil du diese Narbe eben nicht möchtest oder der Meinung bist, dass ein bestimmtes Oberteil oder Kleid besser an dir aussehen könnte ohne diese Kennzeichnung. Auch wir haben solche Momente als Betroffene. In einer solchen Situation kannst du dir vor Augen halten, was dein Körper gerade leistet oder geleistet hat. Die Narbe ist ein Symbol für deinen Kampf gegen den Krebs und zeigt deinen Kampfgeist, auf den du sehr stolz sein kannst.
Gibt es den richtigen Moment? Das ist schwer zu beantworten. Mir wurde vom Onkologieteam von Leuten berichtet, die 10 Jahre nach der Behandlung immer noch ihren Port besitzen, weil er ihnen eine gewisse Sicherheit gibt. Manch anderer verabschiedet sich nach der letzten Chemo so schnell es geht vom Port, weil sie oder er mit dem Kapitel lieber heute als morgen abschließen möchte. Bevor du die Entscheidung triffst, sprich doch noch einmal mit deiner Onkologin oder deinem Onkologen, wie auch mit deinen Liebsten. Es gibt sicherlich gute Gründe dafür und dagegen, wie beispielsweise Prognosen bei deiner Krebsart oder auch wie sehr dein Port körperlich oder auch mental einen Störfaktor darstellt.
Wenn es soweit sein sollte, dass du deinen Helfer herausnehmen lassen möchtest, geht das normalerweise ambulant und ohne Narkose. Und rein theoretisch kannst du deinen Port auch behalten und umfunktionieren. Auf Social Media habe ich gehört, dass manche ihn anschließend als Schlüsselanhänger oder Schmuck nutzen.

✅ Finanzielle Entlastung: Die Kosten deiner Beratung werden teilweise oder sogar vollständig übernommen, so dass sich deine Ausgaben im Rahmen halten.
✅ Individuelle Beratung: Eine maßgeschneiderte Ernährungsberatung ist auf deine Bedürfnisse und Krebstherapie abgestimmt. Jeder isst individuell und braucht deshalb eine individuelle Beratung.
✅ Verbesserte Lebensqualität: Eine an deine Bedürfnisse angepasste Ernährung stärkt dein Immunsystem und gibt dir mehr Energie. Gerade während und nach einer Krebsbehandlung ist es sehr wichtig, deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen in ausreichender Menge zu versorgen.
✅ Bessere Therapieergebnisse: Die richtige Ernährung kann Nebenwirkungen deiner Behandlung lindern und deine Genesung unterstützen.
📄 Ärztliche Bescheinigung einholen: Lade dir eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung aus dem Internet runter und lass sie dir von deinem Arzt ausfüllen.
💻 Ernährungsfachkraft finden: Suche dir eine qualifizierte Ernährungsfachkraft, die von deiner Krankenkasse anerkannt ist. Achte darauf, dass die Fachkraft Erfahrung mit der Beratung von Krebsbetroffenen hat. Du kannst zum Beispiel über @staerkergegenkrebs oder über die Expertensuche vom @vdoe_berufsverband nach Fachkräften suchen.
📩 Antrag bei der Krankenkasse stellen: Reiche die ärztliche Bescheinigung und den Antrag auf Kostenübernahme bei deiner Krankenkasse ein. Oft haben Krankenkassen spezielle Formulare, die du ausfüllen musst.
🍲 Beratung in Anspruch nehmen: Nach der Genehmigung kannst du mit deiner Ernährungsberatung starten.


