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Hilfreiche Wegweiser für den Alltag mit Krebs

Themen
Therapiephase
Krebsart
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Reh mit roter Nase. Es schneit im Hintergrund
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Brrrrrrr. Es ist Winter: dunkel, grau und kalt. Die Tage werden kürzer und kürzer, wir werden immer müder und müder. Der Winter drückt bei vielen Menschen die Stimmung und kann zu Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Unausgeglichenheit führen. Der Fachbegriff dafür ist die sogenannte saisonal bedingte Depression. Das klingt ziemlich dramatisch, deswegen lasst es uns doch einfach den Winterblues nennen.

Trotzdem ist der Winterblues kein Zuckerschlecken und kann deine Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Der Hauptgrund für dieses alljährliche Tief ist mangelndes Tageslicht. Die Sonne scheint weniger, wir gehen seltener an die Frische Luft und das führt dazu, dass dein Körper weniger Serotonin (das sogenannte Glückshormon) produziert. Je weniger Tageslicht wir abbekommen, desto mehr Melatonin (ein Hormon, das für unseren Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist und schlaffördernd wirkt) schüttet unser Körper aus und das macht nun mal einfach müde.

Wir haben 6 Tipps für dich zusammengestellt, um den Winterblues Schachmatt zu setzen.

1

🌳 Geh an die frische Luft
Auch wenn der Himmel grau und wolkig ist, kann dir Tageslicht dabei helfen mehr Serotonin zu produzieren. Mach also täglich einen Spaziergang und verbring Zeit an der frischen Luft.

2

🪟 Setz dich ans Fenster
Wenn du häufig in geschlossenen Räumen bist, sei es auf der Arbeit, in der Universität oder zu Hause, versuch dir einen Platz am Fenster zu suchen, um mehr Tageslicht abzubekommen.

3

🛁 Nimm dir Zeit für dich und gönnt dir dein Wohlfühlpaket
Tue dir etwas Gutes und versuch dir Momente zu schaffen, in denen du dich wohlfühlst. Das kann zum Beispiel ein heißes Bad sein, eine Gesichtsmaske, ein Besuch im Spa oder in der Sauna.

4

👯‍♀️ Verbring Zeit mit Freunden und Familie
Verbring Zeit mit deinen Freunden, deiner Familie und nimm dir Zeit für deine Hobbys, denn das Zusammensein mit deinen Lieben kann sich sehr positiv auf dein Wohlbefinden ausüben. Also, zieh dich nicht zurück und plane das nächste Treffen mit deinen Liebsten. Auch gemeinsames Pläne schmieden kann sich positiv auf deine Stimmung auswirken.

5

☀️ Vitamin D
Zu wenig Tageslicht kann dazu führen, dass dein Körper zu wenig Vitamin D (das Sonnenvitamin) produziert. Deswegen kann es sinnvoll sein, deinen Vitamin D Spiegel von deinem Arzt oder deiner Ärztin kontrollieren zu lassen, um einen Mangel auszuschließen. Dein Arzt oder deine Ärztin kann dann die richtige Dosierung mit dir absprechen.

Achtung: Der Bluttest selbst wird in der Regel leider nicht von der Krankenkasse übernommen und kostet zwischen 20 und 30 Euro.

6

📆 Gestalte deinen Alltag
Manchmal neigen wir dazu unserem Winterblues nachzugeben und unsere Zeit auf dem Sofa zu verbringen, nichts zu tun und Trübsal zu blasen. Tägliche Rituale und Struktur können dir dabei helfen, dem Winterblues entgegenzuwirken. Nimm dir Zeit für gesundes, ausgiebiges Frühstück, einen Spaziergang und versuch dich regelmäßig zu bewegen. Auch ein kleines Ritual vor dem Schlafengehen kann helfen, um entspannter einschlafen. Du kannst dir zum Beispiel einen warmen Tee machen und dir drei Dinge aufschreiben, für die du an diesem Tag dankbar bist. So kannst du deinen Tag mit warmen Gedanken abschließen.‍

Tipps gegen Winterdepression
Ein Brot mit Körnern und Getreide im Hintergrund.
Info
Ernährung
Alle Krebsarten
In einer meiner jüngsten Ernährungsberatung hat ein Klient zu mir gesagt: »Vollkorn ist bei mir kein Problem. Ich esse jeden Morgen Körnerbrötchen.« »Okay, und sind Sie sicher, dass das Vollkorn ist?« »Ja!« Ich zeige ihm zwei Zutatenlisten: eine mit einem kleinen Vollkornanteil und eine mit Vollkorn als Hauptzutat. Er ist überrascht, denn ihm wird gerade klar, dass das, was er immer gegessen hat, nie Vollkorn war.

❓ Woran könnt ihr also Vollkorn erkennen?

Zumindest nicht am Aussehen von eurem Brot oder Brötchen, denn genau das wird oft ausgenutzt. Das Mehrkornbrötchen sieht mit seinen vielen Körnern so gesund aus, dabei ist das verwendete Mehl ein Auszugsmehl (Weißmehl). Die Randschichten des Korns wurden abgetrennt, bevor es gemahlen wurde. Aber genau dort sitzen wichtige Nährstoffe. Brote werden auch oft mit Malz dunkel gefärbt, um den Eindruck zu erwecken, Vollkorn zu sein.

📄 Der Name und die Zutatenliste sind entscheidend! Ein Vollkornbrot oder -brötchen darf sich nur so nennen, wenn auch Vollkorn drin ist – und zwar mindestens zu 90 Prozent. Ihr könnt also am Namen direkt erkennen, ob es sich um Vollkorn handelt. In der Zutatenliste sollte an erster Stelle Vollkorn stehen und auch die weiteren Zutaten sollten Vollkorn enthalten.

🥖 Ein Vollkornbrot kann auch fein gemahlen ohne sichtbare Körner sein und muss auch nicht dunkel aussehen.

Und wieso ist Vollkorn für die Gesundheit so wichtig?

✅ Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Außerdem senken sie das Risiko für viele Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Dickdarmkrebs.

✅ Vollkorn liefert essentielle Vitamine und Mineralstoffe wie B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Zink, die wichtig für die Zellfunktion und das Immunsystem sind.

✅ Es hilft außerdem, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, was wichtig für die Energieversorgung und die Vermeidung von Heißhungerattacken ist.

Die Vollkorn-Lüge – Darauf solltest du beim Kauf achten
Zwei Geschlechtsicon mit Punkten in der Mitte.
Info
Zahlen & Fakten
Brustkrebs
Auch wenn wir oft eher vermittelt bekommen, Brustkrebs sei eine reine ›Frauenerkrankung‹, ist das nicht ganz richtig. Männliche Betroffene werden oft später mit Brustkrebs diagnostiziert, was negative Folgen mit sich bringen kann. Es stimmt zwar, dass die allermeisten Brustkrebserkrankungen in der weiblichen Brust auftreten, doch jährlich werden auch ungefähr 700 Diagnosen (in Deutschland) an männlichen Brüsten gestellt.

In der Regel erkranken die Betroffenen erst im höheren Alter. Das Durchschnittsalter liegt dabei bei 72 Jahren. Zwar hat die männliche Brust keine Stillfunktion und besitzt kaum Fettgewebe im Vergleich zur weiblichen Brust, jedoch besitzt sie auch Drüsengewebe. Und genau dort kann auch Brustkrebs auftreten. Daher sollten auch hier Veränderungen beobachtet werden und im Zweifelsfall eine Fachperson aufgesucht werden.

Wie kommt es zu männlichem Brustkrebs? Die männliche Brust ist zwar nicht zum Stillen ausgelegt, jedoch sind die Milchgänge auch hier vorhanden. Das allein reicht, um Krebs zu entwickeln. Doch da die Milchgänge geringer ausgeprägt sind und weniger Östrogen vorhanden ist, tritt der Brustkrebs deutlich seltener auf als in der weiblichen Brust.

Symptome

  • nicht heilende Knoten und Entzündungen in der Brust und Brustwarze
  • geschwollene Lymphknoten in der Achselhöhle
  • Veränderungen der Brustwarze wie Einziehungen oder Flüssigkeitsabsonderungen
  • Einseitige Schwellung der Brust

Nicht jede tastbare Unebenheit bedeutet Krebs! Wie bei der weiblichen Brust können auch in der männlichen Brust gutartige Veränderungen wie Zysten wachsen, daher muss nicht jede tastbare Unebenheit gleich Krebs bedeuten.

An wen kann ich mich bei Verdacht wenden? Bei einem ersten Verdacht wenden sich männliche Betroffene an den Hausarzt oder die Hausärztin, welche*r dann ggf. an ein spezialisiertes Zentrum überweist. Dort werden dann weitere Untersuchungen durchgeführt.

Behandlungsansätze

Je nach Größe des Tumors wird entweder brusterhaltend operiert, oder die Brust ganz entfernt. Da die männliche Brust deutlich weniger Brustgewebe als die weibliche aufweist, wird häufig zu einer Entfernung der gesamten Brust samt Lymphknoten geraten. Je nach Rezidivrisiko können auch weitere Behandlungsmethoden angewendet werden: z. B. Chemotherapie, Bestrahlung oder antihormonelle Therapie.

Weiterführende Hilfe

Das Netzwerk Männer mit Brustkrebs  unterstützt männliche Brustkrebsbetroffene und berät zu Themen wie Kliniksuche, Behandlungswege, Rehabilitation und Versicherungsfragen. https://www.brustkrebs-beim-mann.de

Brustkrebs muss nicht weiblich sein.
weiblich gelesene dunkelhäutige Person die bedrückt auf einem Sessel sitzt
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Jede:r Genesene:r kennt es, die Angst vor dem Rezidiv! Wie oft hört man es: Wer einmal an Krebs erkrankt ist, erkrankt mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder an Krebs!

Dies mag zwar sein, man sollte sich aber immer wieder vor Augen führen, dass dies kein Grund ist in Angst zu leben. Die Angst vor dem Rezidiv ist meist schlimmer als die Realität. Es gibt genügend Fälle, bei denen Genesene ein Rezidiv hatten und genauso gibt es Fälle, wo der Krebs bei Genesenen nicht zurückkam. Und lasst uns mal ehrlich sein: Statistiken finden wir eh blöd. Wir sind keine Zahlen oder Wahrscheinlichkeiten, wir sind Menschen.

Jede:r Survivor versucht sein Leben zu verändern, gesünder oder bewusster zu leben. An sich keine verkehrte Sache! Trotz allem sollte man aufpassen: »gesünder« heißt nicht unbedingt besser. Man sollte versuchen, das Leben zu genießen.

Wie geht man mit dieser Angst um? Es ist vollkommen legitim, dass man Angst vor einem Rezidiv hat. Diese Angst sollte man nicht alleine bewältigen und sich Hilfe suchen. Anfangen kann man mit seinem familiären Umfeld und sozialen Umfeld. Wenn diese Hilfe nicht ausreichend ist, gibt es genügend Anlaufstellen und psychoonkologische Beratungen und Anlaufstellen an denen man sich wenden kann.

Gut zu wissen …

Die Nachsorge spielt eine wichtige Rolle für Krebspatient:innen. Bei der Nachsorge helfen regelmäßige Untersuchungen, den aktuellen Gesundheitszustands des Patienten festzustellen. Mögliche Rezidive können so schneller und gezielter ermittelt und adäquat behandelt werden.

