
Besonders wichtig ist es dabei, sich zu trauen etwas Neues zu wagen. Im Sinne der Gesundheit kann man schon viel tun, indem man sich einfache Prioritäten setzt. Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung in den Alltag einzubauen, sich aber auch Ruhe zu gönnen und die Freizeit zu genießen gehört auch dazu.

Versuche deine Energie nicht an der Vergangenheit zu verschwenden und schöpfe deine Kraft aus dem, was vor dir liegt. Mach dir gerne eine Liste an Dingen, die du in ein paar Monaten erledigen möchtest. Mach dir eine zweite etwas vagere Liste, die du mit Zielen für die kommenden zwei Jahren füllst und dann zum Schluss eine sehr offene Liste mit Dingen, die du nach fünf Jahren erreicht haben möchtest. Versuch dich dabei aber nicht zu sehr im Detail zu verlieren und konzentriere dich auf das, was dir wirklich wichtig ist.
Hast du das Gefühl, du weißt nicht, wo die Reise hingehen soll? Du bist dir nicht mehr sicher, was du willst oder kannst den Moment nicht genießen? Dann konzentriere dich am besten auf das Hier und Jetzt. Was ist deine größte Stärke? Welche Personen magst du am liebsten? Wo fühlst du dich wohl? Warum fühlst du dich dort wohl?
Oft kann es helfen, wenn du deine Schwächen anerkennst und dich deinen Ängsten stellst. Was dort besonders gut hilft, sind Sätze oder Bilder, die dich motivieren. Male oder schreibe dir auf ein Blatt Papier, was du gerade brauchst und gestalte es nach deinen Vorlieben. Am Ende hänge es dort hin, wo es dich am besten daran erinnert. Zum Beispiel »You can do it. Don't be shy try!« an deinen Spiegel, deine Tür oder deinen Kühlschrank.
Bei all diesen Sachen lass deiner Kreativität freien Lauf – nichts ist zu viel, alles darf. Du kennst dich am besten und hier bist du immer richtig.

Für Krebspatient:innen handelt es sich beim Thema Kinderwunsch um ein ganz besonders sensibles Thema, das häufig von Unsicherheiten und vielen Fragen begleitet ist.
Im Vorhinein ist es wichtig zu sagen: Wie bei vielen anderen Themen auch, lässt sich auch beim Thema Kinderwunsch keine allgemeingültige Aussage oder Empfehlung treffen. Jede Art von Krebs ist individuell und wird somit auch auf verschiedenen Wegen therapiert. Für eine persönliche Beratung und Nachfragen hilft es immer, sich an die behandelnden Ärzt:innen zu wenden.
Kurz gesagt: Den einen richtigen Zeitpunkt gibt es, wie so oft im Leben, nicht. Dennoch gilt: Sobald du dich selbst dazu bereit und danach fühlst, ist es an der Zeit, sich über die Familienplanung Gedanken zu machen. Häufig haben Betroffene mit einer Krebsdiagnose in der fruchtbaren Lebensphase das Gefühl, nicht mehr über eine mögliche Familienplanung nachdenken zu dürfen. Viele berichten von Ängsten, das Thema überhaupt zu erwähnen. Dennoch ist und bleibt die Frage rund um einen möglichen Kinderwunsch kein Tabu und sollte offen angesprochen werden. Abhängig von Ihrer Diagnose und der damit verbundenen Therapie können nämlich bereits vor Beginn einer Therapie Eizellen oder Spermien abgegeben und kryokonserviert werden. Häufig ist so eine frühe und rechtzeitige Planung das Wichtigste, um seinen Wünschen Raum geben zu können.
Andere Betroffene möchten erst die Therapie abschließen und entscheiden sich dafür, einfach abzuwarten. Denn nicht bei allen jungen Krebspatient:innen geht mit einer Therapie die Fruchtbarkeit zwangsweise vorbei. Viele erleben nach Abschluss ihrer Therapie eine Rückkehr der Periode, dies kann kürzer oder länger dauern.
Mehr Infos zu dem Thema findest du in unserem Artikel »Periode gesucht: So holst du deinen Zyklus zurück«.
Es gibt leider auch Paare, die auch nach langen Jahren voller Versuchen und unzähligen Beratungen in Kinderwunschzentren kinderlos bleiben. In Deutschland betrifft dies etwa jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59. Dabei muss nicht zwangsweise eine Erkrankung eines Elternteils vorliegen. Häufig bleiben die Gründe für Kinderlosigkeit ungeklärt. Bei Krebspatient:innen können die Gründe vielfältig sein: von eingreifenden Operationen, medikamentösen Therapien oder dem zeitlichen »Verpassen« der fruchtbaren Jahre.
Eine Adoption bietet für betroffene Paare die Möglichkeit, dennoch eine Familie zu gründen und einem Kind aus tendenziell unsicheren Verhältnissen stabile Beziehungen und elterliche Liebe zu schenken. Auch hier lohnt es sich, sich frühzeitig um nötige Formalitäten zu kümmern, da eine Adoption häufig einen langwierigen Prozess darstellt. Dennoch solltest du nicht vergessen, erst selbst ganz gesund zu werden und dich auch psychisch stabil zu fühlen, bevor du dich um die Adoption eines Kindes bewirbst. Schließlich übernimmst du mit einer Adoption auch die langfristige Verantwortung für ein Kind. Viele Jugendämter sind bei Bewerbungen von Krebspatient:innen auch tendenziell vorsichtiger, damit adoptierte Kinder nicht direkt mit schweren Themen rund um die Gesundheit der Adoptiveltern konfrontiert werden.
💡Info: Die Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs macht sich derzeit für das »Recht auf Vergessenwerden« stark, um die Benachteiligung von Krebspatient:innen insbesondere bei den Themen »Krebs und Armut« sowie »Krebs und Kinderwunsch« zu reduzieren. Die Idee dahinter ist, dass digitale Informationen mit Personenbezug nicht dauerhaft gespeichert werden, sondern nach einer bestimmten Zeit gelöscht werden, besonders in Bezug auf Gesundheitsdaten.
Für einige Betroffene ändert eine Krebserkrankung die Sicht auf einen möglichen Kinderwunsch. Andere schätzen nach dem Ende der Therapie Ihre Freiheit und priorisieren nun andere Lebensziele. Wieder andere müssen sich nach Jahren voller Versuche eingestehen, dass sie selbst keine Kinder mehr bekommen werden.
Der Abschied vom Kinderwunsch kann also selbst gewählt oder durch äußere Umstände bestimmt sein. In jedem Fall kennzeichnet er ein Ende, das emotional sehr prägend sein kann. Daher kann es hilfreich sein, professionelle psychologische Unterstützung zu suchen, um diese Entscheidung zu akzeptieren. Und trotz aller Schwere sollten wir nie vergessen, dass in jedem Ende auch ein neuer Anfang steckt!
Auf der Website FertiOnco findest du verschiedene Optionen über mögliches Vorgehen bei Kinderwunsch als Krebspatient:in. Dabei kannst du selbst entscheiden und abwägen, welche Faktoren für dich wichtig sind.*
* Achtung: FertiOnco ist ein Angebot aus der Schweiz, nicht alle Methoden sind in Deutschland rechtlich erlaubt.

