
Durch die Therapie, Medikamente, Veränderungen im Hormonhaushalt kann der gesunde Schlaf gestört werden. Nicht einschlafen können, Durchschlafprobleme oder zu früh wach? Von Schlaflosigkeit (Insomnie) spricht man, wenn diese Störungen dreimal pro Woche über einen Zeitraum von einem Monat auftreten.
Viele berichten nach der Therapie von Konzentrationsproblemen, Orientierungsschwierigkeiten, Wortfindungsstörungen, plötzlicher Vergesslichkeit, mentale Erschöpfung oder dem Gefühl, keinen klaren Gedanken fassen zu können. Dies nennt man auch »Brain Fog« (Nebel im Kopf).
Wenn du nach geistiger oder körperlicher Anstrengung eine extreme Müdigkeit und/oder Erschöpfung verspürst und diese nach einer angemessenen Ruhephase nicht verschwindet, kann das ein Anzeichen für ein Fatigue-Syndrom sein. Diese können auch Jahre nach der Therapie anhalten und chronisch werden.
Die Krebsdiagnose und Therapie verlangen nicht nur körperlich viel ab, auch mental musst du ziemlich viel durchmachen. Daher können Ängste, Sorgen und andere psychische Zustände verstärkt werden.
Grundsätzlich kann zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterschieden werden. Bei akuten Schmerzen solltest du dir zunächst klarmachen, was die Ursache hierfür darstellt. Im nächsten Schritt gilt es dann, aktiv dagegenzuwirken. Wenn es sich um chronische Schmerzen handelt, ist es besonders wichtig, einen guten Umgang damit zu erlernen und Wege zu finden, trotz des Schmerzes entspannen zu können.
Vielleicht bist du nach deiner Therapie kurz-, mittel- oder langfristig auf Hilfsmittel (Medizinprodukte) angewiesen wie etwa Implantate, Prothesen, Stoma oder Medikamente. Das kann zunächst sehr befremdlich sein.
Vor allem Krebspatienten sollten während der Therapie, aber auch in der Nachsorge, regelmäßig ihren Mundraum ärztlich kontrollieren lassen. Aber auch andere Schleimhäute, etwa im Magen, Darm und in Sexualorganen, können durch die Chemotherapie, Medikamente und Bestrahlungen angegriffen werden.
Chemotherapie, antihormonelle Medikamente nach der Therapie und Eingriffe wie zum Beispiel die Entfernung der Eierstöcke nehmen großen Einfluss auf deinen Hormonhaushalt. Dies kann vielfältige Nebenwirkungen hervorrufen, die vergleichbar mit den Wechseljahren sind. Auch die Libido kann darunter leiden.


Regelmäßige Vorsorge hilft, Brustkrebs früh zu erkennen. Dazu gehören das monatliche Selbstabtasten und die ärztliche Untersuchung – je nach Alter von der Krankenkasse übernommen. Früherkennung verbessert die Heilungschancen deutlich.
💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Erinnerung zur Brustkrebsvorsorge«.
Die genauen Ursachen von Brustkrebs sind nicht bekannt. Es gibt aber Faktoren, die das Risiko erhöhen – manche unveränderbar wie Alter oder Gene, andere beeinflussbar wie Ernährung, Bewegung oder Alkohol. Ein erhöhtes Risiko bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Brustkrebs entsteht.
💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Mögliche Ursachen für Brustkrebs«.
Brustkrebs kann sehr unterschiedlich verlaufen und deshalb gibt es nicht die eine Behandlung. Je nach Art und Stadium der Erkrankung werden verschiedene Therapien eingesetzt, um die Heilungschancen bestmöglich zu verbessern.
💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Therapieformen bei Brustkrebs«.
Eine ausgewogene Ernährung kann während und nach einer Brustkrebserkrankung viel bewirken. Sie unterstützt den Körper bei der Therapie, stärkt das Immunsystem und hilft, Nebenwirkungen zu lindern.
💡 Tipp: Du möchtest mehr zu dem Thema erfahren? Dann melde dich jetzt zu unserem kostenlosen Online-Event »Ernährung bei Brustkrebs« am 10. Dezember an.


Dein Körper sendet dir Signale – ob Hunger, Durst oder Unverträglichkeiten. Achte darauf, was dein Körper dir mitteilen möchte und nimm dir die Zeit, die Signale zu verstehen. Gerade in der Hektik des Alltags werden die eigenen Bedürfnisse oft nicht mehr richtig wahrgenommen.
Ob du Energie tanken, dein Immunsystem stärken, Abnehmen oder Symptome lindern möchtest – mach kleine Schritte in deiner Geschwindigkeit. Dein Ernährungsziel sollte kein Sprint sein, sondern eine langsame und nachhaltige Änderung deiner Gewohnheit. So führen deine neuen Strategien auch zum langfristigen Erfolg.
Gesund zu essen bedeutet nicht Verzicht, sondern Genuss. Finde Lebensmittel, die dir schmecken und deiner Gesundheit guttun. Schon mal gerösteten Blumenkohl aus dem Ofen mit Tahin-Dressing gegessen? Oder eine Brokkoli-Tofu Bowl? Probiere Neues aus und lass dich überraschen, wie lecker gesunde Mahlzeiten schmecken.

Ob eine professionelle Ernährungsberatung, Rezepte oder Inspiration – du musst das Rad nicht neu erfinden. Hol dir Unterstützung, wenn du das Gefühl hast, nicht weiter mit deinen Zielen zu kommen.
Dein Leben ändert sich und damit auch deine Bedürfnisse. Was heute für dich gut funktioniert, kann morgen anders sein und das ist okay. Z.B. hast du einen neuen Job und kochen fällt dir aus Zeitgründen schwer? Dann ist Meal-Prep für dich eine gute Option. Passe deine Strategien an, so klappt es auch damit, deine Gesundheit weiterhin zu unterstützen.
Am Tag der gesunden Ernährung erinnern wir daran, wie wichtig es ist, achtsam mit sich selbst zu sein und die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Enzyme: Ein Teil der Bauchspeicheldrüse produziert täglich eine Menge Verdauungssaft, in der Fachsprache daher auch exokriner Teil genannt. Darin enthaltene Enzyme spalten die Nahrung im Darm so auf, dass sie in deinen Körper aufgenommen werden kann. Fehlt dieser sogenannte exokrine (exokrin = von Drüsen nach außen abgebend) Teil der Bauchspeicheldrüse, können die Verdauungsenzyme durch ein Präparat ersetzt werden.
Wichtig: Die korrekte Dosierung anhand gegessener Fettmenge. Damit hören in der Regel Blähungen, Durchfälle, übelriechende Fettstühle und eine Gewichtsabnahme auf.
Insulin: Im endokrinen Teil bildet die Bauchspeicheldrüse die Hormone Insulin und Glukagon, die in die Blutbahn abgegeben werden (endokrin = Drüsen geben Hormone direkt ins Blut ab). Da die Hormone an der Blutzuckerregulation beteiligt sind, kann es nach einer Entfernung dieses Bauchspeicheldrüsen-Teils zur Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kommen.
Vitamine: Durch die gestörte Fettverdauung ist auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K in Mitleidenschaft gezogen. Die meisten Patient:innen erhalten deshalb jeden Monat eine Injektion mit diesen Vitaminen. Auch die Aufnahme des wasserlöslichen Vitamins B12 kann aufgrund unzureichender Bauchspeicheldrüsenfunktion ungenügend sein.