Übrigens, wenn dir dieser Artikel gefallen hat, schau dir doch mal unser 5 Tipps, gegen die Angst vorm Rezidiv an.

Angst vorm Rezidiv
Ein dunkler Raum mit einem Fenster, Licht flutet den Raum. Auf der Linken Seite sitzt das Pathly-Kätzchen und grübelt.
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Du fühlst dich manchmal einfach hilflos und bist dadurch im Alltag verunsichert? Damit bist du definitiv nicht alleine!

Gerade, wenn man einen Schock erlebt hat, empfindet man oft ein unangenehmes Gefühl von Ohnmacht. Das kann sich einerseits ausdrücken, indem man keinen Ausweg aus seiner Situation sieht oder man an so viel gleichzeitig denkt, dass man total verwirrt ist.

Gedanken, wie »Warum sind alle um mich herum in einer soviel besseren Situation« oder »Ich bin so alleine, niemand kann mir helfen«, sind dann ganz normal.

Zudem gibt es so einige Symptome, die dann auftreten können:

  • Energiemangel
  • Fehlender Mut und Hoffnungslosigkeit
  • Einsamkeit und Gefühle des Verlassenseins
  • Ausweglosigkeit
  • Handlungsunfähigkeit und Apathie
  • Ängste
  • Konzentrationsstörungen, keinen klaren Gedanken fassen können
  • Neigung zum Grübeln
  • Kontrollverlust
  • Innere Unruhe und Anspannung
  • Herzrasen
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger

Besonders wichtig ist, dass du diese Situation erstmal wahrnimmst, als genau das, was es ist. Sei ganz ehrlich mit dir und deinen Gefühlen. Schreib deine Gedanken dazu auf oder rede mit deinen Liebsten über deine Situation. Zudem ist es natürlich immer gut, sich professionelle Hilfe zu suchen.

Jede Krise ist nämlich auch eine Chance, wenn du sie nur richtig angehst!
Hilflosigkeit und Verunsicherung
Frau die sitzt und ihren Kopf auf ihren angewinkelten Knien ablegt und erschöpft aussieht
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Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Heute möchten wir über ein Thema aufklären, welches die Mehrheit der Krebsbetroffenen plagt und dennoch erst seit wenigen Jahren von Ärzt:innen und Psycholog:innen ernst genommen wird: Das chronische Erschöpfungssyndrom, kurz ›Fatigue‹.

Häufig tritt es schon während der Akuttherapie, teilweise aber auch erst nach Therapieende auf und wird zu einem Dauerproblem. Anstatt voller Tatendrang und Lebensfreude in das krebsfreie Leben zu starten, scheint jegliche Energie verloren gegangen zu sein und eine Müdigkeit macht sich im gesamten Körper breit, die man auch mit viel Schlaf nicht loswird. Die kleinsten Aufgaben führen zur Überbelastung und die Konzentrationsfähigkeit hat sich ebenfalls verabschiedet. Das sind nur einige der typischen Symptome. Verständlicherweise treiben sie nicht wenige an den Rand der Verzweiflung.

Leider fehlt es bis heute an einer gezielten Behandlung, geschweige denn an Medikamenten, die zur Verbesserung bis hin zu Heilung von Fatigue führen. Allerdings gibt es verschiedene Methoden, die zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen können – und vielleicht helfen sie auch dir weiter:

1

Sportliche Betätigung
Fatigue und Sport wirken auf den ersten Blick nicht vereinbar, denn vielen fehlt es ja schon bei einfachen Alltagsaufgaben an der nötigen Kraft. Da scheint Sport völlig ausgeschlossen. Doch es muss ja nicht gleich ein Marathon gelaufen werden. Vielerorts gibt es bereits gezielte Angebote für Krebspatient:innen, die natürlich auch die verringerte Ausdauer und Energie von Betroffenen berücksichtigen. Gleichzeitig kann körperliche Betätigung Stress abbauen, zu einem verbesserten Körpergefühl führen und es können auch neue Bekanntschaften mit Gleichgesinnten geschlossen werden. 🤸

2

Psychotherapie
Oft hilft es ungemein, wenn man all seine Beschwerden einfach ungefiltert einer anderen Person erzählen kann, die einem ein offenes Ohr schenkt und vielleicht sogar Anregungen und Tipps parat hat. Genau hierfür sind Psychotherapeut:innen da. Es ist allerdings ratsam, sich professionelle Hilfe zu suchen, die ebenfalls auf dem Gebiet von Fatigue und Krebs bewandert ist und die Symptome besser einordnen kann. Denn häufig wird Fatigue mit einer Depression verwechselt, die wiederum anders behandelt wird. 🧑‍⚕️

3

Energietagebuch
Um die eigenen Energiereserven besser einschätzen und einsetzen zu können, hilft das Führen eines Energietagebuchs. Dieses funktioniert so: Du listest jede Tätigkeit auf und bewertest, wie viel Energie du dafür aufwenden musstest und wie groß deine Erschöpfung danach war. Am nächsten Tag ziehst du noch einmal Bilanz, wie anstrengend der Tag insgesamt für dich war. So kannst du im Laufe der Zeit erkennen, was dich noch zu sehr belastest und welche Dinge dafür gut klappen. Mithilfe dieses Tagebuchs kannst du außerdem persönliche Morgen- und Abendroutinen erarbeiten, die dir helfen, deinen Tag besser zu strukturieren. Und sobald die Routinen gut klappen, kannst du sie im besten Fall noch um weitere Punkte ergänzen, für die du dann auch noch Energie hast ✨

Auch wenn es ein Wundermittel gegen Fatigue leider (noch) nicht gibt, hoffen wir, dass die ein oder andere nützliche Methode für dich dabei ist und dir hilft, deine Symptome zu verbessern. Oder hast du vielleicht andere Tipps, wie man Fatigue besser in den Griff bekommt? Schreib es gerne in die Kommentare!

3 Tipps für das Leben mit Fatigue
Behinderten Ausweis
Info
Alltag
Alle Krebsarten
In der Regel steht jedem an Krebs Erkrankten das Anrecht auf einen Schwerbehindertenausweis zu. Die Bewilligung erfolgt, wenn festgestellt werden kann, dass die Betroffene täglich im Alltag eingeschränkt sind, die voraussichtlich länger als 6 Monate bestehen

Wo beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis?

Je nach Stadt oder Bezirk wird der Schwerbehindertenausweis beim zuständigen Amt, wie zum Beispiel das Rathaus – Amt für soziale Leistungen – Sozialamt – Abteilung Schwerbehindertenausweis, beantragt. Ein Antrag muss ausgefüllt und mit ärztlichen Nachweisen beigefügt, abgegeben werden. Sobald, der Antrag überprüft wurde, wird in der Regel der Bescheid zur Bewilligung des Antrags zugeschickt. Wenn du zur Antragsstellung ein Foto beifügst, gibt es im Nachhinein auch direkt, den Ausweis. Falls nicht, wird man vom Amt dazu aufgefordert, ein Lichtbild schnellst möglichst einzureichen, damit, der Ausweis zugeschickt werden kann.

☝️ Unterstützung bei der Beantragung bekommst du zum Beispiel bei der Pflegeberatung deiner Klinik.

Wie kann man das Leben mit Schwerbehinderung erleichtern?

  • Parkerleichterung (für Halteverbote, etc.)
  • Behinderten-Parkausweis (nur mit Merkzeichen G, H, B)
  • Nachteilsausgleich beim Studium
  • Vergünstigungen für Kultur, Events und Veranstaltungen (nur mit Merkzeichen)
  • Taxi-Schein für vergünstigtes Taxi fahren
  • vorzeitige Altersrente (mind. 35 Jahre)
  • Befreiung von Zuzahlungen bei der Krankenkasse von 1 % des Bruttoeinkommens
  • Schutz bei Kündigung der Wohnung im Härtefall
  • Vortritt bei Besucherverkehr in Behörden
  • Vorzeitige Verfügung über Bausparkassen bzw. Sparbeträge mit GdB 100
  • ermäßigte BahnCard ab GdB 70
  • Teilhabe am Arbeitsleben – Technische Hilfen und Hilfsmittel am Arbeitsplatz (GdB 100)
  • Zusätzliche Urlaubstage (GdB 50)

Schwerbehinderung, aber man sieht es mir nicht an?

Vor allem nach einer Krebserkrankung, wenn der Körper wieder so aussieht, wie vor der Erkrankung, wird einem nicht angesehen, dass man eine Schwerbehinderung hat. Daher ist es wichtig, dies offen mit deinen Mitmenschen zu kommunizieren, denn nur so kann dein Gegenüber, ohne deine Vorgeschichte zu kennen, mehr Verständnis zeigen.

Mein Schwerbehindertenausweis
Sitzende Frau ist von Essen umgeben. Dazwischen versteckt sich eine hungrige Krebszelle.
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Ernährung
Alle Krebsarten
Hilft dir eine ketogene Diät, den Krebs auszuhungern? Wurde dir während deiner Krebserkrankung schon mal eine ketogene Diät empfohlen? Oder hast du irgendwo gelesen, dass ketogen »DIE Diät bei Krebs« ist?

🥑 Was ist überhaupt eine ketogene Diät?

Die ketogene Diät ist eine Ernährungsweise, bei der du sehr wenige Kohlenhydrate, aber dafür mehr Fett und Eiweiß isst. Der Körper nutzt zur Energiegewinnung hauptsächlich Fette anstelle von Glukose, die zu »Ketonkörpern« umgewandelt werden. Durch die starke Reduzierung von Kohlenhydraten und die Erhöhung der Fettaufnahme versetzt die Diät den Körper in einen Zustand namens »Ketose«.

❓ Warum wird eine ketogene Ernährung bei Krebs »empfohlen«?

Otto Warburg fand in den 1920igern heraus, dass Krebszellen einen veränderten Glukosestoffwechsel haben und mehr Glukose benötigen als normale Zellen. Daraus wurde später geschlussfolgert, dass Krebszellen verhungern, wenn ihnen nicht genügend Glukose zur Verfügung steht. Auch Ketonkörper, die während einer Ketose entstehen, seien für die Krebszellen keine ausreichende Energiequelle.

🔬 Das sagt die Wissenschaft

Die Studienlage ist widersprüchlich. In Zell- und Tierstudien wurden hemmende, aber auch beschleunigte Wachstumsraten von Krebszellen unter Ketose beobachtet. Diese Ergebnisse sind aber nicht auf den Menschen übertragbar. Da es keine randomisiert-kontrollierten Studien zur ketogenen Diät gibt, die die Wirksamkeit bei Menschen mit Krebs beweisen, kann auch keine Empfehlung zu dieser Diät ausgesprochen werden.

❌ Das solltest du beachten

Viele Krebsbetroffene verlieren bereits durch die Erkrankung oder Therapie an Gewicht. Eine Gewichtsabnahme erhöht aber das Risiko einer Mangelernährung und diese kann die Prognose verschlechtern. Eine ketogene Diät kann zu zusätzlichem Gewichtsverlust führen. Unterschätze dieses Risiko also nicht, wenn du dich ketogen ernähren willst. Außerdem ist es nicht möglich, Krebszellen auszuhungern, indem du auf Kohlenhydrate verzichtest, da sie ihren Stoffwechsel anpassen und ihre Energie auch aus Eiweiß oder Fett beziehen können.