✅ Finanzielle Entlastung: Die Kosten deiner Beratung werden teilweise oder sogar vollständig übernommen, so dass sich deine Ausgaben im Rahmen halten.
✅ Individuelle Beratung: Eine maßgeschneiderte Ernährungsberatung ist auf deine Bedürfnisse und Krebstherapie abgestimmt. Jeder isst individuell und braucht deshalb eine individuelle Beratung.
✅ Verbesserte Lebensqualität: Eine an deine Bedürfnisse angepasste Ernährung stärkt dein Immunsystem und gibt dir mehr Energie. Gerade während und nach einer Krebsbehandlung ist es sehr wichtig, deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen in ausreichender Menge zu versorgen.
✅ Bessere Therapieergebnisse: Die richtige Ernährung kann Nebenwirkungen deiner Behandlung lindern und deine Genesung unterstützen.
📄 Ärztliche Bescheinigung einholen: Lade dir eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung aus dem Internet runter und lass sie dir von deinem Arzt ausfüllen.
💻 Ernährungsfachkraft finden: Suche dir eine qualifizierte Ernährungsfachkraft, die von deiner Krankenkasse anerkannt ist. Achte darauf, dass die Fachkraft Erfahrung mit der Beratung von Krebsbetroffenen hat. Du kannst zum Beispiel über @staerkergegenkrebs oder über die Expertensuche vom @vdoe_berufsverband nach Fachkräften suchen.
📩 Antrag bei der Krankenkasse stellen: Reiche die ärztliche Bescheinigung und den Antrag auf Kostenübernahme bei deiner Krankenkasse ein. Oft haben Krankenkassen spezielle Formulare, die du ausfüllen musst.
🍲 Beratung in Anspruch nehmen: Nach der Genehmigung kannst du mit deiner Ernährungsberatung starten.


Nachdem ich mich von der Krebsdiagnose einigermaßen erholt hatte und realisiert hatte, dass die nächsten Monate vor allem von Arzt- und Krankenhausbesuchen geprägt sein würden, kam zwangsläufig die nächste Frage: Was passiert jetzt mit dem Studium?
Ein Abbruch kam für mich nicht infrage, da ich kurz vor meinem ersten juristischen Staatsexamen stand. Dieses wollte ich ursprünglich im Oktober 2022 schreiben, doch von diesem Gedanken verabschiedete ich mich recht schnell – das war einfach nicht mehr realistisch. Ich beschloss daraufhin, mein Studium offiziell einfach weiter laufen zu lassen und inoffiziell zu pausieren. Ich hatte während meiner Akuttherapie keinen Kopf für juristische Probleme und fokussierte mich lieber auf den Kampf gegen den Krebs, der mir ebenfalls einiges abverlangte. Inzwischen befinde ich mich in Remission, fahre demnächst zur Reha und werde im April 2023 voraussichtlich wieder ins Studium und in die intensive Examensvorbereitung einsteigen.
Ob man das Studium vorübergehend pausiert – so wie ich es getan habe – oder nebenbei weiterstudiert, ist natürlich jeder Person selbst überlassen und hängt von weiteren Faktoren ab: unter anderem dem Studienfach, der Intensität der Therapie, Häufigkeit und Schwere von Nebenwirkungen und der mentalen Verfassung.
Prinzipiell kann das Weiterstudieren eine willkommene Ablenkung vom sonst eher eintönigen Krebsalltag sein. Auf der anderen Seite wissen alle Studierende, wie stressig vor allem die Klausuren- oder Hausarbeitsphase ist – und das schon ohne eine Krebserkrankung. Abgesehen davon muss mit vielen Fehlstunden gerechnet werden, da sich ein Therapieplan natürlich nicht nach dem persönlichen Kursplan richten wird. Auch mag es unverantwortlich sein, an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen, wenn eine Immunsuppression vorliegt und belebte Orte wie eine Universität zum eigenen Schutz eher gemieden werden sollten.
In diesem Ausnahmezustand ist es deshalb vollkommen verständlich, dass die Nerven blank liegen und für das Studium gar keine Kapazität mehr bleibt. Mein Tipp ist daher, sich selbst den Druck zu nehmen und lieber ein paar Gänge herunterzuschalten. Man wird sowieso schon mit vielen Ängsten und Sorgen konfrontiert, sodass zusätzliche Probleme nun wirklich nicht auch noch hinzukommen müssen, wenn es dafür Lösungen gibt.
Genau für diese Umstände bieten Universitäten nämlich sogenannte ›Urlaubssemester‹ an, die allerdings selbstständig beantragt werden müssen. Konkret bedeutet das, dass diese Semester nicht als Fachsemester mitgezählt werden. Man bleibt also bei der jeweiligen Hochschule eingeschrieben, ohne Studien- oder Prüfungsleistungen zu erbringen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Anspruch auf BAföG-Leistungen mitunter entfällt. Stattdessen kann allerdings Arbeitslosengeld II bei einem Studiumsausfall unter sechs Monaten oder Sozialhilfe bei einer längeren Pausierung beantragt werden.
Ausführliche Informationen hierzu können auf der Seite des Deutschen Studentenwerkes unter folgendem Link abgerufen werden: ›https://www.studentenwerke.de/de/content/finanzierungsmöglichkeiten-bei-krankheitsbedingter-studienunterbrechung‹.
Des Weiteren gilt zu berücksichtigen, dass bei Urlaubssemestern grundsätzlich kein Anspruch mehr auf Kindergeld besteht. Im Krankheitsfall besteht jedoch die Möglichkeit, einen Antrag auf weiteren Bezug von Kindergeld zu stellen.
Zusätzliche Informationen findet ihr übrigens auch auf der Webseite ›www.junge-erwachsene-mit-krebs.de‹, wo eine ganze Rubrik dem Thema Studium und Krebs gewidmet ist.
Solltet ihr weiterhin unsicher sein, wie ihr persönlich mit dem Thema umgehen sollt, kann auch das offene Gespräch mit Lehr- oder Universitätspersonal aufschlussreich sein. Ich hatte leider nicht das große Glück auf besonders viel Empathie zu stoßen, doch vielleicht ist es bei euch ja anders. Ein Versuch kann jedenfalls nicht schaden, und vielleicht findet ihr ja gemeinsam sogar eine gute Lösung!
Zu guter Letzt möchte ich noch Folgendes zu bedenken geben: Studiensemester und Klausuren können nachgeholt werden, die bewusste Auseinandersetzung mit der Erkrankung sowie genügend Ruhephasen und Erholung während der Akuttherapie jedoch nicht. Daher würde ich im Zweifelsfall Letzteres priorisieren.