📊 In einer Studie mit Brustkrebspatientinnen haben sich Fachleute der Uniklinik München mit den kognitiven Dysfunktionen beschäftigt. Drei Teilnehmergruppen – Patientinnen mit Chemotherapie, Patientinnen ohne Chemotherapie und gesunde Kontrollpersonen – wurden unter anderem auf ihre kognitive Leistungen und Veränderungen verglichen.
Die Beeinträchtigungen seien eher auf psychologische Faktoren zurückzuführen als auf die nervenschädigenden Nebenwirkungen der Chemotherapie. Denn allein die Diagnose Krebs werde von vielen Betroffenen als traumatisches Erlebnis empfunden. Laut Studienleiterin Dr. Kerstin Hermelink wäre es sonderbar, »wenn all das, was eine Krebserkrankung an Folgen für Psyche und an Eingriffen in das Leben mit sich bringt, spurlos am Gehirn und den kognitiven Funktionen vorübergehen würde.« Ungeachtet dessen vermuten die Forscher:innen auch einen Zusammenhang geschädigter Nerven durch Chemotherapie. Patientinnen, die medikamentös behandelt wurden, waren bei Reaktionstests etwas langsamer als die gesunden Kontrollpersonen.
💡 Ob es das ›Chemobrain‹ nun gibt oder nicht und was die genauen Auswirkungen sind: Patient:innen stellen sich die Fragen, wann und ob eine Besserung eintrifft und wie man im Alltag damit klar kommt. Um den Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnislücken entgegenzuwirken, hat der ehemalige Patient Sebastian Waters einen wertvollen Tipp: »Macht euch Notizen, schreibt alles auf! Durch meine Erkrankung fiel es mir häufig schwer, mir einfachste Sachen zu merken oder in einem Satz zum Punkt zu kommen. Teilweise hatte ich mitten im Satz vergessen, was ich eigentlich sagen wollte. Meine Notizen halfen mir dabei, den Überblick zu bewahren und Wichtiges nicht zu vergessen.«

Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wie steht man zu seiner Erkrankung – zu seinem Krebs? Wie spreche ich über den Krebs mit anderen? Wie spreche ICH mit dem Krebs? Sprache ist Macht und unsere Gedanken haben viel Einfluss auf unser Wohlbefinden, wie wir die Umwelt wahrnehmen und wie wir handeln. Daher ist es wichtig – besonders für unsere mentale Gesundheit – einen achtsamen Umgang mit unserer Krankheit, unserem Krebs, zu trainieren.
Für viele ist der Krebs ein ›Feind‹ im eigenen Körper. Einen, den man ›vernichten‹, ›ausrotten‹ oder ›zur Strecke bringen‹ möchte. Der Krebs gehört unweigerlich zu unserem Körper – er ist aus unseren (gesunden!) Zellen entstanden und durch das Zusammenspiel von bedauerlichen Faktoren sind diese gesunden Zellen entartet. Die Schuld liegt bei niemandem! Die Tatsache können wir nun nicht mehr ändern. Doch wie wir mit dem Krebs sprechen und darüber denken schon. Warum also etwas bekämpfen wollen, was doch aus uns entstanden ist? Tatsächlich gibt es Argumente, die für eine positive Kraft hinter der Kampf-Rhetorik sprechen. Zunächst kann diese Rhetorik viel Energie freisetzen, um die Therapie anzugehen. Sie dient zur intrinsischen Motivation, die Achterbahnfahrt der Gefühle, die Schmerzen und das Leid zu überstehen und zu überleben. Die kämpferische Haltung erweckt den Schein von Kontrolle, welche wir bei der Diagnose unfreiwillig verloren haben. Die Dissoziation mit dem Krebs ist eine psychologische Stütze und kann bei der Heilung helfen. Der Krebs ist dann etwas, was ›nicht zu mir gehört‹ und was ich demnach auch wieder ›loswerden‹ kann. Die Problematik in der Kampf-Rhetorik: Die Annahme, dass die Krebserkrankung etwas ›Fremdes‹ ist, was uns passiert ist, kann für die Selbstreflexion hinderlich sein und die Einflussnahme über die Faktoren, die wir aktiv in unserem Leben beeinflussen können, um gesund zu werden und bleiben, vermindern.
Andere wiederum sehen die Krebserkrankung als ein Warnsignal, eine Pausetaste oder auch die Notbremse – was will die Erkrankung uns vielleicht mitteilen? Zu viel Stress im Alltag, ein ungesunder Lebensstil, Unzufriedenheiten? Wie finde ich –heraus, was diese Nachricht sein soll? Reflexionsübungen, Selbstliebe und Selbstfürsorge sind hier hilfreiche Werkzeuge, um für sich vielleicht eine Antwort zu finden. Eine Beziehung zu sich und seinem Körper aufbauen und die eigenen Bedürfnisse erkennen und zu erfüllen sind hier wichtige Faktoren, die zu einem gesunden Mindset führen. Auch die achtsame Rhetorik kann ihre negative Seite haben: Wenn die positive Einstellung zur Krebsbehandlung sich in ein toxisch-positives Mindset wandelt. Die Gefahr hierbei ist, die lebensbedrohliche Situation herunterzuspielen oder gar komplett zu verleugnen. Dies kann folgenschwere Konsequenzen haben. Wie kann das vermieden werden? Indem alle Gefühle in uns Akzeptanz und Gehör bekommen. Negative Gefühle haben ihre Berechtigung und auch mit ihnen kann man einen achtsamen Umgang trainieren.

⚖️ 1x pro Woche wiegen, da bereits ein Gewichtsverlust von 5% in drei Monaten (egal welcher BMI) zu Komplikationen wie einem geschwächten Immunsystem, Abbau der Muskelmasse oder längerem Krankenhausaufenthalt führen kann.
👟 In Bewegung bleiben, da so wertvolle Muskelmasse erhalten bleiben kann. Wenn du unsicher bist, inwiefern du dich während deiner Therapie bewegen darfst, sprich am besten mit deinem behandelnden Team.
🍽 Ausreichend essen, da dein Körper viele Nährstoffe benötigt, wie zum Beispiel Eiweiß, für dein Immunsystem, um Wunden zu schließen oder Muskelmasse zu erhalten.
💬 Hilfe und Rat einholen, um Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu bekommen & Unklarheiten zu klären. Die meisten Krankenkassen bezuschussen oder übernehmen zertifizierte Ernährungsberatungen, durch die du optimal unterstützt wirst.