Ketogene Ernährung bei Krebs
Eine Person in Gedanken, um sie herum viele Gedankenblasen.
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Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Gefühle können ganz schön tricky sein. Aber denk daran: Du bist nicht deine Gefühle. Sie sind lediglich zu Besuch, sie kommen und sie gehen auch wieder. Was kannst du tun, wenn du wieder einmal von negativen oder unangenehmen Gefühlen heimgesucht wirst?

Hier eine achtsame Anleitung, wie du in sieben Schritten deinen Gefühlen auf den Grund gehen, sie anerkennen und – wenn du möchtest – loslassen kannst:

1

Gefühl erkennen: Wo im Körper spüre ich das Gefühl und was hat es ausgelöst?

2

Gefühl benennen: Ich habe Angst.

3

Gefühl wertschätzen: Hallo, Angst. Da bist du ja mal wieder.

4

Gefühl zulassen: Es ist OK, Angst. Du darfst hier sein.

5

Gefühl hinterfragen: Was möchte meine Angst mir mitteilen, was braucht sie, wovor will sie mich schützen?

6

Gefühl loslassen: Danke für deinen Besuch, Angst. Du darfst jetzt wieder gehen.

7

Handeln: Kann ich etwas an der Situation (die mir Angst macht) ändern, verbessern? Kann ich eine Strategie für das nächste Mal erarbeiten? Brauche ich Unterstützung?

Keine Panik, wenn es nicht sofort oder nicht immer klappt.

Keine Panik, wenn es nicht sofort oder nicht immer klappt. Der achtsame Umgang mit den eigenen Gefühlen ist oft nicht leicht und eine gute Kommunikation benötigt etwas Übung – vor allem bei Gefühlen, die uns zunächst zu überwältigen scheinen. Oft beeinflussen sie uns auch lange unbewusst. Umso öfter du jedoch in dich hineinhörst und dich mit dir und deiner inneren Welt beschäftigst, umso einfacher wird es dir fallen, auf gewisse Situationen in deinem Leben zu reagieren.

Wenn du jedoch merkst, dass ein Gefühl immer wieder deinen Alltag unterbricht oder dich davon abhält, dein Leben zu leben, kannst du dir auch professionelle Hilfe suchen. Das kann dazu beitragen, das Gefühl und deine Bedürfnisse dahinter besser zu verstehen.

Gefühle deuten: Was ist eigentlich mit mir los?
Käse, Spiegelei, Erbsen, Fleisch
Info
Ernährung
Alle Krebsarten
Ein wichtiger Nährstoff in der Ernährung bei Krebs ist das Eiweiß, da es als Baustoff für deine Zellen und Gewebe, wie z. B. Muskeln, Organe und Blut benötigt wird. Außerdem ist es wichtig zur Bildung der Immunzellen deines Immunsystems.

Wieso benötige ich eigentlich bei einer Krebserkrankung mehr Eiweiß?

Du kannst deinen Körper mit ausreichend Eiweiß im Essen gut unterstützen. Bei einer Bestrahlung oder Chemotherapie beispielsweise, kannst du deinem Körper helfen, dass er die angegriffenen Schleimhäute gut wieder aufbauen kann. Auch nach einer Operation hilft das Eiweiß, die Wunde schnell zu verschließen.

Unabhängig von der Therapiemethode bewirkt der Tumor selbst eine Umstellung im Stoffwechsel, sodass verstärkt das Körpereiweiß abgebaut wird. Kommt es zusätzlich zu einem Gewichtsverlust mit einhergehendem Muskelabbau, wird eine ausreichende Eiweißversorgung umso wichtiger.

Diese 10 Lebensmittel liefern dir viel Eiweiß:

Pflanzlich: Haferflocken, Linsen, Tofu, Erbsen, Mandeln

Haferflocken, Linsen, Tofu, Erbsen, Mandeln

Tierisch: Emmentaler, Hähnchenbrust, Lachs, Eier, Quark

Emmentaler, Hähnchenbrust, Lachs, Eier, Quark

Eiweiß – ein wichtiger Nährstoff
Pathly Katze im Loch
Motivation
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
...und ab dem Tag, an dem die Akuttherapie beendet ist, ist man wieder gesund und ganz die Alte. Tja, so denkt man sich das.

Nachdem die Diagnose gestellt wurde, die Schockstarre sich langsam auflöst, das Gefühl des freien Falls sich verlangsamt, kommt die Phase: »Da gehe ich jetzt durch. Es wird eine harte Zeit. Ich beiße die Zähne zusammen. Das schaffe ich. Ich werde unterstützt und alle sind so hilfsbereit. Was? Ein Jahr? Puh, solange?« Ok, aber nach der Akuttherapie ist man krebsfrei und man macht da weiter, wo man aufgehört hat. Genau diese Einstellung ist hilfreich, die körperliche Herausforderung der Krebstherapie gut auszuhalten und durchzuhalten.

… und anstatt, dass du dich riesig freust und mit all deinen Unterstützer:innen ein Fest feierst, stehen viele am Ende der Akuttherapie vor einem emotionalen Loch, direkt am Abgrund und es wackelt.

Ja, so geht es vielen. Nach der Diagnose ging der Untersuchungsmarathon los, gefolgt von vielen, vielen Therapien. Um den Körper wurde sich intensivst gekümmert. Zwar mit ein paar Narben, aber im Großen und Ganzen hast du alles geschafft. Es sind noch ein paar Nebenwirkungen zurückgeblieben, aber jetzt ist doch wieder alles gut und wie früher, oder? Nein, leider nicht!

Das Vertrauen in den eigenen Körper ist verschwunden. Immerhin fühltest du dich, als du die Diagnose bekamst, ziemlich gesund, um dann zu erfahren, dass du lebensbedrohlich erkrankt bist. Die Ärzte haben sich gekümmert, die Therapien wirkten. Gerade war man noch täglich zur Bestrahlung und ab heute. NICHTS. Kein Arzt, der alles im Auge behält. Man fühlt sich kranker als zu Beginn der Therapie.

Krebsfrei ist nicht gesund.

Denn gesund fühlt sich das Ganze gar nicht an. Das, was man vor der Erkrankung als Alltag kannte, davon ist man weit entfernt. Und nicht nur man selbst hatte so sehr gehofft, sich ganz schnell sein altes Leben sehr zeitnah wieder zurückzuerobern. Unser Umfeld wartet darauf, dass alles wieder normal wird. »Normal« muss nun neu definiert werden. So hatte man es sich nicht gedacht. Alleine, ohne regelmäßige ärztliche Begleitung, sich nicht gesund fühlend, die eigenen Erwartungen, die gerade zerplatzen und ebenso die Erwartung des Umfelds. Nein, nur weil ich wieder Haare habe, ist nicht alles wie vorher. Jetzt heißt es neu sortieren, neu gestalten, sich neu kennenlernen, neue Grenzen akzeptieren. Der körperliche Heilungsprozess geht leise und stetig weiter. Und da ist sie, die Psyche, die auch gelitten hat und für die aber in der Akuttherapie nicht auch noch Zeit war. Krebs ist eine Herausforderung für den Körper und die Psyche. Psychologen und Therapeuten achten mit dir darauf, dass du nicht in die Löcher fällst. Diese Löcher sind da, sie liegen noch vor dir – ja, das ist sicher.

Auch diesen Weg musst du gehen. Doch du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Lass dir helfen. Du hast so viel geschafft. Du kannst so stolz auf dich sein. Das Leben wird anders, aber es bleibt bunt.

Das emotionale Loch nach der Therapie
Eine Kartoffel.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Seit deiner Krebstherapie wurde dein Darm ganz schön in Mitleidenschaft gezogen? Du willst deshalb deine Darmgesundheit auf natürlichem Weg unterstützen? Wir haben einen Tipp für dich, den du ganz leicht umsetzen kannst: Iss regelmäßig abgekühlte Kartoffeln.

🥔 Warum müssen Kartoffeln einmal abkühlen

Wenn Kartoffeln kalt werden, entsteht aus der darin enthaltenen Stärke eine andere Form der Stärke – die sogenannte resistente bzw. retrogradierte Stärke. Bei diesem Prozess verändert sich die Struktur der Stärke, sodass sie resistent gegenüber unserem Verdauungsenzym Amylase wird. So gelangt sie unverarbeitet in den Dickdarm, dient dort als Futter für die guten Darmbakterien und das ist optimal für ein gesundes Mikrobiom.

✅ Vorteile für deinen Darm

Im Dickdarm wirkt die resistente Stärke wie ein Ballaststoff: Sie wird von den guten Darmbakterien abgebaut und fermentiert, wodurch kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und vor allem Butyrat entstehen.

Butyrat hat besonders positive Wirkungen:

wirkt stark entzündungshemmend;

hemmt das Wachstum pathogener Mikroorganismen;

nährt und regeneriert die Darmschleimhaut optimal, sodass die Aufnahme von Bakterien, Antigenen und Toxinen aus dem Darmlumen in die Blutbahn vermindert wird;

stimuliert das darmassoziierte Immunsystem.

🍽️ So kannst du mehr resistente Stärke genießen

Koche Kartoffeln und lass sie abkühlen – für 12 Stunden. Ob du sie danach aufwärmst oder nicht, ist egal, da die Stärke in ihrer Struktur bestehen bleibt. Iss zum Beispiel öfter mal einen Kartoffelsalat mit Joghurtdressing oder Essig und Öl oder mach dir wieder erwärmte Pellkartoffeln mit Quark und frischen Kräutern.

Das nächste Mal, wenn du Kartoffeln kochst, denk dran: Abkühlen lassen lohnt sich. Dein Mikrobiom dankt es dir.
Wieso solltest du öfter abgekühlte Kartoffeln essen?
Tipp
Alltag
Alle Krebsarten
Die Diagnose Krebs wirbelt das Leben einmal komplett durcheinander. Plötzlich steht nicht mehr der Alltag im Mittelpunkt, sondern Arzttermine, Therapien und das eigene Wohlbefinden. Was viele nicht wissen: Du musst nicht alles alleine stemmen! Besonders, wenn die Kräfte schwinden, kann eine Haushaltshilfe Gold wert sein.

Was ist eine Haushaltshilfe?

Eine Haushaltshilfe unterstützt dich bei den täglichen Aufgaben, wenn du es selbst nicht mehr schaffst – sei es Putzen, Einkaufen oder Kochen. Sie ist keine Luxusleistung, sondern ein Recht, das dir in dieser Situation zusteht.

Wer zahlt das?

Die gute Nachricht: In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Voraussetzung ist, dass du wegen deiner Erkrankung den Haushalt nicht mehr selbst führen kannst und niemand sonst in deinem Haushalt lebt, der oder sie für dich einspringen könnte.

Achtung: Für jede Haushalthilfe fällt eine Zuzahlung von zehn Prozent der Kosten pro Kalendertag an. Das sind mindestens 5, aber maximal 10 Euro am Tag.

Wie beantragst du eine Haushaltshilfe?