Wenn du an Krebs erkrankt bist, hörst du immer wieder von deinem Onkologie-Team, dass man durch Sport weniger Nebenwirkungen bei der Chemo und antihormonellen Therapie haben kann. Auch die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität können durch sportliche Aktivitäten gesteigert werden, da die Organsysteme angeregt werden, das Gehirn beeinflusst, und somit der Körper besser durchblutet wird, was wiederum das Immunsystem stärkt und den Krebszellen das Überleben erschwert. Außerdem erhöht sich laut Expert:innen die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Heilung, die Gefahr eines Rückfalls reduziert sich hingegen.
Das Wichtigste ist, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, sich keinen Druck zu machen, auf deinen Körper zu hören und auszuprobieren. Jede Behandlung ist individuell und jeder startet mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Wenn du gerade in einer intensiven Therapiephase steckst, kann dein Körper manchmal nicht mehr als einen 10-30 minütigen Spaziergang absolvieren und das ist absolut okay. Du möchtest deinen Körper auch nicht überlasten. Und wenn es dir gut geht, ist auch ein längerer Spaziergang oder eine kleine oder größere Sporteinheit möglich.🚶🏻♂️➡️ Oft ist es einfach tagesformabhängig, was machbar ist. Sprich am allerbesten mit deinem Onkologie-Team oder Allgemeinarzt oder -ärztin ab, was für dich ratsam ist.
Nach beendeter Therapie bietet sich eine Anschlussheilbehandlung an, die drei bis vier Wochen dauert. Normalerweise erfolgt sie stationär in einer Rehaeinrichtung. Du hast dabei mit Profis wie Physiotherapeut:innen zu tun, die dich auf deinem Weg zur körperlichen Fitness begleiten und unterstützen. Zu Beginn wird ein individueller Plan mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin erstellt, wobei du auch Wünsche, wie zum Beispiel viele sportliche Aktivitäten, in den Plan aufzunehmen oder äußern kannst.
Starte am besten klein, auch gerne spontan. Das Tanzen zu ein bis drei Lieblingsliedern gilt übrigens auch als Einheit. Oder wie wäre es mit einer kleinen Sporteinheit mit deinem:r Lieblingssportinfluencer:in auf YouTube? ›Lauralamode‹, die vor zwei Jahren am Hodgin-Lymphom erkrankte, bietet unter anderem knackige Pilatesworkouts an. Oder hast du schon zu Pamela Reifs 10-minütigen Dance Workouts getanzt?
Das gilt für deine Tagesform als auch Sportarten. An manchen Tagen fühlst du dich möglicherweise sehr leistungsfähig, an anderen nicht. Wenn du dir an einem Tag Joggen vorgenommen hast, die Beine sich aber schwer fühlen, steig stattdessen doch auf dein Rad um. Oder gibt es eine andere Sportart, die du schon immer einmal ausprobieren wolltest?
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen fällt es einem leichter sich aufzuraffen, zum anderen macht es mehr Spaß – und ein Shake zur Belohnung danach schmeckt umso besser. Wen hast du als potentielle:n Trainingspartner:in im Blick?🤼

Meistens meinen es die Menschen nur gut mit uns, doch auch wenn Dankbarkeits- und Achtsamkeitsübungen tatsächlich erwiesene Methoden sind, sich im Alltag glücklicher zu fühlen, darf eine Situation, ein Tag oder eine Phase auch einfach mal 💩 sein!
Doch wenn der Drang nach Positivität sich irgendwann über deine wirklichen Gefühle legt und ihnen keine Luft zum Atmen mehr gibt, kann sie auch schnell ins Negative umschlagen. Man spricht in dem Fall von toxischer Positivität. Dieses Gefühl suggeriert, dass Gefühle wie Angst, Hoffnungslosigkeit oder Trauer keine Daseinsberechtigung haben und zwanghaft ins Positive gewandelt werden müssen. Dabei ist es umso wichtiger, dass du dich aktiv mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, sie annimmst und ihnen einen Raum gibst. Und nur, indem du sie zulässt, kannst du lernen mit ihnen umzugehen.
Daher ja – führe dein Dankbarkeitstagebuch. Aber wenn dir mal danach ist, vor Wut in dein Kissen zu boxen oder dich bei einer Freundin auszuweinen, ist auch das völlig in Ordnung. Denn auch diese Gefühle gehören zu dir und dürfen da sein. 🙏
Toxische Positivität kurz erklärt: Positiv denken kann dich mental auf deinem Weg unterstützen, dich stärken und dein Wohlbefinden steigern. Das heißt aber nicht, dass du alles positiv sehen musst.

Himbeeren sind ohne Zweifel ein gesundes Lebensmittel und enthalten wertvolle Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamin C, Anthocyane, Ellagitannine und Phenolsäuren. Zell- und Tierstudien konnten antioxidative, entzündungshemmende und potenziell krebshemmende Effekte zeigen.
❌ Diese Ergebnisse sind jedoch nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragbar, da unser Stoffwechsel deutlich komplexer ist. Um konkrete Empfehlungen geben zu können, sind daher randomisierte, kontrollierte Studien notwendig.
Das American Institute for Cancer Research (AICR) äußert sich zum Zusammenhang von Himbeeren und Krebs folgendermaßen:
»Himbeeren bieten eindeutige Vorteile für eine gesunde Ernährung, die darauf ausgerichtet ist, das Krebsrisiko zu senken. Ihre einzigartige Kombination aus hohem Ballaststoffgehalt und Ellagitannin-Verbindungen spielt eine wichtige Rolle bei der potenziellen Senkung des Krebsrisikos.
Himbeeren sind ein gesundes Lebensmittel, was du in normalen Mengen gerne in deine Ernährung integrieren kannst. Aber nicht nur die Himbeere hat mit ihren wertvollen Nährstoffen das Potenzial, deine Gesundheit zu unterstützen, sondern viele Lebensmittel. Es kommt auf die Gesamtheit der Lebensmittel an, die du isst, und nicht nur auf ein einzelnes.
Eine Ernährung, die dein Krebsrisiko senken kann, sollte vor allem reich an pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen sein.
🥗 Dass Krebszellen keine Himbeeren mögen, ist daher zu kurz gedacht und sollte eher heißen: Krebszellen mögen keine ausgewogene Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist.


Die Prostata ist ungefähr walnussgroß und liegt unter der Blase. Hier bildet sie einen Ring um die Harnröhre. Sie spielt eine wichtige Funktion bei der Sexualfunktion, indem sie einen Teil der Samenflüssigkeit produziert. Durch die Lage um die Harnröhre kann sie bei Vergrößerung jedoch auch Symptome verursachen, wie etwa Probleme beim Wasser lassen.
Prostatakrebs ist eine bösartige Neubildung der Prostata. Hierbei vermehren sich Zellen der Prostata unkontrolliert und weisen andere Eigenschaften auf als gesunde Zellen.
Es gibt verschiedene Arten von Prostatakrebs. Die häufigste Form davon ist das sogenannte Adenokarzinom. Das bedeutet, dass der Krebs aus den Drüsenzellen der Prostata entsteht, also den Zellen, die normalerweise einen Teil der Samenflüssigkeit produzieren. Das Adenokarzinom macht ungefähr 95 % der Prostatakrebsformen aus. Es gibt auch deutlich seltenere Krebsarten der Prostata, wie das Plattenepithelkarzinom oder das Urothelzellkarzinom. Diese entstehen aus anderen Zelltypen als den Drüsenzellen.
Ebenso gibt es gutartige Vergrößerungen der Prostata. Ärzt:innen nennen das benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH. Dabei ist die Prostata ebenfalls vergrößert, jedoch vermehren sich die Zellen nicht unkontrolliert und sind nicht bösartig.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Pro Jahr wird bei mehr als 7000 Männern in Österreich Prostatakrebs festgestellt, wobei vor allem ältere Personen betroffen sind. Die meisten Neuerkrankungen treten bei Männern ab 70 Jahren auf. In Deutschland gibt es jährlich rund 65.000 Neuerkrankungen. Dennoch ist die Sterblichkeitsrate geringer als bei anderen Krebsformen. Das liegt vor allem am langsamen Wachstum des Prostatakrebses, ebenso wie an guten Möglichkeiten zur Früherkennung und diversen geeigneten Behandlungsformen.
Die Entstehung von Prostatakrebs ist noch nicht vollständig geklärt. Einer der wichtigsten Risikofaktoren bei Prostatakrebs ist das Lebensalter. Die Erkrankung tritt hauptsächlich bei älteren Männern auf. Ein weiterer Risikofaktor ist die Genetik.
Grundsätzlich ist Prostatakrebs heilbar. Besonders in frühen Stadien, etwa wenn der Krebs bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt wurde, besteht eine sehr gute Prognose. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um gegebenenfalls frühzeitig eine gute Therapie beginnen und die Erkrankung effektiv behandeln zu können.
In späteren Stadien, wenn der Krebs eventuell bereits gestreut hat, ist Prostatakrebs meist nicht mehr heilbar. Jedoch gibt es auch für diese Situationen entsprechende Behandlungsmöglichkeiten, die eine hohe Lebensqualität sicherzustellen sollen.
Prostatakrebs verursacht oft lange keine Beschwerden, die Symptome treten meist erst in späteren Stadien auf. Gerade deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen entscheidend, um den Krebs frühestmöglich zu erkennen.
Die Vorsorgeuntersuchungen finden normalerweise bei deinem Urologen oder deiner Urologin statt. Hierbei wird eine Anamnese erhoben, das heißt dein Arzt oder deine Ärztin wird dich nach deinem Gesundheitszustand und möglichen Symptomen befragen. Eine Blutentnahme dient ebenfalls dazu, den sogenannten PSA-Wert zu messen. Dieser kann bei Prostatakrebs erhöht sein.
Zur körperlichen Untersuchung gehören eine Tastuntersuchung der Prostata sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, Blase und Hoden. Bei der Tastuntersuchung führt dein Arzt oder deine Ärztin einen Finger vorsichtig in den After ein. So kann die Prostata abgetastet werden, um ihre Größe, etwaige Unregelmäßigkeiten wie Knoten oder das Vorhanden sein eines Druckschmerzes zu beurteilen.
Auf selpers stehen mehrere kostenlose Online-Schulungen zum Thema Prostatakrebs zur Verfügung – verständlich aufbereitet für Betroffene und Angehörige.