Du kannst deinen Körper mit ausreichend Eiweiß im Essen gut unterstützen. Bei einer Bestrahlung oder Chemotherapie beispielsweise, kannst du deinem Körper helfen, dass er die angegriffenen Schleimhäute gut wieder aufbauen kann. Auch nach einer Operation hilft das Eiweiß, die Wunde schnell zu verschließen.
Unabhängig von der Therapiemethode bewirkt der Tumor selbst eine Umstellung im Stoffwechsel, sodass verstärkt das Körpereiweiß abgebaut wird. Kommt es zusätzlich zu einem Gewichtsverlust mit einhergehendem Muskelabbau, wird eine ausreichende Eiweißversorgung umso wichtiger.
Pflanzlich: Haferflocken, Linsen, Tofu, Erbsen, Mandeln

Tierisch: Emmentaler, Hähnchenbrust, Lachs, Eier, Quark


Zunächst einmal Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung. In so einer Zeit hilft es, sich so viel es geht abzulenken, um sich so wenig wie möglich verrückt zu machen. Wir wissen aus Erfahrung, dass dies leichter gesagt als getan ist.
Versucht mit euren Freunden und eurer Familie über eure Sorgen und Ängste zu sprechen und bittet sie, dass sie euch ablenken. Es ist gerade in so einer Zeit wichtig, mit anderen Menschen zusammen und nicht allein zu sein.
Denn wenn wir allein sind, haben wir mehr Zeit zum Grübeln und um über alle möglichen Szenarien nachzudenken. Wir sollten positiv denken, allerdings befinden wir uns in der Zeit in einer Ausnahmesituation und können meistens keinen klaren Gedanken fassen.
Bewegung und frische Luft lenkt ab und hilft uns, uns unsere Gedanken zu sammeln und zu sortieren.
Wie eben schon gesagt lenkt Bewegung ab. Vielen hilft es Sport zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Zudem geht die Zeit schneller um, was sie für uns angenehmer erscheinen lässt.
Schaut einen Film oder eine Serie, die euch ablenkt und euch guttut. Habt ihr eine Komfort-Serie oder einen Film? Schaut ihn!

Falls eure Konzentration es zulässt, lest ein gutes Buch! Vielleicht ein Liebesroman? Oder ein Thriller oder Krimi? Oder vielleicht ein Buch mit dem ihr euch weiterbilden könnt? Sucht euch das aus, was euch zusagt! Solltet ihr nichts passendes daheim haben, könnt ihr euch auch mal in der Bibliothek umschauen und euch da nach etwas Passendem umschauen.
Malt etwas. Zum Beispiel ein Mandala, dies beansprucht Zeit und lenkt ab, weil ihr euch auf etwas konzentrieren müsst. Oder macht ein Puzzle.
Kocht oder backt euer Lieblingsrezept, vielleicht allein oder mit euren Liebsten.
Was würdet ihr gerne nach der Untersuchung machen? Sucht euch was Schönes aus. Wollt ihr ein Eis essen gehen? Oder in euer Lieblingsrestaurant gehen? Oder einfach an eurem Lieblingsort spazieren gehen? Einen Film schauen? Shoppen gehen?Schenkt euch etwas Zeit und vor allem was Gutes!
Dieses Ereignis ist für viele sehr anstrengend und sobald wir es überstanden haben, müssen wir erstmal darauf klarkommen und herunterfahren.Gönnt euch etwas und, wenn es nur euer Lieblingsgetränk ist! Egal, was ihr für ein Ergebnis bekommen habt, ihr habt dieses Kapitel durchgestanden und das mit Bravour!
Ihr seid stark und werdet das schaffen! Ich denke das Leben kommt wie es kommen soll. Seid stolz auf euch! 😊

Aber ganz wichtig: Sport und Bewegung nach einer Krebserkrankung sollen keine unbarmherzige To-do-Liste sein, sondern dein Schlüssel zu mehr Energie, weniger Schmerzen und einer besseren Lebensqualität. Klingt gut? Ist es auch! Also, schnapp dir eine bequeme Hose und lies weiter.
Wenn du denkst, dass Sport nur etwas für fitte Menschen ist, dann lass mich dir sagen: Das Gegenteil ist der Fall! Gerade nach einer Krebserkrankung kann Bewegung dein Wohlbefinden enorm verbessern:
👉 Mehr Energie: Bewegung hilft, die bleierne Müdigkeit (Fatigue) zu reduzieren. Dein Kreislauf kommt in Schwung, deine Muskeln geben dir Kraft für den Alltag.
👉Nebenwirkungen lindern: Bewegung kann helfen, Beschwerden wie Polyneuropathie, Inkontinenz oder Lymphödeme zu verringern.
👉 Bessere Stimmung: Sport setzt Glückshormone frei. Bewegung kann Ängste lindern und depressive Verstimmungen verbessern.
👉 Rückfallrisiko senken: Studien lassen vermuten, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für ein Rezidiv verringern kann.
Das Beste daran? Du kannst in deinem eigenen Tempo starten. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinem Körper etwas Gutes zu tun.
Hier ein paar konkrete Schritte, um eine gesunde Bewegungsroutine zu entwickeln:
Warum möchtest du Sport machen? Hier einige mögliche Gründe:
Jetzt kommt der spannende Teil: die Wahl der richtigen Bewegung in Bezug zu deinem persönlichen Grund:
Beantworte dir folgende Fragen:
Plane feste Zeiten ein und belohne dich nach dem Sport – sei es mit einem entspannenden Bad, einem leckeren Snack oder deiner Lieblingsserie. Du hast es dir verdient!
Überstunden, schlechtes Wetter oder der innere Schweinehund – es gibt immer Gründe, Sport aufzuschieben. Überlege dir im Vorfeld Strategien:
Pausen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von smarter Trainingsplanung. Dein Körper braucht Zeit zur Erholung, um nachhaltig von der Bewegung zu profitieren.
Sport soll keine Qual sein, sondern eine Chance. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinen Körper wieder besser kennenzulernen und dich Stück für Stück stärker zu machen. Der Anfang mag herausfordernd sein, aber mit der richtigen Motivation, der passenden Bewegung und einem klaren Plan kannst du es schaffen. Und wer weiß – vielleicht wirst du irgendwann merken, dass du dich auf dein nächstes Training freust!

📝 Wir finden der Notfallpass ist ein total wichtiges und hilfreiches Feature, deswegen haben wir euch eine praktische Anleitung fertiggestellt, damit ihr den Notfallpass auf eurem Smartphone einrichten könnt.
❗️ Aber aufgepasst! Da ihr euer Smartphone auch mal vergessen könnt, der Akku nur allzu gerne leer ist oder es auch kaputtgehen kann. Ist es immer ratsam, einen »Notfallpass« in Papierform dabei zu haben. Hierfür haben wir euch einen praktischen Vordruck angefertigt.



Achtung! Beim zweiten Fall ertönt ein lautes Sirenengeräusch.