  • Krankenkasse kontaktieren: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Haushaltshilfe, wenn die Unterstützung medizinisch notwendig ist. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin. Diese:r stellen dir eine Bescheinigung aus, dass du Unterstützung brauchst. Reich die Bescheinigung am besten zeitnah bei deiner Krankenkasse ein.
  • Kinderbetreuung: Gibt es Kinder unter 12 Jahren im Haushalt, springt die Krankenkasse oft ein – selbst wenn ein Elternteil theoretisch helfen könnte.
  • Zeitrahmen: Die Hilfe wird meist für bis zu vier Wochen pro Krankheitsfall genehmigt, bei besonderem Bedarf auch länger.

Unser Tipp

Hab keine Angst davor, Hilfe anzunehmen! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Nutze die gewonnene Zeit und Energie für das, was dir jetzt wirklich guttut – sei es ein gutes Buch, ein Spaziergang oder einfach mal Durchatmen. Du bist nicht alleine auf diesem Weg. Es gibt Unterstützung – du musst sie nur annehmen. Bleib mutig und denk daran: Dir Hilfe zu holen ist stark!

Haushaltshilfe bei Krebs – Wenn der Alltag zu viel wird
Frau die unter einem Licht sitzt und sich Gedanken macht
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Wer kennt’s? Der Nachsorgetermin steht an, man ertastet einen Knoten oder man fühlt sich energielos und schon ist die altbekannte Freundin wieder an deiner Seite: die Angst vor einem Rezidiv.

Es ist erstmal ganz normal, dass nach einer einschneidenden Erkrankung wie Krebs, die Angst vor einem Rückfall da ist. Du hast eine schwierige Krise durchgemacht und freiwillig möchte da niemand ein zweites Mal durch. Problematisch wird es erst, wenn deine Angst dein Alltagsleben einschränkt. Hier empfehlen wir dir professionelle Hilfe aufzusuchen.

Heute haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie du mit deiner Angst Verbindung aufnehmen und entgegenwirken kannst:

1

Atme die Angst weg: Bei akuter Angst, konzentriere dich bewusst auf deine Atmung. Atme 4 Sekunden ein, halte ihn für 4 Sekunden und dann atme 4 Sekunden lang aus. Wiederhole dies so lange, bis du eine Entspannung im ganzen Körper spürst.

2

Die Angst lässt dein inneres negatives Gedankenkarussell immer schneller kreisen? Dann versuche einmal laut »Stopp« zu sagen. Begleite es gerne mit einer Handbewegung. Unser Gehirn ist daran gewöhnt »anzuhalten«, wenn es »Stopp« signalisiert bekommt. Hast du es geschafft, fahre gleich mit Tipp 3 fort …

3

Zähle deine Erfolgserlebnisse auf, die dir jetzt gerade einfallen. Egal wie klein. Durchlebe diese Erfolge nochmal wie einen inneren Film. Lenke somit dein Gehirn auf positive Erlebnisse und Gefühle und trainiere gleichzeitig den Fokus auf deine persönlichen Stärken und Ressourcen zu lenken.

4

Schreibe deiner Angst einen Brief. Bedanke dich dafür, dass sie da ist und auf dich aufpasst. Alle Gefühle haben ihre Berechtigung. Mit dem Brief öffnest du die Kommunikation mit deiner Angst und lernst sie näher kennen … woher kommt sie, was braucht sie und was will sie dir vielleicht sagen.

5

Mache dir bewusst, was du im Leben beeinflussen kannst und was nicht. Viele Faktoren in deinem Leben kannst du selbst in die Hand nehmen und beeinflussen so wie z. B. Ernährung, Bewegung und Stress. Alles Dinge, wo du proaktiv etwas für deine Gesundheit tun kannst, um ein Rezidiv vorzubeugen. Lasse die Dinge los, die außerhalb deiner Macht stehen.

5 Tipps gegen die Angst vorm Rezidiv
Ein Erste Hilfe Koffer mit einer Weihnachtslichterkette.
Tipp
Alltag
Alle Krebsarten
🎄 Weihnachten mit Krebserkrankung bedeutet, dass neben dem alljährlichen organisatorischen Stress auch noch weitere gesundheitliche Aspekte plötzlich beachtet werden müssen. Wir haben dir hier eine kleine Check-Liste zusammengestellt, die dir hoffentlich hilft, problemlos und optimal vorbereitet durch die Feiertage zu kommen.
Medikamentencheck: Habe ich alles, was ich für die nächsten Tage benötige? Bestenfalls genügend Medikamente zu Hause parat haben, ansonsten: Wo befindet sich die nächste Notfallapotheke?

Hausarztcheck: Wie sehen die Öffnungszeiten meiner Hausarztpraxis über die Feiertage aus? Wer übernimmt gegebenenfalls bei Urlaub die Vertretung?

Krankenhaus- oder Ambulanzcheck: Wann wird meine Therapie fortgeführt? Fallen Sitzungen aufgrund der Feiertage aus? Unbedingt mit den Ärzt:innen über den Therapieablauf und mögliche Änderungen sprechen! Auch besprechen, wie bei einem medizinischen Notfall am besten vorzugehen ist.

🚨 Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem Notfall kommt und eine medizinische Versorgung unverzüglich stattfinden muss.

🚑 Ein Rettungswagen sollte erst gerufen werden, wenn akute Lebensgefahr besteht oder ein schwerer gesundheitlicher Schaden zu befürchten ist. In allen anderen Fällen ist es besser, selbstständig zur Notaufnahme zu fahren oder sich fahren zu lassen. Auch musst du dich auf lange Warte- und Behandlungszeiten einstellen, da während der Feiertage nur wenig Personal im Einsatz ist.
Notfall über die Feiertage
Weiblich gelesene Person bei der Pinke Funken mit verschiedenen Gedanken aus dem Kopf kommen
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Gefühle & Achtsamkeit
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»Du musst das positiv sehen!«, »Sei dankbar!«, »#staypositive« – oft begegnet uns bei Schicksalsschlägen in Gesprächen oder auf sozialen Medien eine Welle von Positivität.

Meistens meinen es die Menschen nur gut mit uns, doch auch wenn Dankbarkeits- und Achtsamkeitsübungen tatsächlich erwiesene Methoden sind, sich im Alltag glücklicher zu fühlen, darf eine Situation, ein Tag oder eine Phase auch einfach mal 💩 sein!

Doch wenn der Drang nach Positivität sich irgendwann über deine wirklichen Gefühle legt und ihnen keine Luft zum Atmen mehr gibt, kann sie auch schnell ins Negative umschlagen. Man spricht in dem Fall von toxischer Positivität. Dieses Gefühl suggeriert, dass Gefühle wie Angst, Hoffnungslosigkeit oder Trauer keine Daseinsberechtigung haben und zwanghaft ins Positive gewandelt werden müssen. Dabei ist es umso wichtiger, dass du dich aktiv mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, sie annimmst und ihnen einen Raum gibst. Und nur, indem du sie zulässt, kannst du lernen mit ihnen umzugehen.

Daher ja – führe dein Dankbarkeitstagebuch. Aber wenn dir mal danach ist, vor Wut in dein Kissen zu boxen oder dich bei einer Freundin auszuweinen, ist auch das völlig in Ordnung. Denn auch diese Gefühle gehören zu dir und dürfen da sein. 🙏

Toxische Positivität kurz erklärt: Positiv denken kann dich mental auf deinem Weg unterstützen, dich stärken und dein Wohlbefinden steigern. Das heißt aber nicht, dass du alles ­positiv sehen musst.
Toxic Positivity – It’s okay to not think pink all the time. 💕
Tee, grüne Kräuter, buntes Eis, leckere Suppe, Snacks und eine Waage
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Es ist schon 12 Uhr mittags und du hast noch nichts gegessen, da es für dich momentan nur noch eine Herausforderung ist? Appetitlosigkeit ist eine häufige Begleiterscheinung bei Krebserkrankungen und kann durch die Krankheit selbst, aber auch als Nebenwirkung der Behandlung durch Chemotherapie, Bestrahlung oder Medikamente ausgelöst werden.

Das wichtigste Ziel bei Appetitlosigkeit ist, dass du versuchst, dein Gewicht zu halten. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können:

🥜 Iss immer, wenn es geht:

Du verspürst einen kleinen Appetit? Dann nutze diesen Moment und iss etwas. Sorge dafür, dass du in jeder Situation – egal, ob zu Hause, im Auto oder beim Arztbesuch – immer etwas Essbares griffbereit hast. Geeignete Snacks zum Mitnehmen sind beispielsweise Nüsse, Müsliriegel oder Energieballs.

🍵 Brühen als Appetitanreger:

Egal ob Fleisch- oder Gemüsebrühe: Brühen können appetitanregend wirken. Trinke sie in kleinen Schlücken über den Tag verteilt.

🫖 Bitterstoffe:

Bitterstoffe können ebenfalls deinen Appetit anregen oder hemmen. Beobachte, welcher Effekt bei dir eintritt. Teste Folgendes: Trinke 15-30 Minuten vor dem Essen etwas alkoholfreies Bier, Tonic Water, Bitter Lemon oder probiere Tees mit Bitterstoffen aus der Apotheke aus (z.B. Wermut, Löwenzahn, Hopfen). Hast du eine Tumorerkrankung im Magen-Darm-Bereich, solltest du aber auf Bitterstoffe verzichten.

🍨 Sorbet und Milcheis als Notfallessen:

Du bekommst gar nichts runter, aber Eis geht ganz gut? Dann iss es. Du kannst es dir auf Vorrat selbst machen und mit Trinknahrung oder Eiweißpulver anreichern. So hast du neben Kalorien auch eine Extraportion Eiweiß mit dabei.

📺 Das kannst du noch tun:

Lüfte gut vor dem Essen, da auch Gerüche die Abneigung von Essen verstärken können. Gehe vor dem Essen kurz raus und laufe ein Stück oder schau dir eine Kochsendung an. Diese Möglichkeiten können ebenfalls deinen Appetit anregen.

Tipps bei Appetitlosigkeit
Ordner aus dem ein Dokument fliegt
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Dokumente & Soziales
Alle Krebsarten
Jeder von uns – jung oder alt, krank oder gesund – kann in seinem Leben in Situationen kommen, in denen wir wichtige Angelegenheit nicht selbst regeln können. Damit in diesem Ernstfall unsere Lieben für uns eintreten können und Entscheidungen nach unseren Wünschen und Bedürfnissen treffen können, gibt es drei rechtliche Dokumente:

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht benennst du eine Vertrauensperson, die alle wichtigen Angelegenheiten deines alltäglichen Lebens für dich regelt, solltest du dazu nicht in der Lage sein. Dabei kann es z. B. um deinen Mietvertrag gehen, dein Bankkonto, deinen Handyvertrag, aber auch um medizinische Angelegenheiten wie die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber dieser Person.

Betreuungsverfügung

Nach deutschem Recht können nicht automatisch unsere nächsten Angehörigen für uns Entscheidungen treffen, falls wir selbst dazu nicht in der Lage sind. Dies gilt nur für Minderjährige. Daher bestimmt im Ernstfall ein Gericht einen rechtlichen Betreuer.