Dies mag zwar sein, man sollte sich aber immer wieder vor Augen führen, dass dies kein Grund ist in Angst zu leben. Die Angst vor dem Rezidiv ist meist schlimmer als die Realität. Es gibt genügend Fälle, bei denen Genesene ein Rezidiv hatten und genauso gibt es Fälle, wo der Krebs bei Genesenen nicht zurückkam. Und lasst uns mal ehrlich sein: Statistiken finden wir eh blöd. Wir sind keine Zahlen oder Wahrscheinlichkeiten, wir sind Menschen.
Jede:r Survivor versucht sein Leben zu verändern, gesünder oder bewusster zu leben. An sich keine verkehrte Sache! Trotz allem sollte man aufpassen: »gesünder« heißt nicht unbedingt besser. Man sollte versuchen, das Leben zu genießen.
Wie geht man mit dieser Angst um? Es ist vollkommen legitim, dass man Angst vor einem Rezidiv hat. Diese Angst sollte man nicht alleine bewältigen und sich Hilfe suchen. Anfangen kann man mit seinem familiären Umfeld und sozialen Umfeld. Wenn diese Hilfe nicht ausreichend ist, gibt es genügend Anlaufstellen und psychoonkologische Beratungen und Anlaufstellen an denen man sich wenden kann.
Übrigens, wenn dir dieser Artikel gefallen hat, schau dir doch mal unser 5 Tipps, gegen die Angst vorm Rezidiv an.

🍽️ Wir haben für dich ein paar Inspirationen für ein bekömmliches Essen zusammengestellt. Unsere Ideen entsprechen einer angepassten (früher: leichten) Vollkost. Du kannst sie einzeln oder als Menü genießen. Beachte aber bitte, dass jeder individuell ist und du dein Essen an deine individuellen Bedürfnisse anpassen solltest.
🥕 Vorspeise: Bereite dir eine Gemüsesuppe zu. Bekömmliche Gemüsesorten sind z. B. Karotte, Kürbis, Rote Bete oder Pastinake. Du leidest unter Gewichtszu- oder abnahme? Dann gestalte deine Suppe entweder fettärmer z. B. mit Milch oder fettreicher mit Sahne oder Crème fraîche. Werte deine Suppe zum Schluss mit frischen Kräutern oder Samen (z. B. Kürbiskerne) als Topping auf.
✅ Tipp: Bereite dir eine größere Menge Suppe zu und friere sie ein, damit du Essen zu Hause hast, wenn es dir schwerfällt zu kochen.
🍲 Hauptgang: Wie wäre es mit einem Lachsfilet mit entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren und als Beilage Quinoa mit einer leichten Zitronen-Dill-Soße? Magst du lieber Fleisch? Dann könnte ein Hähnchenbrustfilet mit Petersilien-Kartoffelpüree und gedünstetem Karottengemüse ein bekömmliches Essen für dich sein. Bist du Vegetarier:in? Wie klingt ein Butternut-Kürbis-Risotto mit gehacktem Spinat und Parmesan sowie frischem Thymian als Topping für dich?
🍮 Nachtisch: Möchtest du etwas Süßes als Nachtisch, der einfach zuzubereiten ist und nicht so schwer im Magen liegt? Vielleicht ist eine Beeren-Quark-Creme das Richtige für dich. Mixe dafür Quark mit Honig und Vanilleextrakt. Fülle den Quark in ein Schälchen und gib selbstgemachte Beerengrütze aus tiefgefrorenen Beeren hinzu. Als Topping kannst du Brösel aus gehackten Lebkuchen darüber streuen. Fertig!

Dabei wird dem Opfer die Wahrnehmungsfähigkeit abgesprochen, bis dieses an seiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Unter ›Medical Gaslighting‹ versteht man also den Eindruck von Patient:innen, dass Arzt:innen ihre Symptome nicht für voll nehmen oder sie als psychosomatisch abstempeln. So verlieren im Laufe der Zeit viele Patient:innen den Glauben in ihre Wahrnehmung. Grundvoraussetzung für dieses Absprechen der Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Vertrauensverhältnis so wie es zwischen Patient:innen und Ärzt:innen der Fall ist.

Meine Brustkrebserkrankung 2021 hat dazugeführt, dass ich damals eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Epirubicin und Taxol durchlaufen musste. Gerade am Anfang ging es mir in den ersten Tagen mit Epirubicin sehr schlecht, jedoch verbesserte sich mein Zustand die Woche darauf immer wieder, bevor es dann zum nächsten Zyklus überging. Zur Mitte der Therapie mit Taxol ging es mir jedoch wehement schlechter, und nicht besser wie bei einigen anderen Mitbetroffenen, die ich kennengelernt habe. Mein Zustand hat sich immer mehr verschlechtert, sodass ich kaum noch Treppen gehen konnte. Zudem hatte ich furchtbare Angst, dass sich dieser Zustand nicht mehr verbessert und große Sorgen, wie ich jemals wieder arbeiten sollte. Meine Ärzt:innen haben mich nicht ernst genommen und meinen immer schlechteren Zustand mit meiner schlanken Körperstatur verargumentiert, denn ich hatte während der Krebserkrankung stark abgenommen. Mir wurde geraten meine Blutwerte zu überprüfen. Hierbei kam heraus, dass ich unter einem Vitaminmangel D litt und dass dieser Mangel laut den Ärzt:innen auch meine Erschöpfung erklären würde. Ich müsse jetzt nur noch den Vitamin-D Mangel aufbauen und dann würde alles seiner Wege gehen, hieß es. Meine Verzweiflung war sehr groß, sodass ich selbst auf die Suche gegangen bin, um die Ursache und den Grund meines schlechten Zustands herauszufinden. Nach einer Weile bin ich durch das Googlen auf die Krankheit Polyneuropathie gestoßen. Diese ist als eine typische Folge der Chemotherapie bekannt, weshalb ich meinen behandelnden Arzt damit konfrontiert habe. Dieser Arzt hat mir dann auch schnell bestätigt, dass das Taxol leider tatsächlich meine Nerven angegriffen hat. Ich war maßlos enttäuscht von dem Gespräch, denn der Arzt hat sich für seine Fehldiagnose nicht mal entschuldigt. Ich habe dann anschließend noch zwei weitere Ärzte aufgesucht, bis ich endlich den richtigen Arzt für mich gefunden hatte, der mich medikamentös gut eingestellt hat. Ich möchte hiermit auf dieses Problem aufmerksam machen, denn so etwas passiert häufiger als man denkt: Also lasst euch nicht abwimmeln, wenn es euch nicht gut geht und bleibt beharrlich. Denn ihr kennt euren Körper am besten, und das solltet ihr niemals anzweifeln.