Wenn ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, auf jeden Fall. Wenn nicht, sprich die Einnahme deiner NEM unbedingt mit deinem Behandlungsteam beziehungsweise Onkologen ab. Warum? Weil NEM nicht harmlos sind – auch wenn sie verharmlost werden!
Im Gegensatz zu Arzneimitteln durchlaufen NEM kein Zulassungsverfahren mit Wirksamkeitsnachweis. Hersteller müssen das Produkt lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anzeigen – die sogenannte »Verkehrsfähigkeitsanzeige«. Sie sind nicht dazu verpflichtet, einen Wirksamkeits- oder Sicherheitsnachweis gegenüber einer Behörde zu erbringen.
Einige Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln – insbesondere, wenn sie hoch dosiert sind – können Wechselwirkungen mit der Krebstherapie verursachen beziehungsweise die Therapiewirkung abschwächen. Das betrifft vor allem bestimmte Vitamine und Antioxidantien (A, C, E und ß-Carotin).
Nahrungsergänzungsmittel können sehr sinnvoll sein, wenn bei dir ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Und sie sind nicht automatisch harmlos. Einige können die Wirkung der Therapie beeinflussen, wenn sie hoch dosiert eingenommen werden.
Der NRV (Nutrient Reference Value) auf den NEM-Verpackungen gibt die Menge der Vitamine und Mineralstoffe an, die ein durchschnittlicher gesunder Erwachsener täglich zu sich nehmen sollte, um seinen Bedarf zu decken. Er wird in Prozent angegeben. Liegt der NRV bei etwa 100 %, entspricht das einer meist unbedenklichen Dosierung. Alles darüber solltest du nur in Rücksprache mit deinem Arzt einnehmen.
💬 Tipp: Sprich vor der Einnahme von NEM unbedingt mit deinem Onkologen/Behandlungsteam, um deine Therapie bestmöglich zu unterstützen und nicht in der Wirkung zu behindern.

Grapefruit und andere Zitrusfrüchte enthalten Substanzen, die die Aktivität des wichtigen Enzyms CYP3A4 im Darm blockieren. Es hilft dabei, Medikamente im Körper abzubauen. Ist es blockiert, können sie schlechter abgebaut werden. Das führt zu erhöhten Konzentrationen im Blut und dadurch können pharmakologische Effekte und unerwünschte Wirkungen verstärkt werden.
Der Effekt ist in Studien am besten bei Grapefruit belegt, aber auch die Pomelo (Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse) ist betroffen. Beide solltest du während deiner Krebstherapie nicht verzehren – Orange und Zitrone, aber ebenfalls nicht in zu großen Mengen, wie z.B. bei einer Saftkur.
Der Effekt der Enzymhemmung ist bereits kurz nach der Aufnahme von verzehrüblichen Mengen voll ausgeprägt – z.B. bei einem Glas Grapefruitsaft. Aber Achtung: der Effekt hält bis zu 3 Tage an! Deshalb bringt dir auch ein zeitlicher Abstand zwischen deiner Medikamenteneinnahme und dem Verzehr nichts. Es gibt auch keine Empfehlung für eine ›unbedenkliche‹ Verzehrmenge. Verzichte also lieber während deiner gesamten Krebstherapie auf grapefruit- und pomelohaltige Lebensmittel (auch Marmelade). 🫙
Es gibt eine Reihe an Zytostatika und Medikamenten, die betroffen sind. Sprich mit deinem Arzt, um die Wechselwirkungen mit deinen Medikamenten zu klären.
Betroffen sind z.B.:

Viele fragen sich vielleicht, warum ich mit einer BRCA-1-Genmutation und einem aggressiv-schnell-wachsenden Tumor diese Entscheidung nicht gleich bei der ersten Diagnose gefällt habe. Das ist leichter gesagt als getan. Mit 29 Jahren war ich optimistisch (bin es immer noch) und wollte meine Brust, die Gefühle auf der Brusthaut und meine Brustwarzen nicht aufgeben. Mit der zweiten Diagnose, mit 31, wollte ich alles in meiner Macht Stehende tun, um eine dritte Brustkrebsdiagnose und das Risiko von Metastasen so gering wie möglich zu halten. Das Risiko bleibt. Doch meine Chancen eines Rezidiv oder von Neubildungen sind durch meine Entscheidung stark gesunken.

Da meine rechte Brust während der ersten Therapie bestrahlt wurde, war schnell klar, dass lediglich ein Aufbau mit Eigengewebe infrage kommt, da sonst die Gefahr der Kapselfibrose zu groß sei. Ich ließ mich von mehreren Ärzt:innen beraten und entschied mich schlussendlich für die DIEP-Flap-Methode: Nach einer radikalen Mastektomie beider Brüste wird aus dem Unterbauch Gewebelappen (Bauchfett) entnommen und die Blutgefäße mikrochirurgisch im Brustbereich wieder angeschlossen ‒ so wird die Durchblutung gesichert. Der Bauchmuskel bleibt dabei unversehrt, sodass die Bauchwand intakt und stabil bleibt.
Das klingt alles erstmal einfach und unkompliziert. Doch der Weg zu meinem jetzigen Ergebnis ‒ mit dem ich sehr zufrieden bin ‒ war alles andere als einfach. Ich musste mehrere mehrstündige Operationen und Krankenhaus Aufenthalte über mich ergehen lassen und neue, große Narben an meinem Körper akzeptieren. Auch die mentale Auseinandersetzung mit dem Verlust der Gefühle auf der Haut war nicht leicht für mich. Ein Chefarzt sagte mir etwas im Beratungsgespräch, was mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist: ›Der Übergang von Rekonstruktiver-OP zur Schönheits-OP ist schleichend, aber unausweichlich.‹ Den Satz habe ich erst ein Jahr nach der DIEP-OP verstanden, nachdem ich zwei weitere Operationen hinter mir hatte, um die Form und Narben im Brustbereich anzupassen. Zwischendurch fühlte es sich wie eine ›never-ending-story‹, eine unendliche Geschichte, an. Doch ich habe nicht aufgegeben und dafür gekämpft, dass ich mich wieder wohlfühle mit meinen Brüsten. Da ich mich auch für eine Entfernung der Brustwarzen entschieden habe, wurden diese letztes Jahr mit einer 3D-Technik von Andy Engel auf die Haut tätowiert (Danke, Andy!). Jetzt kann ich in den Spiegel schauen und neben den Narben auf der Brust und am Bauch auch das Wunder der modernen Medizin sehen, die es mir ermöglicht hat, Brüste zu bekommen, die sich natürlich anfühlen, ästhetisch aussehen und zu mir passen. Ich nenne meinen Körper selber liebevoll ›Picasso‹, denn ich sehe das Kunstwerk, welches durch Schmerz und Geduld entstanden ist. Ein Kunstwerk, welches einzigartig, wundervoll und stark ist und eines, welches ich (wieder) lieben gelernt habe.«

Es gibt auch sogenannte Präbiotika. Das sind unverdaubare Kohlenhydrate, die das Wachstum günstiger Mikroorganismen im Dickdarm stimulieren und auf diese Weise ebenfalls positiv für deine Gesundheit sind. Präbiotika kommen zum Beispiel in Flohsamenschalen, Haferflocken und gekochten sowie abgekühlten Kartoffeln vor.
Bevor du Probiotika während deiner Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie einnimmst, solltest du die Einnahme mit deinem Onkologen oder deiner Onkologin besprechen. Gerade bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem besteht in seltenen Fällen ein erhöhtes Risiko für Infektionen durch die Einnahme, was du in deinem individuellen Fall unbedingt vorher abklären solltest. Abgesehen davon sind Nebenwirkungen durch Probiotika sehr selten und die Einnahme gilt als sicher.
Wenn deine Therapie Durchfälle verursacht, können Probiotika dazu beitragen, dass weniger Durchfälle auftreten. Sie sollten aber kein Ersatz für Medikamente darstellen.
Dann iss regelmäßig Lebensmittel wie Sauermilchprodukte und fermentiertes Gemüse. Darunter fallen zum Beispiel (stichfester) Joghurt, Quark, Kefir, Dickmilch, Buttermilch, Sauerkraut und Kimchi.


Nicht selten sind Brustkrebspatient:innen von Übergewicht betroffen. Vermeide eine Gewichtszunahme während deiner Therapie und arbeite auf ein gesundes Körpergewicht hin. Eine Gewichtszunahme ist oftmals mit einer schlechteren Prognose verbunden.
Beginne nach der Diagnose so früh wie möglich wieder mit deiner normalen Alltagsaktivität und sei regelmäßig sportlich aktiv. Dadurch stärkst du dein Immunsystem und kannst Nebenwirkungen deiner Therapie (z.B. Fatigue) reduzieren.
Ballaststoffe gelten als allgemein gesundheitsförderlich, weshalb du sie täglich und reichlich essen solltest. Ballaststoffe kommen in Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen vor. Orientiere dich z.B. bei der Menge an Gemüse und Obst an der »Fünf am Tag-Regel«: Empfehlenswert sind drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag. Eine Portion entspricht deiner Hand voll.
Reduziere gesättigte Fettsäuren, die in Fleisch und Wurst, fettreichen Milchprodukten, Kokos- und Palmöl sowie Fertigprodukten vorkommen. Bevorzuge stattdessen ungesättigte Fettsäuren aus Oliven-, Raps- und z.B. Leinöl sowie Omega-3-reiche Fette aus fettem Seefisch wie Lachs, Makrele und Hering sowie Nüsse und Samen.


Damit bist du nicht allein. Geschmacksveränderungen sind eine häufige Nebenwirkung während einer Krebstherapie und können selbst etwas so Alltägliches wie Trinken unglaublich schwierig machen, sodass jedes Glas Überwindung kostet. Gleichzeitig braucht dein Körper jetzt besonders dringend ausreichend Flüssigkeit.
Du musst dich aber nicht durch pures Wasser quälen. Diese 6 Tipps können dir helfen, wieder leichter zu trinken:
Ein Spritzer Zitrone, ein paar Beeren, Gurke oder Minze können Wasser angenehmer machen. Oft reicht schon ein Hauch.
Eiskalte Getränke wirken oft frischer und lassen sich leichter trinken. Probiere auch, was dir persönlich am besten bekommt.
Ein anderes Glas, ein Strohhalm oder kleinere Gefäße können das Trinken erleichtern.
Ungesüßter Tee, verdünnte Säfte oder auch eine leichte Brühe zählen genauso zur Flüssigkeitszufuhr.
Oft fällt es leichter, über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen zu trinken statt große Gläser auf einmal.
Eine Motivationsflasche, feste Trinkzeiten oder Trink-Apps helfen dir, regelmäßig zu trinken – auch ohne Durstgefühl.

Die Eierstöcke stellen die weiblichen Geschlechtshormone her (Östrogen und Gestagen) und produzieren befruchtungsfähige Eizellen. Wie auch bei anderen Krebsarten entsteht Eierstockkrebs durch Veränderungen in den Genen. Normale Zellen wandeln sich in Krebszellen um, welche unkontrolliert und schnell wachsen können.
Circa 1000 von 7000 Erkrankungen haben familiären Ursprung und sind somit auf Veränderungen in den Erbfaktoren zurückzuführen.
Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, erhöht sich, wenn man über 50 ist, kinderlos geblieben ist, man bereits einen Brust-, Gebärmutterschleimhaut- oder Darmkrebs hatte oder man nahe Verwandte hat, die an Eierstockkrebs erkrankten. All das sind jedoch nur Risikofaktoren und bedeuten nicht zwingend, dass man an dieser Krebsart erkranken wird!
Zwei Faktoren senken das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken: die Einnahme der Antibabypille sowie eine Schwangerschaft im jungen Alter.
sind unerklärliche Verdauungsbeschwerden, häufigeres Wasserlassen, vaginale Blutungen außerhalb der Periode beziehungsweise nach den Wechseljahren und unerklärliche Gewichtsabnahme. Diese Beschwerden können Indizien für die Krankheit sein, lassen aber nicht zweifelsfrei darauf schließen. So können auch gutartige Veränderungen ähnliche Symptome auslösen.

Was würdest du diesem Wesen gerne einmal alles sagen? Was liegt dir auf dem Herzen, was hast du dich vielleicht nie getraut laut auszusprechen, welche Ängste, Bedürfnisse oder auch Geheimnisse möchtest du dir von der Seele schreiben?
Nutze die Chance und schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt. Welche Gefühle kommen bei dir hoch? Benenne sie, lasse sie kurz verweilen – was möchten diese Gefühle dem Krebswesen vielleicht mitteilen? Lass sie durch deine Feder sprechen. Lies den Brief am Ende gerne nochmal in Ruhe durch.
Wie fühlst du dich jetzt und was für eine Art Brief hast du geschrieben? Eine Hassrede, einen Dankesbrief, einen Abschiedsbrief oder ein Klärungsgespräch? Alles ist erlaubt. Du hast jetzt die Wahl, was du mit deinem Brief machst. Vielleicht möchtest du ihn zerreißen, verbrennen, vergraben, aufheben oder verschicken. Gehe dem nach, was sich für dich gut anfühlt.

Wie reagieren die Tumorzellen auf die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron? Haben die Tumorzellen sogenannte Rezeptoren (also können die Hormone ›andocken‹), dann gilt der Tumor als hormonempfindlich und kann u.a. mit antihormonellen Medikamenten behandelt werden. Bei der Untersuchung wird auch der IRS-Wert (Immune Reactive Score,1-12) ermittelt. Ab 2 gelten die Zellen als hormonrezeptorpositiv.
Wie sehr weichen die Tumorzellen von normalen Gewebezellen ab und wie schnell wachsen sie? Beim Grading (Kürzel G) gibt es drei Stufen und beschreibt das Ausmaß der Abweichung. Der Proliferationsmarker (Ki-67), welches durch ein spezielles Färbeverfahren bestimmt wird, zeigt an wie schnell sich die Zellen teilen und wird in Prozent angegeben.

Haben die Tumorzellen Rezeptoren für Wachstumsfaktoren (HER2-Rezeptor)? Sprich, hier docken sich Rezeptoren an, die die Tumorzelle zum Teilen anregen. Diese Bindungsstelle können mit Antikörpergeblockt werden, daher wird dieser Wert bei der Klassifizierung immer mit untersucht.