Mit der Betreuungsverfügung kannst du im Voraus festlegen, wen das Gericht als rechtliche:n Betreuer:in bestimmen soll, oder auch, wer auf keinen Fall infrage kommt.

Eine Betreuungsverfügung kann mit einer Vorsorgevollmacht verbunden werden und tritt dann in Kraft, wenn – aus welchen Gründen auch immer – die Vorsorgevollmacht nicht wirksam ist.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung bezieht sich auf medizinische Maßnahmen. Sie ist für Situationen gedacht, in denen du ärztlich behandelt werden musst, selbst aber keine Entscheidung mehr treffen kannst. In diesem Dokument legst du selbst fest, wie im Ernstfall nach deinen Werten und Vorstellungen zu handeln ist.

Dein:e Betreuer:in oder Bevollmächtigte:r ist in diesem Fall dafür zuständig, dass diesem Wunsch auch entsprochen wird.

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- vs. Patientenverfügung
Gemüse und Obst, wie Tomaten, Erbsen, Blaubeeren
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Ernährung
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Nach einer Krebserkrankung solltest du dich möglichst ausgewogen ernähren. Dadurch können wir zwar nicht alle gesundheitlichen Risiken in allen Lebensbereichen vollkommen ausschalten aber im Bereich Ernährung hast du viel in der Hand.

Du kannst bekannten Gefahren aus dem Weg gehen und die natürlichen Schutzfaktoren für dich nutzen. Wichtig: nach einer Krebserkrankung kann es auch längerfristig zu Einschränkungen in der Speisen- und Lebensmittelauswahl kommen (z. B. durch eine OP am Verdauungstrakt – Magenentfernung, Darmteilentfernung etc.). Diese Einschränkungen sind individuell unterschiedlich und können am besten mit einem oder einer Ernährungsexpert:in in individuellen Beratungen besprochen werden.

1

Iss so bunt wie möglich, denn dein Körper braucht viele verschiedene Nährstoffe und kein Lebensmittel kann dir alle auf einmal liefern.

2

Trinke ausreichend. Am besten täglich zwei Liter Wasser oder ungezuckerten Kräuter- / Früchtetee. Wasser lässt sich leicht aufpeppen, indem du es mit geschnittenem Obst oder Kräutern wie Minze verfeinerst.

3

Trinke selten Alkohol. Alkohol fördert die Entstehung von Krebs und ist mit weiteren gesundheitlichen Risiken verbunden.
Daher: Frauen → maximal 250 ml Bier oder 125 ml Wein pro Tag und Männer → maximal 500 ml Bier oder 250 ml Wein pro Tag.

4

Iss zwei Portionen Obst (insges. 250 g) und drei Portionen Gemüse (insges. 400 g) am Tag. Damit lieferst du deinem Körper viele wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die dich vor Krankheiten schützen.

5

Wähle Reis, Nudeln, Mehl und Brot in der Vollkornvariante. Dadurch bekommt dein Körper mehr Nährstoffe als durch Weißmehlprodukte. Die enthaltenen Ballaststoffe senken z. B. das Risiko Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

6

Baue Fleisch und Wurstwaren sparsam in deinen Speiseplan ein (maximal 300 - 600 g) 2 bis 3 mal pro Woche kleine Portionen Fleisch reichen, um die nötigen Nährstoffe zu bekommen.

7

Verwende gute Fette. Bevorzuge dafür pflanzliche Öle, denn sie liefern wertvolle Fettsäuren und Vitamin E.

8

Verwende Salz und Zucker sparsam. Zucker liefert leere Kalorien und keine wichtigen Nährstoffe. Der Konsum kann die Entstehung von Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 fördern. Zu viel Salz im Essen kann den Blutdruck erhöhen. Mehr als 6 g am Tag sollten es daher nicht sein.

9

Eiweißquellen nicht vergessen: Eiweiß ist für viele Funktionen deines Körpers notwendig. Zum Beispiel zum Aufbau und Erhalt deiner Muskelmasse. Baue daher Eiweißquellen wie Milch- und Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Eier und Hülsenfrüchte in deine Ernährung ein.

10

Iss achtsam und genieße dein Essen. Nimm dir ausreichend Zeit für die Zubereitung und den Verzehr deiner Speisen.

Ernährung nach der Krebstherapie
Illustration einer Achterbahn mit Bergen im Hintergrund und Wolken im Vordergrund
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Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Die plötzliche Krebsdiagnose oder der Verlust eines geliebten Menschen trifft uns oft unvorbereitet. Das Resultat ist häufig eine Achterbahn der Gefühle aus Trauer, Angst, Hoffnungslosigkeit und Wut.

Doch was, wenn man auf einmal gar nichts mehr fühlt? Gefühllosigkeit ist keinesfalls ein Zeichen von Gleichgültigkeit. Viel mehr ist diese neue Situation so überwältigend, dass wir erstmal lernen müssen, damit umzugehen. Zudem kann Gefühllosigkeit auch ein Schutzmechanismus deines Körpers sein, um emotionale Überforderung abzuwehren.

Der Umgang mit Gefühlen ist sehr individuell. Solltest du also manchmal im Rahmen deiner Therapie oder bei der Begleitung eines geliebten, erkrankten Menschen nichts zu fühlen scheinen, ist das völlig normal. Gib dir die Zeit, die Situation zu verarbeiten. Tausche dich mit anderen Menschen dazu aus. Und wenn du bei Freunden und Familie dasselbe wahrnimmst, hab Verständnis dafür, anstatt sie zu verurteilen.

Einzige Ausnahme: Wenn das Gefühl mehrere Wochen andauert, könnte es ein Anzeichen für Depression sein. Bitte suche dir in dem Fall professionelle Hilfe und gehe auf deinen Arzt oder Therapeuten zu.
Wenn die Achterbahn der Gefühle auf einmal stillsteht. 🎢
Frau zeigt und hält ihren Stoma Auffangbeutel am Bauch mit beiden Händen fest
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Zahlen & Fakten
Darmkrebs
Enddarmkrebs
Blasenkrebs
Analkrebs
Sagen wir es, wie es ist: Ein plötzlich angelegter künstlicher Darm- oder Blasenausgang ist für Betroffene ein krasser Lebenseinschnitt. Viele schämen sich ob der neuen Situation und so ist es oft ein Tabu-Thema. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft leben in Deutschland geschätzt 150.000 Menschen mit einem Stoma (griechisch: »Mund«). Die Ursachen für Stomata sind vielfältig. Dazu zählen auch Tumore im Darm beziehungsweise in den Harnwegen oder der Blase. Nicht immer bedeutet eine Krebserkrankung automatisch, dass ein solcher Eingriff notwendig ist. Sollte er es doch sein, so sei gesagt: Ein Stoma muss nicht für immer sein. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Rückverlegung möglich.
💩 Stoma-Arten:

Es existieren unterschiedliche Stoma-Arten. Für die Blase gibt es beispielsweise das sogenannte »Urostoma«, welches ein operativ hergestellter Ausgang durch die Bauchdecke ist. In Bezug auf den Darm gibt es das »Kolostoma«. Hier ist der Dickdarm als künstlicher Darmausgang in die Haut eingenäht. Wer ein »Ileostoma« hat, hat den unteren Dünndarm als Stoma in die Haut eingenäht. Über eine Öffnung kann sowohl beim Kolo- als auch Ileostoma der Darm Stuhlgang entleeren. Da es keinen Schließmuskel gibt, fehlt den Betroffenen die direkte Kontrolle über die Entleerung. Deshalb wird an der Öffnung ein Beutel angebracht, in dem sich der Inhalt sammelt.

🚽 Unterschiedliche Systeme:

Vorab wird geklärt, welches Beutelsystem für die Patient:innen geeignet ist. Bei der einteiligen Stomaversorgung hat der Auffangbeutel eine integrierte Haftplatte, die vor dem Ankleben auf die Haut auf die Stomagröße zurechtgeschnitten wird. Wichtig: Der Beutel kann nur einmal verwendet werden. Handelt es sich um eine zweiteilige Stomaversorgung, besteht diese aus einem Beutel und einer separaten Hautschutzplatte. Über einen Rastring werden die Komponenten verbunden. Die Platte sollte spätestens nach fünf Tagen getauscht werden. Patient:innen mit einem künstlichen Blasenausgang werden meistens mit einem zweiteiligen Stomasystem versorgt. Der Beutel hat ein Auslassventil, durch das der Urin in die Toilette abgelassen werden kann.

🏥 Umgang mit dem Stoma:

Patient:innen lernen den Umgang mit dem Stoma bereits im Krankenhaus. Damit soll gewährleistet werden, dass die Betroffenen zu Hause die Grundfunktionen des Stomas beherrschen und die Versorgung gesichert ist. Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte zudem die Versorgung mit Material (Beutel und Platten), beispielsweise über ein Sanitätshaus, geregelt werden. Es gibt auch Stomatherapeut:innen, die zu den Erkrankten nach Hause kommen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wer in einer Reha ist, bekommt dort ebenfalls Tipps zur Handhabung und dazu, welche Lebensmittel bei einem künstlichen Ausgang gut verträglich sind.

🗣️ Austausch mit anderen:

Viele Betroffene benötigen oder wünschen sich im Alltag Unterstützung im Umgang mit dem Stoma. Neben den Stomatherapeut:innen gibt es bundesweit Selbsthilfegruppen der »ILCO« - eine Solidargemeinschaft von Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung. Für junge Erkrankte (bis einschließlich 39 Jahre) bietet die Selbsthilfegruppe »Junge ILCO« Online-Treffen an. Zudem gibt es ein Forum mit den Unterrubriken »Jung und Stoma« sowie »Jung und Darmkrebs«, in denen sich Gleichaltrige austauschen können. Hier geht es beispielsweise darum, was ein Stoma für Ernährung, sportliche Aktivitäten, Reisen und Sexualität bedeutet.

Stoma – Leben mit Beutel
Zwei Aprikosen mit Kern und eine Pille.
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Ernährung
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Seit deiner Krebserkrankung möchtest du gerne selbst etwas für dich und deine Gesundheit tun? Du hast von Aprikosenkernen gehört, die gegen Krebs wirken sollen? Schauen wir uns mal genauer an, was dahintersteckt.
Ein geöffneter Aprikosenkern.

🍑 Bittere Aprikosenkerne werden in der alternativen Krebstherapie seit den Siebziger Jahren als Heilmittel beschrieben. Angeblich wurden Hunderte von Patienten dadurch bereits geheilt und auf den Internetseiten von Anbietern werden Heilversprechen auch bei fortgeschrittenen Tumoren gegeben, was große Hoffnungen bei Betroffenen weckt.

❌ Bittere Aprikosenkerne enthalten Amygdalin, was auch als Vitamin B17 bezeichnet wird, obwohl es gar kein Vitamin ist. Amygdalin ist ein cyanogenes Glykosid – ein toxischer sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der in Samen von Steinfrüchten vorkommt.

☠️ Bei der Verstoffwechselung von Amygdalin im Körper, soll angeblich ein Stoff entstehen, der Krebszellen vernichtet ohne dabei gesunde Zellen anzugreifen. Diese Wirkung wurde nie wissenschaftlich bewiesen. Was aber beim Verzehr der Kerne oder von amygdalinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich entsteht, ist Blausäure, die zu potentiell lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Erbrechen, Fieber, Krämpfe, Atemnot und Herzstillstand können bei hohen Verzehrmengen die Folgen sein.