Es ist erstmal ganz normal, dass nach einer einschneidenden Erkrankung wie Krebs, die Angst vor einem Rückfall da ist. Du hast eine schwierige Krise durchgemacht und freiwillig möchte da niemand ein zweites Mal durch. Problematisch wird es erst, wenn deine Angst dein Alltagsleben einschränkt. Hier empfehlen wir dir professionelle Hilfe aufzusuchen.
Heute haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie du mit deiner Angst Verbindung aufnehmen und entgegenwirken kannst:

Frauengesundheit rückt langsam auch endlich in der Politik in den Fokus. In der medizinischen Forschung und klinischen Studien werden Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber oft nicht berücksichtigt oder systematisch erfasst. Viele Erkenntnisse und Grundlagen zu Diagnosen, Symptomen und Behandlungsmethoden beruhen auf dem männlichen Körper, der über Jahrhunderte als medizinischer Standard galt.
Aber der weibliche Körper ist anders. Allein die hormonellen Schwankungen im Laufe unseres Lebenszyklus und die Tatsache, dass wir ganze Menschen in unserem Körper heranwachsen lassen können, machen einen gewaltigen Unterschied.
Positiv ist, dass Frauen Vorsorgeangebote und Früherkennungsuntersuchungen häufiger wahrnehmen als Männer. Zudem beschäftigen wir Frauen uns ausführlicher mit Gesundheitsthemen und achten auf Veränderungen unseres Körpers. Hier trifft das Thema Krebsvorsorge also grundsätzlich auf offene Ohren. Krebsfrüherkennung ist wichtig, denn so kann eine Erkrankung oder Krebs-Vorstufe frühzeitig erkannt werden, noch bevor sie Beschwerden auslöst. Damit erhöhen sich die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung und somit die Heilungs- und Überlebenschancen.
Erfreulicherweise werden geschlechterspezifische Unterschiede in der Krebsfrüherkennung berücksichtigt. Seit 1971 haben alle krankenversicherten Frauen in Deutschland Anspruch auf eine gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung. Heute gibt es für die häufigsten Krebsarten bei Frauen Untersuchungsangebote, die eine Krankenkassenleistung sind.
• Brustkrebs 31,1 %
• Dickdarmkrebs 10,4 %
• Lungenkrebs 10,3 %
• Haut-Melanom 5,4 %
• Gebärmutterkörperkrebs 4,6 %
Damit du im Alltagsstress keine Vorsorgeangebote verpasst, haben wir eine kompakte Übersicht für dich erstellt. Für folgende Krebsarten werden Früherkennungsangebote auf Kosten der Krankenkasse angeboten.
Möchtest detaillierte Informationen zu den Untersuchungen, kannst du die folgende Website besuchen. Hier findest du mehr Infos zum Umfang der Vorsorge-untersuchungen zur Krebsfrüherkennung für Männer und Frauen: www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung
• jährliche Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane ab 20 Jahre
• jährlicher Abstrich am Gebärmutterhals für Frauen von 20 bis 34 Jahren
• Abstrich vom Gebärmutterhals und Test auf Humane Papillomviren (HPV) für Frauen ab 35 Jahren, alle drei Jahre, sofern die Untersuchung keine Hinweise auf Zellveränderungen und/oder eine HPV-Infektion gibt
• jährliches Abtasten der Brust und Anleitung zur Selbstuntersuchung: für Frauen ab 30 Jahren
• Mammographie beider Brüste: für Frauen von 50 bis 75 Jahren, alle zwei Jahre
• Ganzkörperuntersuchung der Haut: für Frauen und Männer ab 35 Jahren, alle zwei Jahre zur Früherkennung von schwarzem und weißem Hautkrebs
• erste Darmspiegelung: für Frauen und Männer ab 50 Jahren. Ist diese unauffällig, so kann sie nach zehn Jahren wiederholt werden. Werden Veränderungen wie etwa Darmpolypen gefunden, so verkürzt sich die Zeit bis zur nächsten Untersuchung.
• wenn keine Darmspiegelung in Anspruch genommen wird: alle 2 Jahre Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl
Egal, ob du bereits Krebs als Vorerkrankung hast oder nicht: Nutze die Möglichkeiten zur Früherkennung, die dir angeboten werden. Du kennst deinen Körper am besten – wenn dir etwas Ungewöhnliches auffällt, nimm dich ernst und lass es ärztlich abklären. Lieber einmal zu viel zur Vorsorge gehen, als eine Diagnose zu spät zu erhalten.
Achtet auf euch und bleibt aufmerksam – eure Gesundheit ist wertvoll!