Kleine Erinnerung: Du bist nicht deine Gefühle. Gefühle sind wie Gäste auf deiner Couch. 🛋️ Einige haben wir gerne um uns – wie gute Freunde. Sie lassen wir verweilen, denn wir fühlen uns mit ihnen pudelwohl. Andere wiederum sind unbeliebte Gäste. Sie sind unangenehm, beängstigen uns, verursachen Chaos im Raum oder verändern die Stimmung zum Negativen.
Doch eins haben sie gemeinsam: Gäste kommen und gehen. Daher lade sie ein, lerne mit allen Arten von »Gästen« (= Gefühlen) umzugehen – denn eine gute Bindung zu ALL deinen Gefühlen ist möglich und tatsächlich gesund. Denke immer daran: Alle Gefühle haben ihre Berechtigung und deine Couch dient lediglich als temporärer Gastgeber.

Mit den folgenden sommerlichen Rezepten – alle alkoholfrei – wollen wir euch ein wenig Inspiration geben. Die Rezepte sind auf zwei Gläser ausgelegt. Milchprodukte können natürlich durch vegane Varianten getauscht und der Zuckergehalt nach eigenem Belieben angepasst werden.
In einem Topf Wasser, Zucker und Salz unter Rühren zum Kochen bringen. Danach die Mischung abkühlen lassen, in einen Krug füllen, mit Frischhaltefolie zudecken und circa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend Zitronen- und Orangensaft zugeben, umrühren und in Gläser füllen.
Erdbeeren gründlich abspülen, abtrocken, entstielen und in grobe Stücke schneiden. Himbeeren verlesen. Sollte Tiefkühlobst verwendet werden, vorher auftauen. Die Früchte mit Joghurt und Milch in einen hohen Rührbecher oder Standmixer geben und pürieren. Danach nach Belieben in den Kühlschrank stellen. In Gläser füllen und genießen.
Teebeutel und Zimtstange mit dem kochenden Wasser aufbrühen und acht Minuten ziehen lassen, danach Beutel und Zimtstange entfernen. Honig einrühren und Tee ganz abkühlen lassen. Danach den Apfel mit einem Kernausstecher entkernen, zwei Scheiben abschneiden und im Zitronensaft wenden. Scheiben einmal einschneiden und mit der Kerbe auf die Glasränder setzen. Minzzweige mit Eiswürfeln in Gläser geben und den kalten Tee verteilen.
Mango schälen und Fruchtfleisch vom Kern lösen. Limette halbieren und Saft auspressen. Fruchtfleisch, Saft und circa 12 Minzblätter in einen Standmixer oder hohen Rührbecher geben und fein pürieren. Das Fruchtpüree auf zwei Gläser verteilen und jeweils mit 250 ml kaltem Sprudelwasser aufgießen. Eiswürfel dazu, umrühren und schmecken lassen.
Guaven in einem Sieb abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Kumquats heiß abwaschen und abtrocken, danach halbieren, bei Bedarf entkernen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Guaven und Kumquats in einen Krug geben. Zitrone auspressen. Saft, Honig und Kräuterlimo zu den Früchten in das Gefäß geben und verrühren. Mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen und dann einschenken.

Die Fachkenntnisse der unterschiedlichen Disziplinen sollen sicherstellen, dass die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten aus möglichst vielen Perspektiven betrachtet werden und jede:r Patient:in nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft behandelt wird.
In einem Tumorkonferenz wird die individuelle Patientengeschichte vorgestellt und anhand von Bildern, Laborergebnissen und weiteren Untersuchungsergebnissen im Detail betrachtet. Unter Berücksichtigung entscheidender Aspekte wie Alter, Vorerkrankungen, Ausdehnung des Tumors und bisheriger Studienergebnisse wird anschließend gemeinsam ein Therapievorschlag diskutiert. Ziel ist eine Therapieempfehlung, die auf den oder die Krebsbetroffene und ihren individuellen Krankheitsverlauf abgestimmt ist.
Die Ergebnisse dieser Tumorkonferenz, wie das Tumorboard auch oft genannt wird, werden danach jedem:r Patient:in persönlich mitgeteilt. Gemeinsam mit den behandelnden Ärzt:innen werden dann die nächsten Schritte des Therapieplans festgelegt.
Auch die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt, sich nicht nur auf die Meinung eines Arztes oder einer Ärztin zu verlassen, sondern sich in einer Klinik vorzustellen, wo diese Tumorboards durchgeführt werden. Dabei handelt es sich vor allem um zertifizierte Krebszentren und spezialisierte Kliniken. In spezialisierten Kliniken gibt es je nach zuständigem Fachgebiet eigene Tumorkonferenzen, welche in der Regel wöchentlich stattfinden.
Eine Liste mit zertifizierten Zentren findest du auf der Website »OncoMap«. Hier kannst du deine Suche nach Krebsart, Land und Postleitzahl sortieren.


Dieser grüne Mini-Kohl hat eine Menge zu bieten. Rosenkohl ist reich an Vitamin C, das dir hilft, durch die kalten Monate zu kommen. Darüber hinaus werden Rosenkohl und andere Kohlsorten als wahre „Krebskämpfer“ bezeichnet, da sie Glucosinolate – einen sekundären Pflanzenstoff – enthalten, dem eine krebspräventive Wirkung nachgesagt wird. Probiere Rosenkohl geröstet mit etwas Olivenöl aus!
Der grüne Superstar des Winters ist Grünkohl. Grünkohl ist reich an Vitaminen – besonders an Vitamin K, das für die Knochengesundheit und Blutgerinnung wichtig ist. Außerdem enthält er Mineralstoffe wie Eisen und Calcium. Aber das ist nicht alles: Die im Grünkohl enthaltenen Carotinoide wirken als Antioxidantien und können so die körpereigene antioxidative Abwehr stärken. Diese Abwehrkräfte verhindern, dass freie Radikale die DNA schädigen, was zu Krebs führen kann. Mixe Grünkohl z.B. in Smoothies, Salaten oder Suppen, denn er schmeckt toll und tut deinem Körper gut!
Auch bekannt als Winterspargel. Sie enthält wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen. Du willst deinem Mikrobiom etwas gutes tun? Schwarzwurzeln enthalten den wasserlöslichen Ballaststoff Inulin, der Futter für deine guten Darmbakterien ist und die Zahl der Bifidobakterien ansteigen lässt. Wie wäre es also mit einem wärmenden Schwarzwurzel-Curry an einem kalten Winterabend?