🖐🏻 Wegen dieser bedrohlichen Nebenwirkungen wird auch in der S3-Leitlinie »Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient:innen« von der Verwendung von Amygdalin abgeraten. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt Erwachsenen pro Tag nicht mehr als zwei Aprikosenkerne zu essen.

Aprikosenkerne bei Krebs – Gut oder gefährlich?
Eine leere Klopapierrolle steht mittig, drumherum sind traurige Emojis.
Tipp
Ernährung
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🧻 Leidest du seit deiner Chemo oder Bestrahlung unter Durchfall? Wurden dir Cola und Salzstangen empfohlen, aber du bist dir unsicher, ob das wirklich hilft? Wir geben dir Tipps, die deine Beschwerden lindern können.

🚰 Besonders wichtig: Trinke viel und vergiss deine Elektrolyte nicht

Je nachdem, wie stark dein Durchfall und Wasserverlust ist, solltest du viel trinken und genügend Elektrolyte aufnehmen. Es gibt zum Elektrolytausgleich zum Beispiel Elotrans, Oralpädon oder du machst dir eine WHO-Lösung selbst:

Mische 1 Liter Mineralwasser, 4 Teelöffel Traubenzucker, ¾ Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Backpulver und 1 Tasse Orangensaft. Eine optimale Trinkmenge sind 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht in 24 Stunden.

❓ Hilft Cola bei Durchfall?

Cola ist kein geeignetes Getränk bei Durchfall, da der hohe Zuckergehalt Wasser im Darm bindet und so deinen Durchfall noch verstärkt.

🍎 Lösliche Ballaststoffe (Präbiotika) dicken deinen Stuhl ein

Dazu gehören beispielsweise gemahlene Flohsamenschalen oder Pektine. Die Flohsamen kannst du in ein großes Glas Wasser einrühren und trinken. Beginne mit einer kleinen Menge von ½ bis 1 Teelöffel und steigere deine Dosis langsam. Pektine kommen auch im Apfel vor. Reibe einen Apfel mit Schale fein, lasse ihn solange stehen bis er braun wird und iss ihn anschließend. Durch die Bräunung entfaltet das Pektin seine volle eindickende Wirkung. Du kannst Apfelpektin auch als Pulver in der Apotheke kaufen.

🥔 Bevorzuge stopfende Lebensmittel

Kartoffeln, Kartoffelpüree, geschälter Reis, Reisschleim, Nudeln, Haferflocken, Haferschleim, Grieß, Weißbrot und Zwieback tun deinem Darm gut, indem sie stopfend wirken.

🍔 Sei vorsichtig bei darmreizenden Lebensmitteln

Zu fettreiche und stark gewürzte Speisen wirken darmreizend. Frittiertes und paniertes wie Schnitzel, Pommes Frites, Mayonnaise, fettreiches Gebäck, Fertiggerichte, Curry und Chili sind daher eher ungeeignet.

Alarm im Darm – Tipps, wenn dein Stuhl zu weich ist
Eine Illustration einer alten Filmkamera mit Sternen drum herum.
Tipp
Alltag
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Lass doch mal den Krebsstress hinter dir und lehne dich zurück bei einer schönen heißen Schokolade und einem tollen Weihnachtsfilm. Wir haben extra für dich eine kleine Auswahl mitgebracht, wo du ganz bestimmt einen passenden Film findet wirst. Wir wünschen dir hiermit ganz viel Spaß und besinnliche Weihnachten. 🍿

Kevin – Allein zu Haus

Tatsächlich Liebe

Kevin allein in New York

Schöne Bescherung – Weihnachten bei den Griswolds

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Der Grinch

Verrückte Weihnachten

Liebe braucht keine Ferien

Santa Clause

Sissi

Charlie und die Schokoladenfabrik

Der Polarexpress (vor allem für Kinder)

Die Geister, die ich rief

Das Wunder von Manhattan

Weihnachtliche Filmempfehlungen
Zwei Hände halten ein Fragezeichen.
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Alltag
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Wenn ein Kind Krebs hat, steht irgendwann nur noch ein Satz im Raum: »Bitte werde gesund.« Doch selbst nach überstandener Krankheit endet die Belastung für viele nicht. Sie beginnt oft Jahre später erneut. Denn wer als Kind oder junger Mensch an Krebs erkrankt war, gilt bei Versicherungen, Banken oder Behörden häufig ein Leben lang als »Risiko« – selbst dann, wenn medizinisch längst keine erhöhte Gefahr mehr besteht.

Was das konkret bedeutet ...

Ein paar Beispiele aus der Realität vieler Betroffener:

  • Eine junge Erwachsene möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen – und wird abgelehnt oder muss extrem hohe Beiträge zahlen.
  • Ein Paar möchte ein Eigenheim finanzieren – der Kredit scheitert an der Krankenakte von vor 15 Jahren.
  • Eine Bewerbung für eine Verbeamtung oder eine Adoption endet nicht wegen der Gegenwart, sondern wegen einer längst überwundenen Erkrankung.
❗️All das passiert Menschen, die offiziell als geheilt gelten.

Es braucht Veränderung ...

Eine überstandene Krebserkrankung darf nach einer bestimmten Zeit ohne Rückfall nicht mehr gegen Betroffene verwendet werden – etwa bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder Adoption.

In vielen europäischen Ländern ist das längst Realität. In Deutschland jedoch bislang nicht ausreichend geregelt. Dabei zeigt die Medizin ganz klar: Nach einigen Jahren gleicht das Rückfallrisiko dem der Allgemeinbevölkerung.

Was wir fordern ...

Krebserkrankungen dürfen nach fünf Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden.
Gleichberechtigung bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung und Adoption – keine Nachteile bei Genesung.
Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2225: Deutschland muss den europäischen Standard ambitioniert umsetzen und erweitern.

Warum es so wichtig ist ...

  • 77 % der ehemals krebskranken Kinder und Jugendlichen in Deutschland erleben Benachteiligung bei Versicherungen, Kredite, Verbeamtung, Adoption – teils Jahrzehnte später.
  • Medizinisch unbegründet: Nach 5 Jahren ähnelt das Rückfallrisiko dem der Allgemeinbevölkerung.
  • In 15 EU-Staaten gibt es bereits Gesetze und Kodizes zum »Recht auf Vergessenwerden«.

Stimmen aus der Petition ...

»Mein Enkelkind ist selbst betroffen. Diese Kinder verlieren in dieser sehr schweren Zeit ein Teil ihrer unbeschwerten Kindheit und werden später im Alter immer wieder daran erinnert und auch noch dafür bestraft
»Wir erleben oft, dass Patient:innen wegen überstandener oder auch angeborener Erkrankung benachteiligt sind im Versicherungssystem. Sie tragen keine Schuld daran und sollten gleichberechtigt sein mit Menschen, die es nicht so hart getroffen hat.«
»Ich selbst war mit 20 Jahren an Lymphdrüsenkrebs / Non-Hodgkin Lymphom erkrankt. Selbst 25 Jahre später und genesen werden mir Steine für meine Zukunft gelegt. Keine Versicherung nimmt mich, somit kann ich mich nicht für das Alter absichern – ich muss auf die Unterstützung meines Mannes hoffen. […]«

💛 Warum wir uns engagieren ...

Wir sind Rebecca und Tobias, Eltern einer Tochter, die als Kleinkind an Krebs erkrankte und Initiatoren der Petition »Recht auf Vergessenwerden«.

Unsere Motivation ist einfach: Nach einer Heilung sollte das Leben neu beginnen und nicht die nächste Hürde. Wir möchten unserer Tochter eines Tages sagen können, dass ihre Geschichte dazu beigetragen hat, etwas zu verändern: Für sie und für viele andere. Mit unserer Petition setzen wir uns dafür ein, dass Heilung nicht nur medizinisch zählt, sondern auch gesellschaftlich.

Mach mit!


Wer den Krebs besiegt hat, verdient eine Zukunft ohne Benachteiligung! Unterzeichne jetzt die Petition und gib deine Stimme für Gleichberechtigung.

Jetzt unterzeichnen
Das »Recht auf Vergessenwerden«
Eine Person die sich die Hand einer anderen an die Wange hält.
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Gefühle & Achtsamkeit
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Heute ist Valentinstag. Für viele bedeutet dieser Tag die Zelebrierung der Liebe, für andere steht er ein für unser heutiges übermäßiges Konsumverhalten und für einige wiederum ist der 14. Februar ein Tag wie jeder andere. Wir finden, an einem Tag, der für die Liebe steht, sollte man eine Liebe nicht außer Acht lassen: die Liebe zu sich selbst. Denn egal, wie man zum Valentinstag steht, die Selbstliebe kann – unserer Meinung nach – nicht oft genug gefeiert werden.

Was hat nun die Liebe mit dem Krebs zu tun? Während, nach oder mit einer Krebserkrankung kann die Liebe auf den Prüfstand gestellt werden. Betroffene und Angehörige berichten oft von Distanzierungen zu geliebten Menschen oder, ganz im Gegenteil, eine (neue) tiefere Verbundenheit durch die Erkrankung. Und auch die Beziehung zu einem selbst kann eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlaufen: von Anspannung, über Befremdung, über Neufindung und Selbstempathie. Eine Krebserkrankung lässt alle Betroffenen und Angehörigen an ihre Grenzen kommen – nicht nur körperlich, sondern auch emotional.

Hierfür Raum für Verständnis, Vergebung und Akzeptanz zu schaffen, ist nicht immer leicht. Doch es kann sich lohnen, dies zu wagen. Wie schaffe ich jetzt diesen Raum? Selbstliebe praktizieren kann ein Weg sein. Fällt es dir schwer? Dann gehe kleine Schritte auf dich zu. Nutze den heutigen Tag, um deine Liebe zu dir selbst zu zelebrieren. Gönne dir heute ein Date mit dir, indem du dir etwas Gutes tust – vielleicht ein Wellness-Abend, ein leckeres Abendessen oder ein kleines Geschenk nur für dich? 🎁

Die Liebe und der Krebs
Ein Adventskranz auf grünem Hintergrund.
Motivation
Alltag
Alle Krebsarten
So langsam gehts wieder los: Lichterketten werden ausgepackt, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen zieht durch die Räume und sogar die ersten Weihnachtsmärkte öffnen schon ihre Tore.

Wir verraten Dir ein paar Tipps, wie auch du dich auf die (Vor-) Weihnachtszeit einstimmen kannst:

1

Gemeinsame Zeit: Verbringe Zeit mit den Menschen, die dir wichtig sind. Gemeinsamkeit und Liebe sind oft die besten Geschenke.

2

Kleine Freuden: Schaffe kleine Momente der Freude, sei es durch das Hören von Lieblingsmusik, das Lesen eines Buches oder das Kochen Deines Lieblingsesse

3

Dekoration: Gestalte dein Umfeld festlich. Ein geschmückter Raum und das Licht von Kerzen kann die Stimmung positiv beeinflussen und ein Gefühl von Festlichkeit vermitteln.

4

Hilfe annehmen: Scheue dich nicht davor, Hilfe und Unterstützung anzunehmen, wenn es Dir nicht gut geht. Freunde, Familie und Unterstützungsnetzwerke können viel Rückhalt bieten.