Als Lymphome werden verschiedene Krebserkrankungen bezeichnet, die das lymphatische System betreffen. Lymphom wird daher als Sammelbegriff für Lymphknotenschwellungen und -vergrößerungen, sowie Tumoren des Lymphgewebes gebraucht. Umgangssprachlich nennt man Lymphome auch Lymphknotenkrebs oder Lymphdrüsenkrebs.
Das lymphatische System ist ein komplexes Netzwerk, das sich über den ganzen Körper erstreckt. Es besteht aus lymphatischen Organen und dem Lymphgefäßsystem. Lymphatische Organe helfen dem Immunsystem dabei, Abwehrzellen (Lymphozyten) zu bilden und zu vermehren. Das Lymphgefäßsystem besteht aus feinwandigen Gefäßen, die Lymphflüssigkeiten in Gewebespalten sammeln, in den Lymphknoten filtern und zurück in den Blutkreislauf transportieren.
Die Lymphome unterteilt man in drei große Gruppen: das Hodgkin-Lymphom, die Non-Hodgkin-Lymphome und das Multiple Myelom.
Dies ist eine seltene Form, die oft bei jungen Erwachsenen auftritt. Im Jahr 2020 erkrankten deutschlandweit 2.450 Menschen (990 Frauen und 1.460 Männer) an einem Hodgkin-Lymphom. Mit den medizinischen Fortschritten in der Krebsforschung haben die Überlebenschancen erheblich zugenommen. Junge Betroffene werden jedoch häufig nicht ernst genommen, weshalb es umso wichtiger ist, am heutigen Tag darauf aufmerksam zu machen. 💪
Dies ist die häufigere Form und kann Menschen jeden Alters betreffen, wobei aber eher Menschen im höheren Alter betroffen sind. Bei den Non-Hodgkin-Lymphomen handelt es um einen Sammelbegriff für all die Lymphome, die nicht dem Hodgkin-Lymphom zugeordnet werden können. Im Jahr 2020 erkrankten in Deutschland 18.320 Menschen (8.230 Frauen und 10.090 Männer) an einem Non-Hodgkin-Lymphom.
Dies ist eine weitere Art von Blutkrebs, die zuerst das Knochenmark betrifft und dort häufig mehrere Erkrankungsherde bildet. Das Erkrankungsrisiko steigt im höheren Alter deutlich an, sodass Erkrankungen vor dem 45. Lebensjahr äußert selten auftreten. Im Jahr 2020 erkrankten deutschlandweit 6.710 Menschen (3.010 Frauen und 3.700 Männer) am Multiplen Myelom.
Lasst uns gemeinsam aufklären, Lymphom-Betroffene unterstützen und dabei für eine bessere und krebsfreie Zukunft kämpfen. 💜
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Eine ehrliche und offene Kommunikation kann helfen, sowohl deinen Angehörigen als auch dir den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern.
Teile deine Ängste und Sorgen mit deinen Bezugspersonen und sprich offen über deine Erkrankung und mögliche Therapieformen.
Auch für deine Familie oder deine Freunde kann es erleichternd sein, wenn sie etwas finden, womit sie dich unterstützen können. Deine Angehörige könnten dir in dieser schweren Zeit sowohl Rückhalt als auch Stabilität geben. Sprich deine Bedürfnisse also ruhig aus und erzähl davon. Damit hilfst du dir und deinem Umfeld, den richtigen Umgang mit deiner Erkrankung zu finden.
Vergiss aber nicht, dass es manchmal eine schöne Ablenkung sein kann, auch über banalere, andere Themen zu sprechen, wie einem nervigen Arbeitstag, dem neuen Café im Kiez oder der nervig frisch-verliebten Freundin.

In den meisten Fällen verläuft eine HPV-Infektion unbemerkt und heilt – nach aktuellem Wissensstand – innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst aus. Ein Teil der HPV-Typen kann über längere Zeit im Körper verbleiben. Einige sogenannte Hochrisiko-HPV-Typen können über Jahre hinweg zu zunehmend schweren Zellveränderungen führen. Unbehandelt können daraus letztlich Krebserkrankungen entstehen – zum Beispiel am Gebärmutterhals, seltener aber auch am Anus, im Mund-Rachen-Bereich oder am Penis. Bestimmte HPV-Niedrigrisiko-Typen können Feigwarzen auslösen.
Seit einigen Jahren etabliert ist die gynäkologische Vorsorge mit Pap-Test und HPV-Test und im Weiteren die Scheiden-spiegelung (Kolposkopie), um frühe Zellveränderungen erkennen und behandeln zu können.
Bei Frauen im Alter von 20–34 Jahren erfolgt dabei zur Vorsorge jährlich ein Pap-Abstrich. Ab 35 Jahren wird alle drei Jahre ein Kombitest aus Pap- und HPV-Test gemacht. Je nach Befund erfolgt dann eine weiterführende Abklärung, wie beispielsweise eine Scheidenspiegelung.1
Ein routinemäßiges HPV-Screening für den Afterbereich existiert bisher nicht. Hier gibt es risikobezogene Screeningempfehlungen, insbesondere für HIV-infizierte Personen sowie mittlerweile auch für Menschen mit anderweitig reduziertem Immunsystem und auch für Frauen, die bereits eine höhergradige HPV-assoziierte Zellveränderung im gynäkologischen Bereich in der Vorgeschichte haben.
Im HNO-Bereich sind die Abstriche bisher noch nicht wirklich aussagekräftig. Dennoch gibt es Situationen, in denen eine HNO-Untersuchung sinnvoll ist, denn HPV ist eine sexuell übertragbare Erkrankung. Auch hier sollte spätestens bei anhaltenden Beschwerden oder sichtbaren Veränderungen eine ärztliche Untersuchung stattfinden.
Eine Impfung vor dem ersten Sexualkontakt – idealerweise zwischen 9 und 14 Jahren – schützt vor den wichtigsten neun HPV-Typen. Findet sie zu einem späteren Zeitpunkt statt, kann sie natürlich dennoch sinnvoll sein, insbesondere, wenn noch kein Sexualkontakt erfolgt ist oder es wenige Partner:innen gab.
Gerade hier ist eine persönliche Beratung und Aufklärung wichtig, denn egal in welchem Alter, Wissen und Vorsorge ist wichtig!
Stay safe! Mehr Informationen findest du auch auf den Seiten vom RKI unter »Impfungen A-Z«2 oder dem Krebsinformationsdienst unter »Krebs vorbeugen«3.

In den allermeisten Fällen wird eine brusterhaltende Operation durchgeführt. Die OP ist oft eine der ersten Behandlungen nach der Diagnose. Strahlen- oder Chemotherapie können zusätzlich, davor oder danach, eingesetzt werden.
Die Strahlenbehandlung schließt sich in der Regel unterstützend an einebrusterhaltende OP an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs wieder auftritt kann dadurch deutlich gesenkt werden.


Im Folgenden findest du wertvolle Hinweise, die dir Orientierung geben, wie du sensibel und unterstützend zur Seite stehen kannst – ohne dich selbst zu überfordern.
Es gibt Momente, in denen aufmerksames Zuhören 100-mal mehr hilft, als jeder gut gemeinte, aber unerwünschte Ratschlag. Manchmal kann es einfach guttun, verstanden zu werden und sich die Probleme und Sorgen einfach von der Seele zu reden.

Ein einfaches »Melde dich, wenn du etwas brauchst« reicht oft nicht aus, da es vielen Menschen schwerfällt, nach Hilfe zu fragen. Manchmal hilft es, konkrete Unterstützung anzubieten – sei es beim Einkaufen, Kochen, bei der Bürokratie oder als Begleitung zu Terminen.
Vergesst nicht, gemeinsam zu lachen und über die Kleinigkeiten des Alltags zu sprechen, die Diagnose Krebs sollte keinesfalls das einzige Gesprächsthema sein.
Lustige Serien, gemeinsame Spaziergänge oder kleine Unternehmungen, die nichts mit der Krankheit zu tun haben, sind oft eine willkommene Pause.

»Du hast aber zu- oder abgenommen« oder das Kommentieren und Anfassen der Glatze ohne Erlaubnis können verletzend sein, selbst wenn es gut gemeint ist. Als Krebspatient:in begibt man sich auf eine unfreiwillige Reise mit viel Kontrollverlust. Weder das Gewicht noch die Frisur sind Entscheidungen, die selbstbestimmt waren.
Sätze wie »Das wird schon«, »Du musst nur positiv denken«, »Das sind doch nur Haare« oder »Zum Glück ja nur Brustkrebs« können Druck erzeugen und dazu führen, dass die Krankheit verharmlost oder eigene Gefühle kleingeredet werden. Jede Krebsreise ist individuell, es ist schier unmöglich Vergleiche zu ziehen.
Betroffene tragen bereits eine große emotionale Last. Sie sollten nicht auch noch die Ängste und Sorgen ihres Umfelds auffangen müssen. Es ist in Ordnung über die eigene Angst zu sprechen, allerdings sollte dies niemals ungefiltert und gedankenlos passieren.
In den ersten Wochen nach der Diagnose ist oft viel Hilfe da. Doch auch während der Behandlung und in der Erholungsphase (z.B. zwischen Chemozyklen oder auch nach Abschluss der Therapie) wird Unterstützung gebraucht. Wenn du Hilfe anbietest, halte dein Wort. Spontane Gesten sind wertvoll, aber planbare, regelmäßige Unterstützung gibt Sicherheit und Entlastung.

Manche Betroffene möchten offen über ihre Krankheit sprechen, andere nicht. Beides ist okay – selbst wenn sich die Situation ändert. Versuch sensibel zu sein: Dränge niemanden ein Gespräch auf, aber weiche ihnen auch nicht aus, wenn die Person das Bedürfnis hat zu reden. Folge ihrem Tempo und signalisiere, dass du da bist – ohne Erwartungen.
Auch du darfst und sollst auf deine eigenen Grenzen achten. Unterstützung bedeutet nicht, dich selbst zu überfordern oder deine eigenen Bedürfnisse völlig hintanzustellen. Es ist wichtig, dass du auch gut für dich sorgst – körperlich und mental.
Nur wenn es dir selbst gut geht, kannst du langfristig für andere da sein, ohne dich dabei auszubrennen. Hilfe zu leisten darf nicht zur völligen Selbstaufgabe führen. Achte darauf, dir selbst Pausen zu gönnen, Unterstützung im eigenen Umfeld zu suchen und auch mal »Nein« zu sagen, wenn es dir zu viel wird.

🥗 Mit der richtigen Ernährung kannst du typische Beschwerden lindern und deine Gesundheit langfristig stärken.
💊 Laut S3-Leitlinie stellt eine Hormonersatztherapie die effektivste Behandlung dar. Dein Arzt sollte dich dabei über kurz- und langfristigen Nutzen und Risiken aufklären.
🌾 Auch eine phytoöstrogenreiche Ernährung mit Soja und Leinsamen kann dir helfen.
🌶️ Scharfe Speisen, Koffein und Alkohol erhöhen deine Körpertemperatur, so dass du sie reduzieren solltest.

🌰 Tryptophanreiche Lebensmittel (Tryptophan gehört zu den aromatischen Aminosäuren) wie Nüsse, Eier und Milchprodukte können deine Melatoninproduktion unterstützen. Melatonin reguliert deinen Schlaf-Wach-Zyklus.
☕ Vermeide Koffein und schwere Mahlzeiten am Abend.
🥦 Eine gute Versorgung mit Kalzium hilft dir, Osteoporose vorzubeugen. Kalziumreich sind Milchprodukte, bestimmte Gemüsesorten wie Grünkohl, Fenchel oder Brokkoli und Mineralwasser mit mindestens 150 mg Kalzium pro Liter.
☀️ Achte darauf, dass du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist, um Kalzium überhaupt gut aufnehmen zu können.
🐟 Eine mediterrane Ernährung mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und gesunden Ölen kann effektiv das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse, also akut auftretende Erkrankungen im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, reduzieren.

Krebspatient:innen sollten ein besonderes Augenmerk darauf legen, da durch verschiedene Therapien die Haut empfindlicher ist. Wir geben euch Tipps, welche Präventionsmaßnahmen ihr treffen könnt, damit es gar nicht erst zu Sonnenbrand kommt.

Neben der richtigen Kleidung ist Sonnencreme das wichtigste Mittel gegen die schädlichen UV-Strahlen. Beim Eincremen lautet die Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen. Zusätzlich gilt es den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) auszuwählen. Krebspatient:innen sollten einen LSF von 50 oder höher nutzen. Wenn ihr eurer Gesicht eincremt, dann lasst nicht die sensiblen Stellen aus, zu denen die Augenlider, die Ohren und der Nacken gehören. Ihr seid unsicher, welcher Lichtschutzfaktor oder welche Sonnencreme die richtige für euch ist? Beratung bekommt ihr in der Apotheke eures Vertrauens. Auch eure Ärzt:innen haben bestimmt Tipps.
Eincremen – gut und schön. Was man eventuell beim Sonnenschutz vergisst, sind die Lippen. Die sind sehr empfindlich und sollten mit einem Pflegestift geschützt werden, der einen Lichtschutzfaktor enthält.
Was schützt besonders gut vor Sonnenstrahlen? Richtig, Kleidung. Dabei zählt: Der Schutz ist umso höher, je dunkler und dichter gewebt ein Stoff ist. »Baumwolle schützt leider nicht so gut wie synthetische/halbsynthetische Fasern und auch nasse Kleidung erzielt nicht denselben Effekt wie trockene«, heißt es vonseiten der Deutschen Krebsgesellschaft. Zu den gut schützenden Stoffen gehören unter anderem Polyester und Viskose. Es gibt sogar Kleidung, die extra für den Sonnenschutz hergestellt ist und über einen UV-Schutzfaktor verfügt.
Sonnencreme und Kopfbedeckung sind ein unschlagbares Team gegen den Sonnenbrand. Es gibt eine große Auswahl mit der man sich wortwörtlich ›gut behüten‹ kann: Caps, Panamahüte, Fischerhüte und andere bieten einen natürlichen Schutz für Gesicht, Nacken und Kopfhaut. Vor dem Kauf informiert euch am besten, welche Kopfbedeckung für euch die beste ist, da die unterschiedlichen Materialien auch unterschiedlichen UV-Schutz bieten.
Auch die Augen sollten geschützt werden, denn das UV-Licht strapaziert die Augen und kann sogar die Netzhaut angreifen. Deshalb ist das Tragen einer Sonnenbrille wichtig. Achtet darauf, dass die Gläser einen UV-Filter haben.
Es ist keine neue Info, dass starke Sonne gemieden werden sollte. Laut des Bundesamts für Strahlenschutz herrscht zwischen 11 und 15 Uhr der stärkste Sonnenschein. Wenn ihr euch zu diesem Zeitpunkt im Freien aufhalten wollt, sucht euch ein schattiges Plätzchen. Auch dort gilt: Reichlich Sonnencreme auftragen beziehungsweise schützende Kleidung tragen.


Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass eine gesunde Ernährung das Fortschreiten von Prostatakrebs bremst, dennoch unterstützt eine gesunde Ernährung deinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, die er braucht. Iss deshalb ausgewogen, sofern es die Nebenwirkungen deiner Therapie zulassen.

Nahrungsergänzungsmittel solltest du nicht „einfach so“ einnehmen. Wenn bei dir durch einen Bluttest ein Nährstoffmangel festgestellt wurde, ist es aber definitiv sinnvoll, diesen auszugleichen.
Übergewicht (BMI > 25 kg/m2) ist bei Männern mit einem erhöhten Serumtestosteronspiegel assoziiert, was mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs in Verbindung gebracht wird. Je höher dein Gewicht ist, desto höher ist dein Risiko. Versuche abzunehmen, wenn du Übergewicht hast.
Suche dir eine Bewegung, die du in deiner aktuellen Situation umsetzen kannst. Empfehlenswert ist gezieltes Krafttraining, um einem Verlust deiner Muskelmasse entgegenzuwirken, neue Muskeln aufzubauen und deine Knochengesundheit zu unterstützen.

Die Fachkenntnisse der unterschiedlichen Disziplinen sollen sicherstellen, dass die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten aus möglichst vielen Perspektiven betrachtet werden und jede:r Patient:in nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft behandelt wird.
In einem Tumorkonferenz wird die individuelle Patientengeschichte vorgestellt und anhand von Bildern, Laborergebnissen und weiteren Untersuchungsergebnissen im Detail betrachtet. Unter Berücksichtigung entscheidender Aspekte wie Alter, Vorerkrankungen, Ausdehnung des Tumors und bisheriger Studienergebnisse wird anschließend gemeinsam ein Therapievorschlag diskutiert. Ziel ist eine Therapieempfehlung, die auf den oder die Krebsbetroffene und ihren individuellen Krankheitsverlauf abgestimmt ist.
Die Ergebnisse dieser Tumorkonferenz, wie das Tumorboard auch oft genannt wird, werden danach jedem:r Patient:in persönlich mitgeteilt. Gemeinsam mit den behandelnden Ärzt:innen werden dann die nächsten Schritte des Therapieplans festgelegt.
Auch die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt, sich nicht nur auf die Meinung eines Arztes oder einer Ärztin zu verlassen, sondern sich in einer Klinik vorzustellen, wo diese Tumorboards durchgeführt werden. Dabei handelt es sich vor allem um zertifizierte Krebszentren und spezialisierte Kliniken. In spezialisierten Kliniken gibt es je nach zuständigem Fachgebiet eigene Tumorkonferenzen, welche in der Regel wöchentlich stattfinden.
Eine Liste mit zertifizierten Zentren findest du auf der Website »OncoMap«. Hier kannst du deine Suche nach Krebsart, Land und Postleitzahl sortieren.

Verfasse für drei Menschen, denen du dankbar bist, eine Weihnachtskarte und lass sie wissen, wieso du dich darüber freust, dass sie Teil deines Lebens sind. Sich dessen bewusst zu werden, warum wir bestimmte Menschen schätzen und gern haben, tut uns selbst auch gut.
Wenn es für dich möglich ist, lade Freund:innen zu dir ein und lasst eurer Kreativität freien Lauf, sei es beim Gestalten von Weihnachtskarten, Bemalen von Keramik oder Basteln von Weihnachtssternen.
Du kennst deine Lieblingsmenschen am Besten und weißt, was ihnen gefallen würde. Oder du suchst dir jemanden aus, den du gar nicht so gut kennst, und tust ihm oder ihr etwas Gutes. Wie wäre es z.B. mit dem oder der Postbotin?
Es gibt einige schöne und kurze Bücher, die man passend zum Thema Weihnachten lesen kann. Mittlerweile bringen Verlage auch Geschichten und Bücher als Adventskalender heraus – such doch einmal in einem Bücherladen oder der Bücherei danach.

Oft fotografieren wir viel, betrachten diese Fotos aber selten oder gar nicht mehr. Schau dir doch Fotos von diesem Jahr bewusst durch und überlege dir, an was du dich gerne erinnern möchtest. Gestalte anschließend ein Fotobuch oder schreibe dir Zettel zu diesen Erinnerungen auf, die du in einer schönen Box aufbewahren kannst. Wenn es dir einmal nicht gut geht, kannst du eine schöne Erinnerung herauskramen.
Wir verbringen alle ganz schön viel Zeit am Smartphone und vergessen darüber oft unsere wahren Verbindungen im richtigen Leben zu pflegen. Wie wäre es statt des Scrollens einen Spieleabend mit einem Lieblingsmensch zu verbringen oder ein Puzzle gemeinsam zu machen?
Glühwein und Kinderpunsch aus dem Supermarkt oder auf dem Weihnachtsmarkt enthalten oft ganz schön viel Zucker und schmecken nicht immer.
Die gute Nachricht ist: Am 11.12. kommt ein Artikel bei uns zu Alternativen heraus – vielleicht ist da was für dich dabei?
Weihnachtsbeleuchtung ist besonders stimmungsvoll und kann Glücksgefühle und ein Gefühl der Geborgenheit auslösen. Im besten Fall schneit es bei deiner Unternehmung und du hast ein Heißgetränk dabei, um dich zu wärmen.
Was schreit mehr nach Gemütlichkeit als ein warmer, kuscheliger Pullover? Falls du selbst stricken kannst, könnte das ein Winterprojekt werden. Und wenn nicht, kauf dir einen Neuen oder such dir einen richtig kitschigen Weihnachtspullover im Second-Hand Laden oder online heraus.
Überlege dir, was dich persönlich in der (Vor-)Weihnachtszeit so richtig glücklich machen würde. Ist es ein Tag in Pyjama? Möchtest du deine Lieblingslieder aufdrehen und durch das Haus oder deine Wohnung tanzen? Oder willst du dich mit einem Weihnachtsfilm, Gesichtsmaske und einem Lieblingsessen verwöhnen? Alles ist möglich – lass es dir gut gehen und genieß die (Vor-)Weihnachtszeit!