Gerade mit Krebsdiagnose ist es wichtig, auf sich selbst zu achten. Vielleicht hilft es dir, wenn du einmal aufschreibst, warum genau du dich nicht auf Weihnachten freust. Hast du keine Energie, Geschenke zu besorgen? Oder leidest du unter starken Nebenwirkungen und dir wird schon beim Gedanken an dein traditionelles Weihnachtsfestessen schlecht? Vielleicht macht dir auch Angst, dass du nicht weißt, wie viele Weihnachten du noch miterleben wirst? Sei ehrlich zu dir selbst und halte fest, was genau dir die Stimmung verdirbt. 💬
Nachdem du also aufgeschrieben hast, woher der ›Weihnachts-Blues‹ kommt, kannst du überlegen, auf welche der Gründe du Einfluss nehmen kannst – und gegen welche du machtlos bist. Gehe jeden einzelnen Punkt durch und schreibe auf, was du aktiv ändern könntest. Damit steuerst du den Dingen, die dir die Laune verderben, aktiv entgegen.
🥗 Hast du beispielsweise Probleme mit dem Essen, dann überlege dir im Vorfeld, welche Alternativen es gibt.
🎁 Bei fehlender Energie, Geschenke zu besorgen, könnte man stattdessen ein ›Schrottwichteln‹ mit der Familie veranstalten.
Natürlich gibt es auch Sachen, auf die du keinen Einfluss nehmen kannst. Zum Beispiel, ob du therapiebedingt Weihnachten im Krankenhaus verbringen musst – was wohl niemand erleben will. Hier liegt die Kunst darin, genau das zu akzeptieren und sich so gut es geht damit zu arrangieren. Ansonsten raubt dir der Ärger darüber unendlich viel Energie, ohne dass es dich weiterbringt. Es schadet auch nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Das kann der oder die Partner:in, ein Familienmitglied oder auch ein:e Psycholog:in sein. Vielleicht haben sie auch noch Ideen, was dir in deiner Situation hilft und das Weihnachtsfest erträglicher macht. 🎄🎅🏻
Und wenn du gar nicht feiern möchtest, dann musst du das auch nicht. Niemand kann dich dazu zwingen – auch du dich selbst nicht. Wenn sich also alles in dir dagegen sträubt, dann mach dir stattdessen einfach eine gemütliche Zeit – das geht nämlich auch ohne Tannenbaum und Weihnachtsgans. Frag mal den Grinch. 😉

Rasieren: Ja oder nein? Zunächst ist wichtig zu erwähnen: Du musst gar nichts tun, wenn du das nicht möchtest. Lass die Schwerkraft ihr Ding machen und pflege die Haare, die dir eventuell noch bleiben.
Du kannst Mützen tragen, dir einen Turban wickeln, Perücken aufsetzen oder auch mit deiner Glatze glänzen. Du entscheidest, womit du dich wohlfühlst.
Falls dich die Haarbüschel in der Dusche, auf deinem Kopfkissen oder in der Wohnung nerven, kannst du dir die Haare stutzen oder komplett abrasieren. Du musst das nicht alleine durchstehen, frage ein:e gute:n Freund:in oder Familienmitglied dich bei dem schwierigen und oft auch emotionalen Akt zu unterstützen.
Falls du dich für eine eigenständige Haarentfernung entscheidest, vermeide dabei eine radikale Nassrasur. Stell sie dir vor wie viele kleine Mikroverletzungen: Deine Haare können einwachsen, was sehr schmerzhaft sein kann. Außerdem verursacht es starken Juckreiz.
Pflege deine nackte Kopfhaut mit parfümfreier Lotion und Sonnencreme.
Dir fehlen deine Augenbrauen und Wimpern? Du kannst dir während der Zeit die Augenbrauen nachmalen und/ oder falsche Wimpern tragen. Aber auch ohne kannst du strahlen.
Heutzutage gibt es auch sogenannte ›Cool-Caps‹. Dieser Kühlakku-Helm, den man sich während der Chemo aufsetzt, soll dem Haarausfall entgegenwirken. Informiere dich gerne weiter, falls dies eine Option für dich wäre.
Bei den meisten Patient:innen wächst das Haar ein paar Wochen nach der letzten Chemo wieder. Viele berichten von einem Flaum, von Chemo-Locken oder auch, dass ihre Haare ein paar Nuancen dunkler nachwachsen. Nun hast du die Wahl: Du kannst den ersten Flaum abrasieren oder jedes Haar abfeiern und beim Wachsen zuschauen.

Und so geht’s:
Die Mediation startet bereits mit der Vorbereitung. Lege dir bewusst alles so zurecht, dass du die nächsten Minuten ungestört verbringen kannst. Idealerweise stellst du die Kerze einen Meter von dir entfernt auf Augenhöhe hin. Zünde dann die Kerze an und konzentriere dich für die nächsten Minuten auf das sanfte Flackern der Flamme. Leichtes Augentränen und vermehrtes Blinzeln ist am Anfang normal, da sich dein Auge an den Kerzenschein gewöhnt. Atme während der Meditation tief in deinen Bauch ein und aus. Folge dem Tanz der Flamme so lange du möchtest. Falls Gedanken aufkommen, lasse sie wie Rauchschwaden davonziehen.

Hinzukommt oftmals auch Schmerzen in den Beinen und Gangstörungen. Derzeit gibt es noch keine Therapie, welche die Polyneuropathie zur sofortigen Heilung führt. Jedoch gibt es Möglichkeiten, die Nebenwirkungen in Schach zu halten.

Davon betroffen sind insbesondere Brustkrebs, Magenkrebs und Darmkrebs. Auch kommen sie beim Lungenkrebs, Nierenkarzinom und Prostatakarzinom vor. Sie wachsen unterschiedlich und äußern sich häufig durch Brechreiz, ungewollten Gewichtsverlust, Blutungen und Kraftlosigkeit.
Die Symptome hängen davon ab, wo das Karzinom entsteht und welche Art sie besitzt und sind daher individuell. Häufig beobachtete Symptome sind Blut im Urin/Stuhl, Erbrechen von Blut, Schmerzen in den betroffenen Regionen, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit und Kraftlosigkeit.
Die Ursachen sind nicht so ganz klar. Bei einigen Menschen liegen genetische Dispositionen vor, welche vererbt oder durch Mutationen entstehen können. Ein geschwächtes Immunsystem kann zum Wachstum einer Tumorerkrankung beitragen. Bei einer vermehrten Zellteilung durch eine langfristig starke Belastung auf den Körper kann ebenfalls eine Ursache sein.
Die Behandlung hängt von Größe und Entstehungsort des Tumors ab. In den meisten Fällen wird mittel Operation der Tumor entfernt. Anschließend kommt es zur Chemo- oder Strahlentherapie.

Der Grund: Chemotherapien und Bestrahlungen können sich negativ auf die Mundschleimhaut auswirken. Entzündungen, Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und ein Brennen sind mögliche Nebenwirkungen. Zudem kann Magensäure das Zahnfleisch und die Zähne angreifen, wenn man sich aufgrund von Übelkeit erbrochen hat. Das erhöht das Risiko für Karies. Weiterhin können manche Medikamente dafür sorgen, dass es Schädigungen am Kieferknochen gibt, die die Zähne gefährden. Um all diesen Nebenwirkungen so gut es geht entgegenzuwirken, ist es hilfreich die Zahnärzt:innen vorab aufzusuchen, um abzuklären, was man während der Therapien am besten für seine Zahnhygiene tun kann.

Ein Teil der Patient:innen schafft es trotz der kräftezehrenden Zeit, die obligatorische Zahnpflege weiterzuführen, andere haben damit erhebliche Probleme. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass es keine Unterbrechung in Sachen Zahnhygiene gibt. Sollten aufgrund der Krebsbehandlung Schmerzen bei der Reinigung auftreten, können euch Schmerzmittel in Form von Sprays oder Salben helfen.
Eure Zahnärzt:innen helfen euch die richtigen Medikamente zu finden. Um Verletzungen im Mund frühzeitig entgegenzuwirken, empfiehlt es sich zudem, saure, scharfe oder grobkörnige Speisen zu meiden. Zusätzlich sollte nicht geraucht und kein Alkohol konsumiert werden.