5

Selbstfürsorge: Achte auf dein eigenes Wohlbefinden. In der Hektik vergessen wir oft, uns selbst Gutes zu tun.

🌟❤️ Bist du schon in Weihnachtsstimmung? 🎄
Ein Port mit Katheter.
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Alltag
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Einige von uns Krebsis haben einen kleinen Begleiter in uns, der ambivalente Gefühle wecken kann. Zum einen verunsichert er uns manchmal und hält Erinnerungen an die Erkrankung wach, die wir in dem Moment vielleicht nicht haben möchten, zum anderen gibt er uns Sicherheit: Der Port.

🤨 Was ist ein Port und wozu braucht man ihn?

Es handelt sich beim Portkatheter (Port) um einen Zugang in eine Vene von außen, der bei einem kleinen, zumeist ambulanten, Eingriff unter die Haut eingesetzt wird, und zwar normalerweise etwas unterhalb des Schlüsselbeines. Ein Port misst circa drei Zentimeter und ist oft aus Kunststoff mit einer Membran und einem kleinen, flexiblen Schlauch. Man kann den Port nach dem Eingriff auch mit den Fingern ertasten, was für die Benutzung seitens des medizinischen Personal wichtig ist. Sie können den Port mit einer speziellen Portnadel anstechen und somit Zytostatika und Schmerzmittel darüber verabreichen, aber auch Blut abnehmen. Ein klarer Vorteil ist dabei, dass für diese Tätigkeiten nicht jedes Mal eine Vene angestochen werden muss; unsere Venen leiden unter einer Chemotherapie nämlich häufig und können so etwas geschont werden. Außerdem hat man weniger Schmerzen.

😊 Kleiner Tipp noch:

Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass nach der Benutzung der Port jedes Mal vom Pflegepersonal gespült wird!

Eine stark vereinfachte Darstellung eines gesetzten Ports unter der Haut mit seinen wichtigsten Bestandteilen.

💉 Wer bekommt einen Port? Wann wird der Port eingesetzt? Und tut es weh?

Ob es sinnvoll ist, dass du einen Port gelegt bekommst oder nicht, wird dir dein(e) Onkolog:in beantworten können. Bei Chemotherapien sind Medikamente oft sehr aggressiv und werden über die Vene verabreicht. Manche Medikamente könnten auch einen größeren Gewebeschaden im Körper verursachen, wenn sie falsch verabreicht werden, weshalb eine Gabe über den Port sicherer ist. Wenn du unter schlechten Venen leidest, ist das Einpflanzen eines Ports möglicherweise auch sinnvoll. Der Port kann im Übrigen sofort nach dem Einsetzen benutzt werden und wird üblicherweise vor den Chemotherapien gesetzt. Ob du Schmerzen nach dem Einsetzen hast oder nicht, ist sehr individuell. Einige merken kaum etwas, andere berichten von einem Ziehen, wiederum andere brauchen ein paar Tage um sich an den Fremdkörper zu gewöhnen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es wird von Tag zu Tag besser und schließlich bemerkt man den Port kaum noch. Lediglich bei Kontrolluntersuchungen, wenn dein Helfer wieder genutzt werden sollte, fühlen Einige ein Ziehen oder Stechen, andere die Kühle der Flüssigkeit, die verabreicht wird, aber das sind Empfindungen, die auch wieder vorbeigehen.

Nach dem Einsetzen bekommt man von vielen Kliniken einen Portpass, der Informationen über das eigene Modell enthält. Falls du einen solchen Pass erhältst, ist es ratsam, diesen mit dir zu führen und auch zu Kontrollterminen mitzubringen.

👀 Wie wird mit dem Port während und nach der Therapie umgegangen beziehungsweise in Therapiepausen?

Hygiene ist das A und O. Wenn der Port genutzt wird, muss die Haut vor dem Anstechen und einer Injektion vom Pflegepersonal desinfiziert werden. Nach Gabe von Medikamenten oder einer Blutentnahme sollte der Port immer gespült werden, um ein Blutgerinnsel im Kathetersystem zu verhindern; dafür wird oft Kochsalzlösung verwendet. Wenn du in eine Therapiepause entlassen wirst, wird der äußere Zugang entfernt und deine Haut wiederum desinfiziert. Es wird ein Pflaster an der Einstichstelle befestigt und man sollte ein bis zwei Tage kein Wasser oder ähnliches hinkommen lassen, um eine Infektion zu vermeiden. Und was ist wenn man endlich alle Chemos hinter sich gebracht hat? Dann kann der Port immer noch für deine Kontrolluntersuchungen zur Blutabnahme genutzt werden. Je nach Porthersteller wird nämlich ein Spülen des Ports alle vier bis sechs Wochen, alle drei Monate oder gar nicht empfohlen. Lass dich diesbezüglich am besten von deiner Klinik oder deinem Onkologieteam beraten.

🤷 Wie ist der Alltag mit Port?

Im Alltag bist du vielleicht zunächst verunsichert, ob alles mit Port geht, vor allem an Bewegung. Du empfindest ihn möglicherweise zunächst als Störfaktor, aber dein Körper gewöhnt sich wahrscheinlich schnell an den Port. Selbst Sport sollte wieder gut möglich sein, auch wenn im Fitnessstudio manche Bewegungsabläufe an zum Beispiel Maschinen etwas Missempfinden produzieren können. Da kann man sich aber mit einem Portkissen als Puffer zwischen Maschine und Körper Abhilfe schaffen. Diese Portkissen sind auch für viele ein alltäglicher Begleiter beim Autofahren, wenn man sich anschnallen muss oder manche tragen Portkissen auch unter dem BH-Träger, um ein Reiben zu verhindern.

Natürlich kann der Port zwicken, beispielsweise beim Fahrradfahren oder wenn du einen schweren Rucksack trägst, schließlich ist er immer noch ein Fremdkörper. Wenn es zwickt, musst du kreativ werden und deine Bewegungen vielleicht anpassen. Insgesamt ist ein solches Zwicken ab und zu nicht weiter schlimm, wenn der Port nicht dauerhaft wehtut. Falls das allerdings der Fall ist, solltest du jedoch Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin halten, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Und wir brauchen uns nichts vorzumachen: Du hast nach dem Porteinsatz natürlich eine kleine Narbe am Oberkörper. Je nach Tagesform wird dich diese Narbe auch mal nerven können, weil du diese Narbe eben nicht möchtest oder der Meinung bist, dass ein bestimmtes Oberteil oder Kleid besser an dir aussehen könnte ohne diese Kennzeichnung. Auch wir haben solche Momente als Betroffene. In einer solchen Situation kannst du dir vor Augen halten, was dein Körper gerade leistet oder geleistet hat. Die Narbe ist ein Symbol für deinen Kampf gegen den Krebs und zeigt deinen Kampfgeist, auf den du sehr stolz sein kannst.

🤗 Wann verabschiede ich mich von meinem Port?

Gibt es den richtigen Moment? Das ist schwer zu beantworten. Mir wurde vom Onkologieteam von Leuten berichtet, die 10 Jahre nach der Behandlung immer noch ihren Port besitzen, weil er ihnen eine gewisse Sicherheit gibt. Manch anderer verabschiedet sich nach der letzten Chemo so schnell es geht vom Port, weil sie oder er mit dem Kapitel lieber heute als morgen abschließen möchte. Bevor du die Entscheidung triffst, sprich doch noch einmal mit deiner Onkologin oder deinem Onkologen, wie auch mit deinen Liebsten. Es gibt sicherlich gute Gründe dafür und dagegen, wie beispielsweise Prognosen bei deiner Krebsart oder auch wie sehr dein Port körperlich oder auch mental einen Störfaktor darstellt.

Wenn es soweit sein sollte, dass du deinen Helfer herausnehmen lassen möchtest, geht das normalerweise ambulant und ohne Narkose. Und rein theoretisch kannst du deinen Port auch behalten und umfunktionieren. Auf Social Media habe ich gehört, dass manche ihn anschließend als Schlüsselanhänger oder Schmuck nutzen.

Das Leben mit einem echten Helfer: Der Port
Eine Ernährungsberaterin sitzt auf einem Apfel und verweist auf ihr Clipboard. Daneben stehen ein Glas Wasser, eine Banane und Rosenkohl.
Info
Ernährung
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Wusstest du, dass du als Krebsbetroffene:r eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen kannst, die von deiner Krankenkasse bezuschusst wird? Eine individuelle Ernährungsberatung kann deinen Körper optimal unterstützen, deine Lebensqualität verbessern und die Nebenwirkungen deiner Therapie wie Gewichtsverlust lindern.

Das sind deine Vorteile einer Bezuschussung:

Finanzielle Entlastung: Die Kosten deiner Beratung werden teilweise oder sogar vollständig übernommen, so dass sich deine Ausgaben im Rahmen halten.

Individuelle Beratung: Eine maßgeschneiderte Ernährungsberatung ist auf deine Bedürfnisse und Krebstherapie abgestimmt. Jeder isst individuell und braucht deshalb eine individuelle Beratung.

Verbesserte Lebensqualität: Eine an deine Bedürfnisse angepasste Ernährung stärkt dein Immunsystem und gibt dir mehr Energie. Gerade während und nach einer Krebsbehandlung ist es sehr wichtig, deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen in ausreichender Menge zu versorgen.

Bessere Therapieergebnisse: Die richtige Ernährung kann Nebenwirkungen deiner Behandlung lindern und deine Genesung unterstützen.

So funktioniert es:

📄 Ärztliche Bescheinigung einholen: Lade dir eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung aus dem Internet runter und lass sie dir von deinem Arzt ausfüllen.

💻 Ernährungsfachkraft finden: Suche dir eine qualifizierte Ernährungsfachkraft, die von deiner Krankenkasse anerkannt ist. Achte darauf, dass die Fachkraft Erfahrung mit der Beratung von Krebsbetroffenen hat. Du kannst zum Beispiel über @staerkergegenkrebs oder über die Expertensuche vom @vdoe_berufsverband nach Fachkräften suchen.

📩 Antrag bei der Krankenkasse stellen: Reiche die ärztliche Bescheinigung und den Antrag auf Kostenübernahme bei deiner Krankenkasse ein. Oft haben Krankenkassen spezielle Formulare, die du ausfüllen musst.

🍲 Beratung in Anspruch nehmen: Nach der Genehmigung kannst du mit deiner Ernährungsberatung starten.

Dein Recht auf Ernährungsberatung bei Krebs
Eine Frau in der Mitte mit Sprechblasen um sie herum.
Info
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Medical Gaslighting, seine Bedeutung und meine persönlichen Erfahrungen. Bei »Medical Gaslighting« werden Symptome von medizinischen Fachpersonen nicht ernst genommen. Der Begriff existiert bereits seit 1938, hat aber erst seit ein paar Jahren an Bekanntheit gewonnen. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Psychologie und bedeutet, dass eine Person (gezielt) so manipuliert wird, dass sie eine falsche Darstellung der Realität akzeptiert und / oder an ihrer geistigen Gesundheit zweifelt.

Dabei wird dem Opfer die Wahrnehmungsfähigkeit abgesprochen, bis dieses an seiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Unter ›Medical Gaslighting‹ versteht man also den Eindruck von Patient:innen, dass Arzt:innen ihre Symptome nicht für voll nehmen oder sie als psychosomatisch abstempeln. So verlieren im Laufe der Zeit viele Patient:innen den Glauben in ihre Wahrnehmung. Grundvoraussetzung für dieses Absprechen der Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Vertrauensverhältnis so wie es zwischen Patient:innen und Ärzt:innen der Fall ist.

Meine persönliche Erfahrung:

Meine Brustkrebserkrankung 2021 hat dazugeführt, dass ich damals eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Epirubicin und Taxol durchlaufen musste. Gerade am Anfang ging es mir in den ersten Tagen mit Epirubicin sehr schlecht, jedoch verbesserte sich mein Zustand die Woche darauf immer wieder, bevor es dann zum nächsten Zyklus überging. Zur Mitte der Therapie mit Taxol ging es mir jedoch wehement schlechter, und nicht besser wie bei einigen anderen Mitbetroffenen, die ich kennengelernt habe. Mein Zustand hat sich immer mehr verschlechtert, sodass ich kaum noch Treppen gehen konnte. Zudem hatte ich furchtbare Angst, dass sich dieser Zustand nicht mehr verbessert und große Sorgen, wie ich jemals wieder arbeiten sollte. Meine Ärzt:innen haben mich nicht ernst genommen und meinen immer schlechteren Zustand mit meiner schlanken Körperstatur verargumentiert, denn ich hatte während der Krebserkrankung stark abgenommen. Mir wurde geraten meine Blutwerte zu überprüfen. Hierbei kam heraus, dass ich unter einem Vitaminmangel D litt und dass dieser Mangel laut den Ärzt:innen auch meine Erschöpfung erklären würde. Ich müsse jetzt nur noch den Vitamin-D Mangel aufbauen und dann würde alles seiner Wege gehen, hieß es. Meine Verzweiflung war sehr groß, sodass ich selbst auf die Suche gegangen bin, um die Ursache und den Grund meines schlechten Zustands herauszufinden. Nach einer Weile bin ich durch das Googlen auf die Krankheit Polyneuropathie gestoßen. Diese ist als eine typische Folge der Chemotherapie bekannt, weshalb ich meinen behandelnden Arzt damit konfrontiert habe. Dieser Arzt hat mir dann auch schnell bestätigt, dass das Taxol leider tatsächlich meine Nerven angegriffen hat. Ich war maßlos enttäuscht von dem Gespräch, denn der Arzt hat sich für seine Fehldiagnose nicht mal entschuldigt. Ich habe dann anschließend noch zwei weitere Ärzte aufgesucht, bis ich endlich den richtigen Arzt für mich gefunden hatte, der mich medikamentös gut eingestellt hat. Ich möchte hiermit auf dieses Problem aufmerksam machen, denn so etwas passiert häufiger als man denkt: Also lasst euch nicht abwimmeln, wenn es euch nicht gut geht und bleibt beharrlich. Denn ihr kennt euren Körper am besten, und das solltet ihr niemals anzweifeln.

Medical Gaslighting
Zwei Frauen halten eine lila Krebsschleife.
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Heute ist internationaler Weltfrauentag, ein Tag, der weltweit für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen steht. Diesen Tag möchten wir zum Anlass nehmen, um auf die Chancengleichheit von Frauen beim Thema Gesundheit aufmerksam zu machen und gleichzeitig an die aktuell angebotenen Früherkennungsmöglichkeiten für Krebs zu erinnern. Denn Chancengleichheit endet nicht bei Bildung oder Beruf, sondern betrifft auch medizinische Versorgung, Prävention und Forschung.

Dringender Handlungsbedarf: Gesundheit ist nicht geschlechtsneutral

Frauengesundheit rückt langsam auch endlich in der Politik in den Fokus. In der medizinischen Forschung und klinischen Studien werden Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber oft nicht berücksichtigt oder systematisch erfasst. Viele Erkenntnisse und Grundlagen zu Diagnosen, Symptomen und Behandlungsmethoden beruhen auf dem männlichen Körper, der über Jahrhunderte als medizinischer Standard galt.

Aber der weibliche Körper ist anders. Allein die hormonellen Schwankungen im Laufe unseres Lebenszyklus und die Tatsache, dass wir ganze Menschen in unserem Körper heranwachsen lassen können, machen einen gewaltigen Unterschied.

Die gute Nachricht: Wir Frauen nehmen Vorsorge ernst

Positiv ist, dass Frauen Vorsorgeangebote und Früherkennungsuntersuchungen häufiger wahrnehmen als Männer. Zudem beschäftigen wir Frauen uns ausführlicher mit Gesundheitsthemen und achten auf Veränderungen unseres Körpers. Hier trifft das Thema Krebsvorsorge also grundsätzlich auf offene Ohren. Krebsfrüherkennung ist wichtig, denn so kann eine Erkrankung oder Krebs-Vorstufe frühzeitig erkannt werden, noch bevor sie Beschwerden auslöst. Damit erhöhen sich die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung und somit die Heilungs- und Überlebenschancen.

Krebsfrüherkennung bei Frauen

Erfreulicherweise werden geschlechterspezifische Unterschiede in der Krebsfrüherkennung berücksichtigt. Seit 1971 haben alle krankenversicherten Frauen in Deutschland Anspruch auf eine gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung. Heute gibt es für die häufigsten Krebsarten bei Frauen Untersuchungsangebote, die eine Krankenkassenleistung sind.

Die häufigsten Krebsarten bei Frauen in Deutschland sind:

• Brustkrebs 31,1 %

• Dickdarmkrebs 10,4 %

• Lungenkrebs 10,3 %

• Haut-Melanom 5,4 %

• Gebärmutterkörperkrebs 4,6 %

Damit du im Alltagsstress keine Vorsorgeangebote verpasst, haben wir eine kompakte Übersicht für dich erstellt. 
Für folgende Krebsarten werden Früherkennungsangebote auf Kosten der Krankenkasse angeboten.

Möchtest detaillierte Informationen zu den Untersuchungen, kannst du die folgende Website besuchen. Hier findest du mehr Infos zum Umfang der Vorsorge-untersuchungen zur Krebsfrüherkennung für Männer und Frauen: www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung

Gebärmutterhalskrebs ab 20 Jahre

• jährliche Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane ab 20 Jahre

• jährlicher Abstrich am Gebärmutterhals für Frauen von 20 bis 34 Jahren

• Abstrich vom Gebärmutterhals und Test auf Humane Papillomviren (HPV) für Frauen ab 35 Jahren, alle drei Jahre, sofern die Untersuchung keine Hinweise auf Zellveränderungen und/oder eine HPV-Infektion gibt

Brustkreb sab 30 Jahre

• jährliches Abtasten der Brust und Anleitung zur Selbstuntersuchung: für Frauen ab 30 Jahren

• Mammographie beider Brüste: für Frauen von 50 bis 75 Jahren, alle zwei Jahre

Hautkrebs ab 35 Jahre

• Ganzkörperuntersuchung der Haut: für Frauen und Männer ab 35 Jahren, alle zwei Jahre zur Früherkennung von schwarzem und weißem Hautkrebs

Darmkrebs ab 50 Jahre

• erste Darmspiegelung: für Frauen und Männer ab 50 Jahren. Ist diese unauffällig, so kann sie nach zehn Jahren wiederholt werden. Werden Veränderungen wie etwa Darmpolypen gefunden, so verkürzt sich die Zeit bis zur nächsten Untersuchung.

• wenn keine Darmspiegelung in Anspruch genommen wird: alle 2 Jahre Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl

Wichtig!

Darum unser Appell an alle Frauen, Ladies, Damen, Mädels und Transpersonen da draußen: Sorge gut für dich und werde frühzeitig aktiv!

Egal, ob du bereits Krebs als Vorerkrankung hast oder nicht: Nutze die Möglichkeiten zur Früherkennung, die dir angeboten werden. Du kennst deinen Körper am besten – wenn dir etwas Ungewöhnliches auffällt, nimm dich ernst und lass es ärztlich abklären. Lieber einmal zu viel zur Vorsorge gehen, als eine Diagnose zu spät zu erhalten.

Achtet auf euch und bleibt aufmerksam – eure Gesundheit ist wertvoll!

Internationaler Weltfrauentag: Frauengesundheit und Krebsvorsorge
Eine Walnuss, eine Awareness-Schleife und kleine Illustrationen des Hoden.
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Zahlen & Fakten
Hodenkrebs
Let’s talk about eggs! Hodenkrebs ist mit etwa 4.000 erkrankten Männern pro Jahr eine recht seltene Krebserkrankung. Trotz der Seltenheit ist die Krankheit vor allem bei jungen Männern aktuell, denn: Hodenkrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern zwischen 25 und 45 Jahren.
Verschiedene Formen von Hoden als Illustrationen.

🩺 Wird der Tumor früh genug erkannt, sind die Heilungschancen mit 96% sehr gut. Für diese Früherkennung ist eine monatliche Selbstkontrolle besonders wichtig, da eine Krebsvorsorge beim Urologen normalerweise erst ab dem 45. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen werden.

🔍 Symptome wie eine tastbare, schmerzlose Verhärtung im Hoden, eine Schwellung und Schmerzen im Hodenbereich oder ein Schweregefühl und Ziehen im Hoden oder in der Leiste können Hinweise auf ein Hodenkarzinom hinweisen.

🍆 Wenn du Auffälligkeiten bemerkst oder dir unsicher bist, zögere nicht, eine Urologie-Praxis aufzusuchen.

☑️ Bei der Diagnose Hodenkrebs wird in den meisten Fällen der betroffene Hoden operativ entfernt. Teilweise müssen noch weitere Therapiemaßnahmen ergriffen werden, wie zum Beispiel eine Chemo- oder Strahlentherapie. Bei über 90% der Betroffenen tritt der Krebs nur an einem Hoden auf.

🚼 Der gesunde Hoden reicht aber meist für die Testosteron- und Spermienproduktion aus.

Hodenkrebs trifft vor allem junge Männer zwischen 25 und 45 Jahren und ist mit etwa 4.000 Erkrankten pro Jahr eher eine seltene Krebsart.

Bei über 90% der Betroffenen tritt der Krebs nur an einem Hoden auf.

Die Heilungschancen liegen bei knapp 96%, wenn der Krebs früh genug erkannt wird.

In den meisten Fällen wird der betroffene Hoden operativ entfernt, teilweise müssen aber auch noch weitere Maßnahmen ergriffen werden, wie zum Beispiel eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie.

Symptome wie eine tastbare, schmerzlose Verhärtung im Hoden, eine Schwellung oder Schmerzen im Hodenbereich oder ein Schweregefühl und Ziehen im Hoden oder in der Leiste können Hinweise auf ein Hodenkarzinom hinweisen.

Faktencheck: Hodenkrebs

Leider konnten wirkeinen passenden Wegweiser finden.

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Illustration, in der eine Hand zu sehen ist, die ein Smartphone in der Hand hält. Dadrüber ist ein Vergrößerungsglas, das über dem Smartphone schwebt.
Illustration eines Smartphones, aus dem eine Person heraus kommt und winkt.

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