Bestimmte Gesprächsthemen belasten dich, die Gefühle scheinen dich zu überrollen oder die einfachste Unterhaltung erscheint dir anstrengend und kräftezehrend. Zuerst sollte gesagt sein, dass das ganz normal ist. Eine Erkrankung, die Behandlung, die Nebenwirkungen – all das – kostet ziemlich viel Kraft und entzieht körperliche und mentale Energie. Deine eigenen Bedürfnisse rücken in den Vordergrund und der Körper und Geist versuchen auf Hochdruck deine inneren Ressourcen zu schützen. Oft bleibt dann einfach nicht genug für andere übrig.
Und nein, ein schlechtes Gewissen brauchst du deshalb nicht zu haben. Deine mentale Aufstellung und dein Zustand sind wichtig für deine Gesundheit.
Das Zauberwort heißt: Abgrenzung 🚧. Grenze dich ganz klar ab und kommuniziere deine Bedürfnisse. Abgrenzung kann ganz unterschiedlich aussehen:
💫 Begegne Mitmenschen mit Mitgefühl anstatt Mitleid.
💫 Spreche deine Überforderung an und wechsle das Thema.
💫 Meide einen Menschen oder eine Situation (temporär) oder lasse sie ganz ziehen.
💫 Nimm dir bewusst Zeit für dich.
💫 Tue mehr von den Dingen, die dir guttun.
💫 Sage »Nein«.
Es geht natürlich auch andersherum: Viele Krebserkrankte kennen das Phänomen, dass einige Freunde und Bekannte sich nach der Diagnose abwenden oder den Kontakt meiden. Versuche, dies nicht persönlich zu nehmen. Einige Menschen grenzen sich ab, weil sie sich nicht mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen möchten und/oder können. Dies hat wenig mit dir zu tun, sondern mehr mit ihnen. Das ist ein schwacher Trost, aber deren Verhalten liegt außerhalb deiner Kontrolle. Konzentriere dich auf die Dinge, die DU kontrollieren kannst.

🤔 Hab keine Angst davor, deine Sorgen und Ängste mit deinen Liebsten zu teilen und auch mal um Hilfe zu bitten. Damit hilfst du nicht nur dir, sondern auch deinen Lieben. Angehörige fühlen sich häufig hilflos, sie wissen nicht, auf welche Art sie dir helfen können. Sie stehen daneben, können nur zugucken und zuhören. Zu wissen, wie sie dich unterstützen können und etwas zu machen, kann eine große Erleichterung sein.
Allerdings sollten auch deine Familie und Freunde keine Angst davor haben, dir die eigenen Probleme und Ängste mitzuteilen. Krebs ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, weswegen es besonders wichtig ist, sich in einer solchen Ausnahmesituation als Team gegenseitig zu unterstützen. 💪
☝️ Wichtig ist dabei, die Grenzen des Betroffenen zu respektieren und ihm seine Hilfsbereitschaft nicht aufzudrängen. Es wird noch genügend Situationen im Verlauf der Behandlung geben, in denen diese Hilfsbereitschaft gebraucht und dankend angenommen werden wird.
Also, sprecht offen über eure Gefühle und Bedürfnisse, denn Kommunikation ist in allen Lebenslagen wichtig.


In Deutschland erkranken jährlich rund 2200 Kinder (unter 18 Jahren) neu an Krebs. Mit etwa 30 Prozent sind Leukämien die häufigsten Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Darauf folgen Hirntumore (circa 24 Prozent) und Lymphome (von etwa 14 Prozent). Die gute Nachricht ist, dass mittlerweile viele Erkrankungen gut behandelt werden können. Laut der Kinderkrebsstiftung »können mehr als 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die eine Krebsdiagnose erhalten, geheilt werden«.
Dabei spielt, wie bei allen anderen Krankheiten auch, die Forschung eine große Rolle. Wissenschaftler sind auf der Suche nach geeigneten Krebsmedikamenten für Kinder, denn die meisten sind ausschließlich für Erwachsene zugelassen. Helfen die wenigen Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen bei Kindern (es sind in etwa zehn) nicht, müssen Ärzt:innen andere Medikamente versuchsweise verabreichen.
Eine Gruppe von Forschern des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg hat ein Verfahren zur Prüfung von Medikamenten im Labor entwickelt. Aus Gewebeproben von krebskranken Kindern werden sogenannte Mini-Tumore gezüchtet. An diesen wird getestet, inwiefern die für Erwachsene zugelassenen Medikamente helfen können.
Ihr seht: Es tut sich was! Und das ist doch wunderbar zu wissen. Wir drücken allen Kindern und Jugendlichen für ihre Therapien die Daumen und wünschen euch und euren Familien nur das Beste! 💜

Während meiner Chemotherapie und Bestrahlung hat mich der Verlust meiner Haare wenig beschäftigt. Als klar war, dass sie ausfallen würden, habe ich sie raspelkurz rasiert. Eine Woche später waren sie dann größtenteils ausgefallen. Im Winter hielt ich mein kahles Köpfchen mit kuscheligen Mützen warm, bei wärmeren Temperaturen trug ich Turbane in allen erdenklichen Farben. So blieb es über ein Jahr lang.
Dann waren die Hochdosis-Chemotherapie und die Bestrahlung des Kopfes geschafft, und ich nahm nur noch orale Zytostatika im Rahmen der Erhaltungstherapie ein. Von allen Seiten hörte ich: ›Jetzt kommen auch die Haare wieder.‹
Und tatsächlich – zunächst tat sich etwas. Erst zeigte sich ein feiner Flaum, dann wurden es langsam mehr Haare. Ich unterstützte das Wachstum mit Kopfmassagen und speziellen Seren. Als sich irgendwann kaum noch etwas veränderte, erklärte ich mir das mit der weiterhin laufenden Chemotherapie.
Doch auch nachdem diese nach eineinhalb Jahren beendet war, blieb das Haarwachstum stehen. Vor allem im Bereich der klassischen Geheimratsecken und am Oberkopf war die Haardichte weiterhin sehr gering. Eine Zeit lang pflegte und massierte ich weiter – ohne sichtbaren Erfolg.
Ich fühlte mich zunehmend unwohl. Nicht aus reiner Eitelkeit, sondern weil ich mir wünschte, die sichtbaren Spuren meiner Krebserkrankung endlich hinter mir lassen zu können.
Frustriert begann ich zu recherchieren und stieß auf sogenannte »Haarsprechstunden«, die von einigen Dermatolog:innen angeboten werden. Leider handelt es sich dabei meist um Selbstzahlerleistungen.
Nach über drei Jahren ohne zufriedenstellenden Haarwuchs war ich jedoch zunehmend verzweifelt – und entschied mich schließlich, es auszuprobieren. Die behandelnde Ärztin empfahl mir eine Mesotherapie.
Die Mesotherapie ist eine minimalinvasive Behandlung, die insbesondere bei erblich bedingtem Haarausfall Erfolge gezeigt hat. Sie ist jedoch keine etablierte Standardtherapie für Haarwachstumsstörungen nach einer Krebserkrankung.
Bei der Behandlung werden sehr kleine Mengen verschiedener Wirkstoffe direkt in die oberste Schicht der Kopfhaut injiziert. Zum Einsatz kommt ein spezielles Gerät, das ein wenig an eine Pistole erinnert und mehrere feine Nadeln gleichzeitig in die Kopfhaut setzt. So gelangen Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente und teilweise durchblutungsfördernde Wirkstoffe genau dorthin, wo sie wirken sollen: an die Haarwurzel.
Nach einer Krebstherapie sind die Haarwurzeln häufig geschwächt oder befinden sich noch im ›Erholungsmodus‹. Die Mesotherapie soll helfen, sie wieder zu aktivieren. Sie kann die Durchblutung der Kopfhaut fördern und die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen unterstützen.
Wichtig ist mir dabei zu betonen: Mesotherapie zwingt Haare nicht zum Wachsen. Sie schafft vielmehr bessere Bedingungen dafür – ähnlich wie gute Erde und ausreichend Wasser für eine Pflanze.
Aktuell lasse ich meine Kopfhaut etwa alle vier Wochen behandeln. Ehrlich gesagt empfinde ich die Prozedur nicht als besonders angenehm – auch wenn sie oft als schmerzarm beschrieben wird. Sie kostet mich jedes Mal ein wenig Überwindung.
Dennoch zeigen sich erste Erfolge. Nach zwei bis drei Behandlungen ging es plötzlich los: Zwischen meinen inzwischen länger gewachsenen Haaren tauchten nach und nach viele kleine neue Härchen auf. Mittlerweile trage ich alle möglichen Haarlängen gleichzeitig auf dem Kopf.
Man darf allerdings keine Wunder erwarten. Der Fortschritt ist sichtbar, aber langsam. Jedes Mal kommen nur wenige Haare dazu. Es ist definitiv eher ein Marathon als ein Sprint. Meine Ärztin hat mir von Anfang an gesagt, dass man mit einem langen Zeitraum rechnen muss – bis, wenn alles gut läuft, ein möglichst vollständiger Haarwuchs erreicht ist.
Meine bisherigen Erfahrungen mit der Mesotherapie sind insgesamt positiv. Sie scheint meinen Haarwurzeln einen Impuls zu geben und den Prozess des Nachwachsens wieder in Gang zu bringen. Trotzdem ist sie keine Garantie und kein Allheilmittel. Haarwachstum braucht Zeit – und Geduld.
Diese invasive Maßnahme habe ich erst nach vielen Jahren ohne gleichmäßigen Haarwuchs in Betracht gezogen. Für Menschen in einer ähnlichen Situation kann die Mesotherapie ein möglicher Weg sein. Wichtig ist jedoch, sich vorab bei dafür ausgebildeten Dermatolog:innen zu informieren und die Behandlung mit den betreuenden Onkolog:innen abzusprechen.


Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass eine gesunde Ernährung das Fortschreiten von Prostatakrebs bremst, dennoch unterstützt eine gesunde Ernährung deinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, die er braucht. Iss deshalb ausgewogen, sofern es die Nebenwirkungen deiner Therapie zulassen.

Nahrungsergänzungsmittel solltest du nicht „einfach so“ einnehmen. Wenn bei dir durch einen Bluttest ein Nährstoffmangel festgestellt wurde, ist es aber definitiv sinnvoll, diesen auszugleichen.
Übergewicht (BMI > 25 kg/m2) ist bei Männern mit einem erhöhten Serumtestosteronspiegel assoziiert, was mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs in Verbindung gebracht wird. Je höher dein Gewicht ist, desto höher ist dein Risiko. Versuche abzunehmen, wenn du Übergewicht hast.
Suche dir eine Bewegung, die du in deiner aktuellen Situation umsetzen kannst. Empfehlenswert ist gezieltes Krafttraining, um einem Verlust deiner Muskelmasse entgegenzuwirken, neue Muskeln aufzubauen und deine Knochengesundheit zu unterstützen.

💡Wusstet ihr, dass der Mensch das einzige Säugetier ist, bei dem die Brust unabhängig vom Stillen immer hervorsteht und zu sehen ist? Man weiß noch nicht genau, wieso das so ist, aber man könnte sagen, dass das schon ein besonderer Aspekt der weiblichen Brust ist!
🍼 Brüste dienen als Nahrungsquelle für Babys, sind aber für viele auch eine erogene Zone. Zusätzlich scheint sie auch ein besonderes Schönheitsmerkmal zu sein. Zumindest wird die am meisten praktizierte Schönheits-Operationen weltweit an der weiblichen Brust durchgeführt (Brustvergrößerung).
⚠️ Leider ist die weibliche Brust auch mit am häufigsten von Krebs betroffen, denn jede achte weibliche Person erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Wir vermeiden es daher bewusst, hier in die Tiefe zu gehen. Denn es geht darum, Transparenz und nicht Panik zu schaffen:
💇 Haarverlust
👃 Taubheitsgefühle
🩹 Hautveränderungen
💅 Brüchige Nägel
🌡️ Gestörter Hormonhaushalt
🧠 Konzentrationsschwäche, auch bekannt als »Chemo-Brain«
⚡ Schmerzen
🔋 Erschöpfungszustände (»Fatigue«)
💪 Geschwächte Ausdauer und Kraft
🪁 Verlust oder Funkstille von Freunden und Familienmitgliedern
💔 Unerfüllte Erwartungen an sich selbst: wieder ganz die:der »Alte« zu sein
Sei achtsam, von wem und woher du Informationen beziehst. Ratschläge sind manchmal genau das: »Schläge«, die nicht guttun, verunsichern oder dich runterziehen. Es ist voll okay, Informationen nach und nach einzuholen und du hast auch immer ein Recht aufs Nichtwissen. Ziehe bewusst Grenzen und umgib dich mit liebevollen Menschen. Höre auf deinen Körper und melde deinen behandelnden Ärzten sofort, wenn dir etwas ungewöhnlich erscheint.

Je nachdem, wie stark dein Durchfall und Wasserverlust ist, solltest du viel trinken und genügend Elektrolyte aufnehmen. Es gibt zum Elektrolytausgleich zum Beispiel Elotrans, Oralpädon oder du machst dir eine WHO-Lösung selbst:
Mische 1 Liter Mineralwasser, 4 Teelöffel Traubenzucker, ¾ Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Backpulver und 1 Tasse Orangensaft. Eine optimale Trinkmenge sind 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht in 24 Stunden.
Cola ist kein geeignetes Getränk bei Durchfall, da der hohe Zuckergehalt Wasser im Darm bindet und so deinen Durchfall noch verstärkt.

Dazu gehören beispielsweise gemahlene Flohsamenschalen oder Pektine. Die Flohsamen kannst du in ein großes Glas Wasser einrühren und trinken. Beginne mit einer kleinen Menge von ½ bis 1 Teelöffel und steigere deine Dosis langsam. Pektine kommen auch im Apfel vor. Reibe einen Apfel mit Schale fein, lasse ihn solange stehen bis er braun wird und iss ihn anschließend. Durch die Bräunung entfaltet das Pektin seine volle eindickende Wirkung. Du kannst Apfelpektin auch als Pulver in der Apotheke kaufen.
Kartoffeln, Kartoffelpüree, geschälter Reis, Reisschleim, Nudeln, Haferflocken, Haferschleim, Grieß, Weißbrot und Zwieback tun deinem Darm gut, indem sie stopfend wirken.
Zu fettreiche und stark gewürzte Speisen wirken darmreizend. Frittiertes und paniertes wie Schnitzel, Pommes Frites, Mayonnaise, fettreiches Gebäck, Fertiggerichte, Curry und Chili sind daher eher ungeeignet.

Es ist erstmal ganz normal, dass nach einer einschneidenden Erkrankung wie Krebs, die Angst vor einem Rückfall da ist. Du hast eine schwierige Krise durchgemacht und freiwillig möchte da niemand ein zweites Mal durch. Problematisch wird es erst, wenn deine Angst dein Alltagsleben einschränkt. Hier empfehlen wir dir professionelle Hilfe aufzusuchen.
Heute haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie du mit deiner Angst Verbindung aufnehmen und entgegenwirken kannst: