
Wenn ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, auf jeden Fall. Wenn nicht, sprich die Einnahme deiner NEM unbedingt mit deinem Behandlungsteam beziehungsweise Onkologen ab. Warum? Weil NEM nicht harmlos sind – auch wenn sie verharmlost werden!
Im Gegensatz zu Arzneimitteln durchlaufen NEM kein Zulassungsverfahren mit Wirksamkeitsnachweis. Hersteller müssen das Produkt lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anzeigen – die sogenannte »Verkehrsfähigkeitsanzeige«. Sie sind nicht dazu verpflichtet, einen Wirksamkeits- oder Sicherheitsnachweis gegenüber einer Behörde zu erbringen.
Einige Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln – insbesondere, wenn sie hoch dosiert sind – können Wechselwirkungen mit der Krebstherapie verursachen beziehungsweise die Therapiewirkung abschwächen. Das betrifft vor allem bestimmte Vitamine und Antioxidantien (A, C, E und ß-Carotin).
Nahrungsergänzungsmittel können sehr sinnvoll sein, wenn bei dir ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Und sie sind nicht automatisch harmlos. Einige können die Wirkung der Therapie beeinflussen, wenn sie hoch dosiert eingenommen werden.
Der NRV (Nutrient Reference Value) auf den NEM-Verpackungen gibt die Menge der Vitamine und Mineralstoffe an, die ein durchschnittlicher gesunder Erwachsener täglich zu sich nehmen sollte, um seinen Bedarf zu decken. Er wird in Prozent angegeben. Liegt der NRV bei etwa 100 %, entspricht das einer meist unbedenklichen Dosierung. Alles darüber solltest du nur in Rücksprache mit deinem Arzt einnehmen.
💬 Tipp: Sprich vor der Einnahme von NEM unbedingt mit deinem Onkologen/Behandlungsteam, um deine Therapie bestmöglich zu unterstützen und nicht in der Wirkung zu behindern.

Hat der Krebs einmal gestreut, gilt man in der Medizin als unheilbar. Die individuelle Behandlung mit z. B. Medikamenten, Bestrahlung, Operationen kann das Leben verlängern, die Lebensqualität halten und Beschwerden im Zaum zu halten. Durch die Forschung sind die Behandlungsmethoden heutzutage soweit fortgeschritten, dass man mit metastierenden Brustkrebs oft noch lange Jahre gut leben kann.

Warum Mitleid beiden Parteien jedoch wenig hilft und was man anstelle tun kann:
💔 Mitleid bedeutet oft auch Wertung: Die Mitleidenden stellen sich vor, in der gleichen Situation zu sein und bewerten – oft unbewusst – dass sie selber keinen Krebs haben möchten. Denn die Situation macht Angst und man fühlt sich hilflos. Die Mitleidenden stellen sich über die Betroffenen, denn sie empfinden ihre eigene Situation als »besser«.
💔 Mitleid macht hilflos: Die Mitleidenden verbinden sich emotional mit den Betroffenen und können in dem Moment keine Hilfe anbieten. Sie schenken kaum Hoffnung, das Leiden zu lindern. Sie fühlen sich eventuell traurig und unglücklich. Sie stellen sich und ihre eigenen Gefühle an erste Stelle und nicht die der Betroffenen.
💔 Als Betroffene:r ist Mitleid auch wenig hilfreich, denn oft fühlt man sich dadurch noch mehr belastet, bedauernswert und empfindet seine Situation als ausweglos. Oft kommt das Gefühl auf, Schuld daran zu sein, dass die Mitleidenden sich nun auch schlecht fühlen. Hier aufpassen: Du bist nicht verantwortlich für die Gefühle anderer!
💜 Was man anstelle von Mitleid Krebsbetroffenen und Angehörigen vermitteln kann? Mitgefühl. 💝 Auch hier steckt es bereits im Wort: Man fühlt mit den Betroffenen und Angehörigen mit, kann dabei aber eine gewisse Distanz bewahren. Diese objektivere Haltung ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe und öffnet Lösungswege, ohne zu werten. Hier können Sätze wie »Ich bin für dich da.« oder »Was kann ich tun, um dir zu helfen?« Zuversicht, Halt und Hoffnung schenken.

In diesem ganzen Prozess kann es schnell passieren, dass man mit ihnen nur noch die Krankheit verbindet. Aber auch nach einer Krebsdiagnose sind Brüste noch so viel mehr als das Zentrum des Tumors. Sie zeigen Dir, wie stark du bist und stehen symbolisch für die Kämpfernatur, die in dir steckt. Sicherlich denkt man, dass man den Weg durch eine Krebstherapie nicht gehen kann. Jedoch zeigen einem die Brüste genau das Gegenteil. Aber ob man nun mit oder ohne die Brüste den weiteren Weg geht, so erzählen einem die Narben die Geschichte deines Lebens.
Die Beziehung zu den eigenen Brüsten ist sicherlich für jeden unterschiedlich. Die einen haben eine sehr enge Beziehung zu ihren Brüsten, wohingegen andere vielleicht eine eher oberflächliche Beziehung führen. Der Bezug dazu verändert sich auch sicherlich mit den Jahren. So auch während einer Krebstherapie. Wo manche vielleicht keine Beziehung mehr mit ihren Brüsten haben möchten, akzeptieren wiederum andere die Brüste genau so, wie sie sind.
Aufgrund der Krebstherapie können Veränderungen eintreten, wie z.B. nach einer Mastektomie. Eine Mastektomie ist eine chirurgische Entfernung von Brustdrüsengewebes einschließlich des Tumors.
Ich habe mich im November 2023 für eine Mastektomie mit Wiederaufbau mit Silikonimplantaten entschieden und neben der optischen Veränderung der Brust hat sich auch mein Empfinden zur Brust verändert. Ich fand meine Brüste immer okay, jetzt nicht wahnsinnig toll, aber auch nicht schlecht. Jetzt sind die neuen Brüste anders und es wird noch ein Prozess sein, diese als meine zu akzeptieren. Sie fühlen sich anders an und sehen auch anders aus. Sie zeigen mir aber auch, wie stark mein Körper ist. Und darauf bin ich sehr stolz.

Wichtig ist: Sexualität ist kein Luxus. Sie kann Lebensqualität und Wohlbefinden stärken. Sie verändert sich ein Leben lang – durch hormonelle Umstellungen, neue Beziehungen, Erfahrungen und eben auch durch Krankheit. Dieser Text soll euch Mut machen, mit diesen Veränderungen umzugehen.
Erst das Überleben. Dann das Leben.
»Am Anfang ging's nur ums Überleben«, hören wir oft. Klar – wenn man die Diagnose erfährt, steht alles Kopf. Wer denkt da an Sex? Aber irgendwann kommt der Alltag zurück. Die Sehnsucht nach Berührung und sexuellen Momenten meldet sich wieder.
Doch oft ist da auch viel Unsicherheit. Vielleicht hat sich dein Körper verändert: Du fühlst dich nicht mehr attraktiv, vielleicht tut etwas weh oder die Lust ist ganz verschwunden.
Krebs und seine Behandlung – Operationen, Chemo, Bestrahlung oder antihormonelle Therapie – hinterlassen Spuren. Viele haben mit Schmerzen, trockenen Schleimhäuten, Orgasmusschwierigkeiten, Erektionsproblemen, Libidoverlust oder Empfindungsstörungen zu tun. Auch Narben, ein Stoma oder ein Port verändern das Körperbild. Sich auf eine sexuelle Situation einzulassen, fällt dann oft schwer. Manche ziehen sich zurück, andere wissen nicht, wie sie Nähe wieder zulassen können. Sexualität kann zur Herausforderung werden, doch genau hier liegt die Chance für einen Neuanfang: Offen über Sexualität zu sprechen und Neues auszuprobieren.

Reden mit Partner:innen, Ärzt:innen, Berater:innen. Worte machen Mut.
Spüren Körperwahrnehmung und das Reflektieren von Gefühlen stärken die Selbstakzeptanz.
Selbstberührung kann helfen, neue Bedürfnisse und Grenzen zu entdecken.
Zeit Lust lässt sich nicht erzwingen, aber wiederentdecken.
Grenzen ein achtsamer Umgang mit den eigenen und fremden Grenzen erleichtert Nähe.
Hilfsmittel Gleitgel, Pflegeprodukte, Sextoys oder Beckenbodentraining unterstützen oft.
Fantasie Kopfkino ist erlaubt! Erinnerungen, Sehnsüchte und Träume dürfen sein
Viele Betroffene erleben Unsicherheit und schweigen deshalb lieber. Über Krankheit spricht man nicht gern. Über Sex erst recht nicht. Zwei Tabus treffen aufeinander. Werbung und Filme zeigen perfekte Körper, perfekte Lust – jung, schön, gesund. Doch das Leben nach einer Krankheit sieht oft anders aus. Und das erschwert den Zugang zu einer lustvollen und selbstbestimmten Sexualität.
Scheut euch nicht intime Momente bewusst zu planen: gemeinsam spazieren, baden, reden, sich wieder annähern – langsam.
Probiert unterschiedliche Stellungen aus, um herauszufinden, was guttut. Gestaltet eine für euch passende Atmosphäre – schönes Licht, angenehme Temperatur, Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt. Sprecht offen über eure Wünsche, über Unsicherheiten und über Verhütung, damit Vertrauen wachsen kann.
… Dann sind wir für dich da. In unserer Sexualberatung bieten wir Unterstützung für Menschen mit und nach einer Krebserkrankung. In Gesprächen und mit Übungen begleiten wir euch dabei, sich im Körper wieder zu Hause fühlen zu können, Nähe neu zu denken und Sexualität in all ihren Facetten zu verstehen.
Gerade wenn es um Sexualität geht, fehlen oft die Worte. Deshalb ist es wichtig, zu wissen:
Du bist nicht allein und du musst das nicht allein bewältigen.

Sogenannte »CATs« - cancer associated thrombosis (Deutsch: krebs-assoziierte Thrombosen) können durch verschiedene Ursachen entstehen. Zum Beispiel können Tumore Gerinnungsfaktoren produzieren, die eine Thrombose auslösen. Aber auch durch den Druck, den ein stetig wachsender Tumor auf umgebendes Gewebe auslöst, besteht die Gefahr einer Thromboseentwicklung. Nicht zuletzt kann auch die Therapie das Risiko für eine Thrombose erhöhen.
Dennoch ist auch wichtig zu wissen, dass nicht alle Krebspatient:innen das gleiche Risiko für eine Thrombose haben.
Einschätzen lässt sich das Risiko zur Entwicklung einer Thrombose unter anderem anhand verschiedener klinischer Gesichtspunkte.

Als Risikofaktoren zählen hier zum Beispiel neben einer aktiven Krebserkrankung:
Auch durch äußerlich erkennbare Veränderungen lässt sich abschätzen, ob das Vorliegen einer Thrombose wahrscheinlich ist. Als Hauptsymptome für eine Thrombose gelten hier:
Solltest Du als Patient:in die Befürchtung haben unter einer möglichen Thrombose zu leiden, ist es ratsam, zeitnah eine:n Ärzt:in aufzusuchen. So kann die Diagnose durch Untersuchungen wie Laborwerte oder eine Ultraschallkontrolle erhärtet oder ausgeschlossen werden.

Kommen wir zur Beschreibung der Erkrankung:
Im Knochenmark werden mittels Stammzellen Blutzellen gebildet. Das Knochenmark ist also für die Bildung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen zuständig. Rote Blutkörperchen verleihen dem Blut ihre rote Farbe und versorgen den gesamten Körper mit Sauerstoff, wohingegen weiße Blutkörperchen Infektionen und Krankheiten bekämpfen. Die Blutplättchen helfen bei der Blutgerinnung und verhindern Blutungen.
Bei der AML wird genau diese Produktion durch eine genetische Veränderung der DNA zu einer abnormen Produktion dieser Blutzellen. Diese Anomalie kann das Knochenmark füllen und ins periphere Blut gelangen und sich in verschiedenen Teilen des Körpers ausbreiten. Dadurch kommt es zu einer Beeinträchtigung der normalen Blutzellproduktion. Das Knochenmark kann somit nicht mehr genügend gesunde Blutzellen bilden.
Die Ursachen einer genetischen Veränderung als Ursache für AML sind nicht bekannt. Es gibt mögliche Risikofaktoren, die den Ausbruch dieser Erkrankung auslösen können, was jedoch nicht bedeutet, dass sie zutreffen müssen.
Mögliche Risikofaktoren sind:
Es erkranken auch Menschen an AML, ohne einem dieser möglichen Risikofaktoren ausgesetzt zu sein. AML ist keine Erbkrankheit, ist nicht ansteckend und kann somit nicht auf eine andere Person übertragen werden.
Anzeichen einer AML sind unterschiedlich und individuell. Die häufigsten Symptome sind Atemnot, Blutergüsse, Fieber, Schwäche und Infektionen. AML entwickelt sich meistens schnell und führt bei einer Nichtbehandlung zum Tod.
In den meisten Fällen wird eine AML diagnostiziert, wenn die Leukämie bereits fortgeschritten ist. Eine regelmäßige Blutuntersuchung beim Hausarzt oder bei der Hausärztin als Vorsorge verhindert nicht die Leukämie, kann aber Leben retten. Eine früh erkannte Leukämie kann gut behandelt werden! Die DKMS bietet gesunden Menschen die Möglichkeit, Blutkrebserkrankten das Leben zu retten. Als registrierter Stammzellenspender kannst du Menschenleben retten!

Es gibt auch sogenannte Präbiotika. Das sind unverdaubare Kohlenhydrate, die das Wachstum günstiger Mikroorganismen im Dickdarm stimulieren und auf diese Weise ebenfalls positiv für deine Gesundheit sind. Präbiotika kommen zum Beispiel in Flohsamenschalen, Haferflocken und gekochten sowie abgekühlten Kartoffeln vor.
Bevor du Probiotika während deiner Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie einnimmst, solltest du die Einnahme mit deinem Onkologen oder deiner Onkologin besprechen. Gerade bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem besteht in seltenen Fällen ein erhöhtes Risiko für Infektionen durch die Einnahme, was du in deinem individuellen Fall unbedingt vorher abklären solltest. Abgesehen davon sind Nebenwirkungen durch Probiotika sehr selten und die Einnahme gilt als sicher.
Wenn deine Therapie Durchfälle verursacht, können Probiotika dazu beitragen, dass weniger Durchfälle auftreten. Sie sollten aber kein Ersatz für Medikamente darstellen.
Dann iss regelmäßig Lebensmittel wie Sauermilchprodukte und fermentiertes Gemüse. Darunter fallen zum Beispiel (stichfester) Joghurt, Quark, Kefir, Dickmilch, Buttermilch, Sauerkraut und Kimchi.


🥩 Sauer: z. B. Fleisch/Wurst, Fisch, Eier, Käse, Zucker, Alkohol
🥦 Basisch: z. B. Gemüse, Obst, Fruchtsäfte, Soja
🫒 Neutral: Fette, Öle
Eine basische Ernährung wird empfohlen, da der Körper angeblich durch zu viele säurebildende Nahrungsmittel (z.B. Fleisch) in eine gesundheitsschädliche Übersäuerung rutscht. Eine Übersäuerung des Körpers sei die Ursache fast aller Zivilisationskrankheiten. Damit der Körper weniger sauer ist, muss der Anteil basenbildender Nahrungsmittel (z.B. Gemüse) erhöht werden. Dadurch wird angeblich das Krebswachstum gehemmt.
Grundsätzlich nicht, denn unser Körper gleicht über Lunge, Niere und Leber den Säure-Basen-Spiegel bzw. den pH-Wert unseres Blutes aus und hält ihn konstant bei etwa 7,4. Wenn in unserem Körper aber veränderte Stoffwechselprozesse vorliegen, kann es zu einer Übersäuerung (Azidose) kommen. Ursache dafür ist beispielsweise eine eingeschränkte Nierenfunktion.
Wenn du dich überwiegend basisch ernährst, also viele pflanzliche Lebensmittel isst, führst du deinem Körper mehr gesundheitsfördernde Nährstoffe zu als jemand, der mehr »saure« Lebensmittel wie Fleisch, Wurst oder Zucker isst. Die gesundheitlichen Vorteile beruhen daher nicht auf der basischen Wirkung, sondern auf dem höheren Verzehr an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen aus pflanzlichen Lebensmitteln.
✅ Iss also gerne basisch und ergänze deine Lebensmittelauswahl mit sauren (tierischen) Lebensmitteln. Das entspricht nämlich auch dem Prinzip einer ausgewogenen Ernährung.
❌ Für die Behauptung, eine Übersäuerung des Körpers sei die Ursache fast aller Zivilisationskrankheiten, gibt es keine wissenschaftlichen Belege.


Erkrankt ein Mensch, der einem dazu auch noch am Herzen liegt, an Krebs, dann wird es sehr schwer. Für alle, die damit zu tun haben, ob un- oder mittelbar. Denn einen Umgang mit der Krankheit zu finden, ist für keinen einfach. Natürlich aus unterschiedlichen Gründen. Wir wollen uns heute aber mal den Angehörigen widmen und vielleicht ein paar Möglichkeiten finden, wie jeder einen Weg finden kann, mit der Krankheitssituation umzugehen. Im besten Fall irgendwann sogar ganz gut gemeinsam.
Fangen wir von vorn an. Wenn die Diagnose aufgenommen und den Lieben mitgeteilt wird. Auch für Angehörige ist die Diagnose ein niederschmetternder Schlag in die Magengrube, auch wenn sie nicht deshalb akut um ihr Leben fürchten müssen. Aber in diesem Moment passiert auf der emotionalen Ebene auch ganz viel: Überraschung, Überforderung, Sorge, Angst. Alles in verschiedenen Abstufungen – gemessen an der Zeit, die es braucht, um alles zu realisieren. Bei allen Gefühlen in diesem Moment fehlt es an einem: Worten. Während der Kopf gleichzeitig wie verrückt und die Frage rattert, was denn jetzt die darauf beste Reaktion ist, die bestenfalls gleichzeitig tröstet. Um das alles mal abzukürzen: Die gibt es nicht. Alles, was in diesem Moment gefühlt wird, darf sein. Und es ist okay, das auch genau so zu sagen. Ein »Puh, das haut mich gerade total um, ich weiß nicht was ich sagen soll« ist total in Ordnung. Für den an Krebs erkrankten Menschen geht es zu diesem Moment meist nur um die Information. Ehrlichkeit schafft Empathie. Langes Nachdenken führt im Zweifel nur zu den oben genannten Phrasen – die am Ende vielleicht sogar ärgern. Vielleicht hilft hier auch gerade eine wortlose Umarmung oder ein leichter Händedruck mehr. Da aber nicht jeder in dieser Situation körperliche Nähe ertragen kann, lohnt es sich vorher zu fragen. Und ein »Magst du eine lange Umarmung?« löst die Sprachlosigkeit.
Neben dem Kampf gegen den Krebs bleibt nicht sehr viel Raum für alles andere. Und doch läuft das Leben ja irgendwie weiter. Praktische Hilfen sind ein Gamechanger und wirklich gut zu leisten. Einkaufen gehen, Kochen, im Haushalt helfen, um Kinder kümmern, Haustiere versorgen, Fahrdienste und Begleitungen zu Terminen, all das ist eine riesige Hilfe. Denn nach einer OP ist die Bewegung stark eingeschränkt und in einer Chemo- oder Strahlentherapie wird vieles sehr schnell zur riesigen Kraftanstrengung. Tipp: Vor der Behandlung zusammensetzen und planen. Denn dann gehen einige Sachen im Laufe der Therapie einfacher von der Hand, wenn vorher festgelegt ist, wo Unterstützung nötig ist. Und nebenbei ist dabei auch noch Raum für Trost. Wichtig ist aber, die Hilfe aktiv anzubieten, am besten mit konkreten Angeboten. Ein »Ich bin da, wenn du etwas brauchst. Melde dich jederzeit.« ist etwas, was die erkrankte Person wieder in einen Handlungszwang setzt. Und ganz ehrlich? Sie hat gerade schon genug zu tun. Oft wird dieses Angebot aus reiner Hilflosigkeit gemacht. Dabei muss das gar nicht sein, denn Hilfe kann so unkompliziert sein. Zum Beispiel die Frage, ob genug Kraft für einen Spaziergang da ist.

Apropos Fahrdienste und Begleitungen zu Terminen. Diese Hilfestellung ist nicht zu unterschätzen. Denn Arzttermine sind oft überfordernd. Schon für gesunde Menschen. Da werfen Ärzte mit Wörtern um sich, für die dann oft kaum Zeit bleibt, um sie zu erklären. Manche Patienten haben vielleicht auch Hemmungen, dann genau nachzufragen. Denn – let’s face it – das ist alles ganz schön überfordernd. Da hilft es sehr, eine Person mitzunehmen, die zuhört, auch mal nachfragt und später hilft, alles irgendwie einzuordnen. Vielleicht gibt es im Vorfeld sogar die Möglichkeit, mit der Begleitperson den Termin vorzubereiten. Sich schon mal ein paar Fragen zu notieren, damit niemand am Ende aus diesen Terminen mit dem Gefühl herausgeht, dass man irgendwas vergessen hat.
Übrigens, das gilt nicht nur für Arzttermine, sondern auch für Termine bei einer Sozialberatung. Denn im Dschungel von Anträgen und Möglichkeiten verliert es sich als belastete Person nochmal viel leichter.
Auf der Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten wird oft von »Hilfe« gesprochen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings im täglichen Leben eine gute Portion Trost, denn er kann in Momenten ein gutes Gefühl oder eine kleine Ablenkung bieten. Denn Krankheiten können einsam machen. An Krebs zu erkranken ist, wie auf einer einsamen Insel zu sitzen, an der ab und an mal ein Schiff anlegt. Man muss viel aushalten – körperlich und seelisch. Deshalb ist Trost so wichtig. Jede Nachricht, jeder Gedanke – mag es noch so klein oder kurz sein – tun gut. Das nimmt keine Ängste oder lindert Schmerzen, aber es schafft eine kurze Ablenkung oder auch die Anerkennung des eigenen Leidens und der gerade eben mehr als miesen Situation. Trost ist gar nicht so schwer. Es ist ein »Hey, wie ist dein Tag heute?«, ein »Ich denke an dich« oder ein »Schau mal, ich habe etwas Lustiges/Schönes gefunden«. Auch das Teilen von schönen Erinnerungen lassen Momente ein Augenzwinkern lang leichter machen. Und das Beste? Es geht ganz schnell und kostet gar nichts. Trost bedarf wirklich nicht immer der großen Worte, er funktioniert im Kleinen, im Normalen und zwar mit jeder Geste, die man jemandem entgegenbringt, den man mag. Und genau das bewirkt unendlich viel.
Eine Krebserkrankung ist und bleibt für jeden belastend, egal ob Betroffene oder Angehörige. Gerade Angehörige sollten hier ganz genau auf die eigenen Ressourcen und Gefühle achten. Und dann auch ehrlich und vor allem zeitnah kommunizieren. Denn Hilfe wird immer gebraucht und oft fällt es Betroffenen schwer, darum zu bitten.
Das macht eine Sache sehr wichtig: Wer Hilfe zusagt, sollte sie auch leisten können. Denn ohne Unterstützung – egal welcher Art – ist eine Krebstherapie kaum zu schaffen.


Meistens meinen es die Menschen nur gut mit uns, doch auch wenn Dankbarkeits- und Achtsamkeitsübungen tatsächlich erwiesene Methoden sind, sich im Alltag glücklicher zu fühlen, darf eine Situation, ein Tag oder eine Phase auch einfach mal 💩 sein!
Doch wenn der Drang nach Positivität sich irgendwann über deine wirklichen Gefühle legt und ihnen keine Luft zum Atmen mehr gibt, kann sie auch schnell ins Negative umschlagen. Man spricht in dem Fall von toxischer Positivität. Dieses Gefühl suggeriert, dass Gefühle wie Angst, Hoffnungslosigkeit oder Trauer keine Daseinsberechtigung haben und zwanghaft ins Positive gewandelt werden müssen. Dabei ist es umso wichtiger, dass du dich aktiv mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, sie annimmst und ihnen einen Raum gibst. Und nur, indem du sie zulässt, kannst du lernen mit ihnen umzugehen.
Daher ja – führe dein Dankbarkeitstagebuch. Aber wenn dir mal danach ist, vor Wut in dein Kissen zu boxen oder dich bei einer Freundin auszuweinen, ist auch das völlig in Ordnung. Denn auch diese Gefühle gehören zu dir und dürfen da sein. 🙏
Toxische Positivität kurz erklärt: Positiv denken kann dich mental auf deinem Weg unterstützen, dich stärken und dein Wohlbefinden steigern. Das heißt aber nicht, dass du alles positiv sehen musst.

Stöbert man in Buchhandlungen im Bereich ›Gesundheit und Ernährung‹, liegen dort etliche Bücher mit Titeln wie ›Den Krebs aushungern, ohne selbst zu hungern‹ oder ›Krebs verstehen und natürlich heilen‹ aus. Auch im Internet stößt man schnell auf Webseiten wie das ›Zentrum der Gesundheit‹, welches damit wirbt, ihren Leser:innen zu helfen, selbstständig für ihre Gesundheit zu sorgen – ohne Medikamente oder die Pharmaindustrie.
All das hört sich zunächst vielversprechend an, zumal viele Patient:innen von ihren behandelnden Onkolog:innen nicht die gleiche Form von Optimismus entgegen geschmettert bekommen, wenn es um die Heilung der Krankheit geht. Doch wie seriös sind all diese Ratgeber, und vor allem: Kann man sich auf deren Wirksamkeit verlassen?
Prof. Dr. med. Michael Schoenberg rät in seinem Buch ›Aktiv leben gegen Krebs‹ in Bezug auf Krebsdiäten dazu, sich stets folgende vier Fragen zu stellen:
Sollte eine der ersten drei Fragen mit ›Ja‹ und die letzte mit ›Nein‹ beantwortet werden, ist seiner Meinung nach Vorsicht geboten. Denn Patienten seien in ihrer Individualität, den verschiedenen Erkrankungsformen und Nebendiagnosen sowie den unterschiedlichen Therapiemaßnahmen so komplex, dass kaum eine bestimmte Krebsdiät all dem Rechnung tragen könne.
Die von ihm erstellten vier Punkte lassen sich zwar nicht einfach so auf Ratschläge außerhalb von Krebsdiäten übertragen, allerdings sollte man wohl stets misstrauisch werden, wenn eine Heilung durch Krebs ohne Chemotherapie, Bestrahlung oder Operationen garantiert wird.
Die Gesellschaft ›Stärker gegen Krebs‹ hat in diesem Zusammenhang Tipps veröffentlicht, wie man unseriöse Krebstherapien besser erkennt: https://www.staerkergegenkrebs.de/naturheilkunde/unserioese-krebstherapeuten-erkennen/.
Abschließend lässt sich zu dieser Thematik festhalten, dass jegliche Tipps von Außenstehenden zum Thema Krebsvermeidung oder Krebsheilung kritisch hinterfragt und auch die angeführten Beweise überprüft werden sollten, um sich von der Seriosität zu überzeugen. Im zweiten Schritt ist es auch ratsam, mit den behandelnden Ärzt:innen zu sprechen und ihren Standpunkt zu hören, bevor man sich entscheidet, über die evidenzbasierte Medizin hinausgehende Verfahren zur Krebsbekämpfung zu praktizieren.

Also ihr Lieben: Abtasten nicht vergessen! Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. 🙌

Krebsberatungsstellen sind spezialisierte Einrichtungen, die Betroffene und deren Angehörige in allen Phasen der Krebserkrankung unterstützen. Die Mitarbeiter:innen in den Beratungsstellen haben meist unterschiedliche Hintergründe und können dadurch zu unterschiedlichen Themen beraten. So setzt sich das Team beispielsweise aus Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen zusammen und bietet Folgendes an:
In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Krebsberatungsstellen, die bundesweit verteilt sind. Diese Stellen werden von verschiedenen Organisationen und Einrichtungen betrieben, darunter Krankenhäuser, soziale Träger und gemeinnützige Organisationen. Bestenfalls kann dein:e Ärzt:in dir eine Einrichtung in deiner Nähe empfehlen. Oder schaue gerne einmal auf der Seite des Krebsinformationsdienstes vorbei: Dort gibt es eine Übersicht mit allen Beratungsstellen. Viele Krebsberatungsstellen haben aber auch eine eigene Website mit Informationen zu den entsprechenden Angeboten und Kontaktdaten der Einrichtung. Mit einer kurzen Internetrecherche findest du also bestimmt auch ein passendes Angebot in deiner Nähe.
Der Kontakt zu einer Krebsberatungsstelle ist oft recht leicht. Als niedrigschwellige Anlaufstelle kannst du dich einfach persönlich, online oder telefonisch bei der entsprechenden Einrichtung melden und bekommst normalerweise kurzfristig innerhalb von ein bis zwei Wochen einen Termin – kostenlos und unbürokratisch.
Schau doch gerne auch einmal auf unserer Seite zu weiteren Hilfsangeboten vorbei, vielleicht findest du dabei schon eine Einrichtung in deiner Nähe!

Vielleicht fragst du dich: Darf ich Plätzchen essen? Schadet Zucker meiner Therapie? Sollte ich an den Feiertagen besonders »streng« sein?
Die kurze Antwort: Nein – du musst nicht perfekt essen.
Was wirklich zählt, ist nicht das einzelne Lebensmittel, sondern deine Ernährung im Gesamtbild – über Wochen und Monate hinweg.
Strenge Regeln erzeugen Druck, Stress und Schuldgefühle. Und genau das ist etwas, was dein Körper jetzt nicht braucht. Stress kann deinen Appetit weiter verschlechtern, dir die Freude am Essen nehmen und soziale Momente belasten.
Es ist Zusammensein, Erinnerung, Geborgenheit und Lebensfreude und all das darf – und soll – auch in einer Therapie Platz haben.
Statt Verboten hilft ein sanfter Rahmen:
Eine ausgewogene Ernährung ist ohne Genuss nicht ausgewogen für deine Seele!
Unser Wunsch für dich: Nicht ein »perfekter« Speiseplan, sondern ein Weihnachten mit etwas Leichtigkeit, Wärme und Selbstmitgefühl.

Bis zu 90 % der Krebspatient:innen sind während der Therapie von Fatigue betroffen. Die Ursache dafür vermuten Expert:innen beim Krebs selbst, der Krebsbehandlung, bei hormonellen Veränderungen und auch die Psyche spielt eine Rolle. Auch nach beendeter Therapie treten die Symptome bei 20–50 % auf.
💪 Gestalte deine Tätigkeiten so kräfteschonend wie möglich. Teile dir deine Kraft ein und lege öfter mal zwischendrin eine Pause ein.
🏃♀️ Bewegung hilft dem Körper und der Seele. Steige eine Haltestelle früher aus und gehe den Rest zu Fuß, nimm die Treppe anstatt den Aufzug oder nimm für kurze Strecken das Rad. Auch Sportarten wie Yoga, Schwimmen, Tanzen können guttun. Wichtig ist, dass die Bewegung dir Spaß macht, du musst dich nicht mit früheren Leistungen messen.
☀️ Nimm dir Zeit für schöne Dinge und plane diese bewusst ein.
🗓 Es ist total okay, Termine abzusagen, wenn diese deine Kraft übersteigen.
🧘 Höre auf deinen Körper und deine Seele! Werte dich nicht dafür ab, dass du dich müde und erschöpft fühlst. Finde heraus, welche Warnzeichen du erhältst und lerne mit der Zeit darauf zu reagieren.
📒 Führe ein Energietagebuch. Darin kannst du notieren, was du den Tag über gemacht hast und wie du dich dabei gefühlt hast. Wann warst du aktiv? Wann hast du dich ausgeruht? Wie hast du dich dabei gefühlt? So kannst du deine Balance zwischen Über- und Unterforderung erkennen und langsam und schrittweise aktiver werden.
🙎♂️🙍♀️ Spreche mit Freunden und Familie darüber. So können auch sie sich darauf einstellen und dich entlasten.

Diese Verletzung erkennt dein Körper und schickt unzählige Blutplättchen zu der betroffenen Stelle. Die Blutplättchen bilden dort ein Gerinnsel, um die Wunde zu verschließen. Später produzieren so genannte »Fibroblasten« Wachstumsfaktoren, Kollagen und andere Substanzen, die dabei helfen die Haut wieder aufzubauen. Nach einem Operationsschnitt passiert dies ebenfalls. Dein Körper braucht viel Zeit, um die Haut zu »reparieren« und selbst nach vollständiger Abheilung verhält sich die Haut nach einer Operation nicht so wie vorher. Sie ist nicht so elastisch, hat oft eine andere Farbe, enthält keine Pigmente, bildet keinen Schweiß, keine Haare und kein Öl. Deshalb brauchen deine Narbe(n) eine besondere Pflege. Hier geben wir dir acht Tipps zum Umgang mit deinen neuen (oder alten) Wunderwerken:

Trotz der vielen Tipps, die dazu beitragen können, dass deine Narben unauffälliger aussehen – sei dir bewusst, dass es uns allein um dein Wohlbefinden geht. Wir finden dich schön, egal ob mit großen Narben, kleinen Narben oder ohne Narben. Macht deine Narbe keine Probleme, so sind kosmetische Eingriffe in der Regel nicht nötig. Dein Körper ist gut, so wie er ist, denn er hat dich bis hierhin getragen und jeden Tag ein kleines Wunder vollbracht.

Die Abkürzung HPV steht für Humane Papillomviren. HP-Viren sind eine sexuell übertragbare Infektion, welche über die Haut oder die Schleimhäute übertragen werden.

Etwa 85–90% aller sexuell aktiven Menschen stecken sich im Laufe des Lebens mindestens einmal mit dem HP-Virus an, welches je nach HPV-Typ folgenlos und symptomfrei verläuft. Unter den über 200 bekannten Virustypen gibt es auch solche, die länger nachweisbar bleiben, harmlose Warzen verursachen oder in seltenen Fällen zu bösartigen Gewebeveränderungen (Dysplasie) führen können.
In der Regel bekämpft das Immunsystem das Virus allerdings von selbst und das Virus heilt meist innerhalb von 1–2 Jahren ab.
Um sich vor den wichtigsten HPV-Typen zu schützen, ist eine HPV-Impfung sinnvoll – vorzugsweise vor dem ersten sexuellen Kontakt oder einer bestehenden HPV- Infektion. Sie wird für Mädchen und Jungen im Alter von 9–14 Jahren empfohlen. Die Impfung bietet Schutz vor verschiedenen krebserregenden HPV-Typen sowie vor solchen, die Genitalwarzen verursachen können, deckt jedoch nicht alle HPV-Typen ab.
Zusätzlich gibt es Vorsorgeuntersuchungen, die durch eine Impfung nicht ersetzt werden können und regelmäßig wahrgenommen werden sollten. Ansonsten gilt: Benutzt ein Kondom, um euch auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen.

Übertragen wird die Infektion vor allem über den Kontakt mit infizierten Haut- und Schleimhautbereichen. Sprich über intensives Küssen, Sex oder auch Petting. Über kleine (meist unsichtbare) Verletzungen der Haut oder Schleimhaut kann das Virus in die Zellen der Haut oder Schleimhaut eindringen und diese somit infizieren. An Anus, Schamlippen, Scheide, Gebärmutterhals, Penis und am Mund-Rachen-Bereich macht sich die Infektion häufig bemerkbar.
Disclaimer:
Die in diesem Text gewählte Sprachfrorm beziehen sich immer zugleich auf weibliche, männliche und diverse Personen. Auf eine Mehrfachbezeichnung wird in diesem Text zugunsten der besseren Lesbarkeit verzichtet.

Diese Routine hilft dir, deinen Fokus auf die positiven Dinge im Leben zu lenken. So ist dein Gehirn besser geschult, dich schneller wieder aus einem Tief herauszuholen, wenn du mal einen schlechten Tag hattest. Ja – es kann so einfach sein!
Pro-Tipp: Lege dir ein Dankbarkeitstagebuch zu. ✍️📔 Wenn du magst, kannst du dir jeden Abend kurz notieren, wofür du dankbar bist oder Dinge festhalten, die über den Tag gut gelaufen sind. Es muss kein Roman sein! Und es müssen auch nicht immer die großen Erlebnisse sein: ein Lächeln von der Sitznachbarin in der U-Bahn, ein leckeres Abendessen oder der Spaziergang an der frischen Luft kann deinen Tag schon viel besser machen.

🤢 Übelkeit und Erbrechen sind häufige Nebenwirkungen von Chemotherapien. Sie können direkt am Tag der Chemo oder erst Tage später auftreten (verzögerte Übelkeit/Erbrechen). Wenn dir übel ist, kann es passieren, dass du weniger isst und sich dein Ernährungszustand verschlechtert. Mit diesen Tipps kannst du dem entgegenwirken:
🥪 Iss viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Es ist oft bekömmlicher, wenn du viele kleinere Portionen über den Tag verteilt isst. Außerdem kann ein leerer Magen deine Übelkeit verstärken. Verzichte aber besser auf deine Lieblingsspeise, da du sie sonst möglicherweise mit der Übelkeit in Verbindung bringst und deshalb später ablehnst.
🫚 Probiere Ingwer aus. Die kleine Knolle wirkt gut gegen Übelkeit. Du kannst dir daraus z. B. einen Tee zubereiten und über den Tag verteilt trinken. Es gibt auch Ingwer-Tabletten oder -bonbons, die du gegen deine Übelkeit ausprobieren kannst.
🥔 Bevorzuge Speisen, die du gut verträgst. Fetthaltige und stark gewürzte Speisen solltest du meiden und lieber gut verträgliche bevorzugen. Dazu zählen vor allem trockene Lebensmittel wie z. B. Toast, Knäckebrot, Kartoffeln, Brezeln, Cracker oder Zwieback.
🍦 Wähle Lebensmittel mit wenig Eigengeschmack oder Gerüchen. Oft werden Lebensmittel bei Übelkeit eher akzeptiert, wenn sie keinen starken Eigengeschmack oder Geruch haben. Deshalb sind Kompott, Kartoffelbrei, Eis oder auch Rührei als Speise geeignet. Iss zudem stets in einem gut gelüfteten Zimmer. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann gegen deine Übelkeit helfen.
👩🏼⚕️ Wenn sich deine Übelkeit und dein Erbrechen überhaupt nicht bessern, kontaktiere dein Behandlungsteam, um weitere helfende Maßnahmen zu besprechen.

Dass Aufmerksamkeit notwendig ist, zeigen die Zahlen der Neuerkrankungen. Etwa 56.500 Menschen (rund 22.500 Frauen und 34.000 Männer) in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Lungenkrebs. Bei Männern ist diese Erkrankung zudem die häufigste Krebs-Todesursache (circa 28.000 Verstorbene), bei Frauen mit etwa 17.000 Todesfällen die zweithäufigste.
Wie bei anderen Krebsarten kann auch Lungenkrebs durch verändertes Erbgut entstehen. Zudem gibt es noch die äußeren Risikofaktoren. Auf dem ersten Platz steht der Tabakkonsum. Je höher die tägliche Dosis der Zigaretten und die Dauer des Rauchens sind, desto höher ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Auch E-Zigaretten sind nicht unschädlich. Der eingeatmete Dampf enthält laut der Deutschen Krebsgesellschaft krebserzeugende Substanzen. Zu den weiteren Risikofaktoren können Schadstoffbelastungen in der Luft gehören und krebserregende Bestandteile, die am Arbeitsplatz eingeatmet werden. Diese Substanzen fallen beispielsweise in der metallverarbeitenden Industrie oder in der Gummiherstellung an.
Symptome sind zu Beginn einer Lungenkrebserkrankung uncharakteristisch, da sie auch bei gutartigen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass bei Beschwerden frühzeitig ein Arzt aufgesucht wird. Zu diesen gehören unter anderem über Wochen anhaltender Husten, Atemnot, Bronchitis, die sich trotz Antibiotika nicht ändert, Bluthusten, Lähmungen oder starke Schmerzen, Gewichtsverlust und allgemeiner Kräfteverfall. Vor allem Raucher sollten diese Symptome ernst nehmen.
Verschiedene bösartige Tumore können sich im Lungengewebe bilden. Den Großteil machen die Bronchialkarzinome aus – sie sind der Fachbegriff für Lungenkrebs. Die Karzinome wachsen zuerst in einem Organ oder Gewebe. »Allerdings können sich aber beim Fortschreiten der Erkrankung aus den Tumoren Zellen ablösen, im Körper verbreiten und Metastasen bilden«, schreibt der Deutsche Krebsinformationsdienst.
Besteht der Verdacht auf Lungenkrebs, so wird mit einer Basisdiagnostik begonnen, die eine Anamnese, Laboruntersuchungen, Röntgen, Computertomographie und Lungenspiegelung (Entnahme von Gewebeproben) umfasst. Das Gewebe wird anschließend pathologisch untersucht. Ist eine Lungenspiegelung nicht möglich, gibt es noch andere Möglichkeiten an das Gewebe zu gelangen.
Die Pathologen suchen im Gewebe nach Krebszellen. Handelt es sich um bösartige Tumoren, dann ist die Unterscheidung zwischen zwei Hauptformen wichtig, weil davon die Behandlung abhängig ist. Zu diesen Formen gehören die kleinzelligen und die nicht-kleinzelligen Lungentumore. Letztere haben außerdem noch weitere Untergruppen. Da die Tumore unterschiedliche Strukturen aufweisen können, ist eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Untergruppe oft nicht möglich.
Ärzt:innen besprechen mit den Betroffenen, welche Therapie die bestmögliche ist. Zu den Behandlungen gehören Operationen, Chemotherapien, zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Bestrahlungen.

In der Regel erkranken die Betroffenen erst im höheren Alter. Das Durchschnittsalter liegt dabei bei 72 Jahren. Zwar hat die männliche Brust keine Stillfunktion und besitzt kaum Fettgewebe im Vergleich zur weiblichen Brust, jedoch besitzt sie auch Drüsengewebe. Und genau dort kann auch Brustkrebs auftreten. Daher sollten auch hier Veränderungen beobachtet werden und im Zweifelsfall eine Fachperson aufgesucht werden.
Wie kommt es zu männlichem Brustkrebs? Die männliche Brust ist zwar nicht zum Stillen ausgelegt, jedoch sind die Milchgänge auch hier vorhanden. Das allein reicht, um Krebs zu entwickeln. Doch da die Milchgänge geringer ausgeprägt sind und weniger Östrogen vorhanden ist, tritt der Brustkrebs deutlich seltener auf als in der weiblichen Brust.
Nicht jede tastbare Unebenheit bedeutet Krebs! Wie bei der weiblichen Brust können auch in der männlichen Brust gutartige Veränderungen wie Zysten wachsen, daher muss nicht jede tastbare Unebenheit gleich Krebs bedeuten.
An wen kann ich mich bei Verdacht wenden? Bei einem ersten Verdacht wenden sich männliche Betroffene an den Hausarzt oder die Hausärztin, welche*r dann ggf. an ein spezialisiertes Zentrum überweist. Dort werden dann weitere Untersuchungen durchgeführt.
Je nach Größe des Tumors wird entweder brusterhaltend operiert, oder die Brust ganz entfernt. Da die männliche Brust deutlich weniger Brustgewebe als die weibliche aufweist, wird häufig zu einer Entfernung der gesamten Brust samt Lymphknoten geraten. Je nach Rezidivrisiko können auch weitere Behandlungsmethoden angewendet werden: z. B. Chemotherapie, Bestrahlung oder antihormonelle Therapie.
Das Netzwerk Männer mit Brustkrebs unterstützt männliche Brustkrebsbetroffene und berät zu Themen wie Kliniksuche, Behandlungswege, Rehabilitation und Versicherungsfragen. https://www.brustkrebs-beim-mann.de

😷 Ein Haustier kann für Erkrankte ein Risiko bedeuten. Das Immunsystem ist geschwächt und so können Krankheiten übertragen und Allergien ausgelöst werden. Das gilt sogar dann, wenn die Fellnasen selbst gesund sind und sauber gehalten werden. In einem Interview der Pharmazeutischen Zeitung erklärt Dr. Stefanie Klein vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg:
»Vorsicht ist angesagt, wenn der Patient Therapien erhält, die sein Immunsystem beeinträchtigen, zum Beispiel eine hoch dosierte Chemotherapie, umfangreiche Bestrahlung oder Stammzelltransplantation. Dann sollte zumindest für den Zeitraum der Immunschwäche eine andere Person die Pflege des Tieres übernehmen. Wenn Patienten alleine leben, kann das manchmal bedeuten, dass man das Tier für eine gewisse Zeit abgeben muss.«
💉Grundsätzlich ist wichtig, dass das Tier einen umfangreichen Impfschutz hat und von einem Tierarzt durchgecheckt wird. Zudem sollten Krebspatienten den Kontakt mit Tierausscheidungen vermeiden. Die Reinigung des Katzenklos, Vogelkäfigs, Kaninchenstalls, Terrarium und Aquarium und das Aufsammeln von Hundekot sollte von anderen übernommen werden. Zudem wird geraten, nach jeder Berührung mit dem Tier die Hände zu waschen und darauf zu achten, dass das Haustier keinen Kontakt zu Wildtieren hat, die Krankheiten übertragen können.


Nach einer überstandenen Krebserkrankung gelten die gleichen Empfehlungen wie zur Krebsprävention, denn sie können dir helfen, dein Risiko für ein Rezidiv zu senken. Deine Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle – genau wie Bewegung und ein gesundes, stabiles Gewicht.
Laut dem World Cancer Research Fund sind bis zu 40 % aller Krebserkrankungen auf ungünstige Ernährungs-, Bewegungs- und Lebensgewohnheiten zurückzuführen – und damit vermeidbar.
Zu den Hauptrisikofaktoren zählen:
· Rauchen
· Alkohol
· Ungeschützte Sonnenexposition
· Eine unausgewogene, kalorienreiche Ernährung
· Übergewicht (erhöht das Risiko für mindestens 13 Krebsarten)
· Bewegungsmangel
Eine Garantie, dass der Krebs nicht wiederkommt, gibt es leider nie. Aber du kannst viel dafür tun, deinen Körper gut zu versorgen: mit den richtigen Nährstoffen sowie durch einen aktiven und gesunden Lebensstil.
Vollkorngetreide, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte sollten den Hauptbestandteil deiner Ernährung ausmachen. Sie liefern Ballaststoffe, die deine Darmgesundheit unterstützen sowie eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Praxis-Tipp Gemüse: Greif zu frischem oder tiefgekühltem Gemüse – am besten bunt gemischt. Orientiere dich am »Tellerprinzip«. Das heißt, die Hälfte deines Tellers sollte mit Gemüse gefüllt sein.
Empfohlen werden maximal 350 – 500 g gegartes rotes Fleisch pro Woche. Hierunter fallen Rind/ Kalb, Schwein, Lamm, Pferd und Ziege. Bevorzuge mageres, unverarbeitetes Fleisch. Auf verarbeitetes Fleisch wie Würstchen, Schinken oder Speck solltest du verzichten, da es von der WHO als krebserregend eingestuft wurde.
Fast Food und Fertiggerichte enthalten meist viel Fett, Salz und Zucker. Wenn du häufiger zu solchen Produkten greifst, kann das langfristig negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben.
Wichtig ist die Balance. Wenn du dich im Alltag überwiegend ausgewogen ernährst, spricht nichts dagegen, wenn du dir ab und zu auch mal eine Pizza gönnst. Achte aber darauf, dass solche Ausnahmen nicht zur Gewohnheit werden.
Zuckerhaltige Getränke wie Cola solltest du reduzieren, denn sie liefern viele Kalorien und Zucker ohne Sättigung. Greife lieber zu Wasser mit Zitronenscheiben, ungesüßtem Tee oder infused water.
Jedes Glas Alkohol erhöht das Krebsrisiko – auch nach der Erkrankung.
Deshalb gilt: je weniger, desto besser.
Eine einfache Faustregel für deinen Alltag:
· ½ Teller Gemüse
· ¼ Teller Eiweiß (z.B. Hülsenfrüchte, Quark, Fisch, Ei, Tofu, Geflügel)
· ¼ Teller Kohlenhydrate (z.B. Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornnudeln)
· Ergänzt mit hochwertigen Fetten wie Nüssen, Samen oder pflanzlichen Ölen
Dieses Prinzip hilft dir, ausgewogen zu essen – ohne Kalorienzählen oder komplizierte Regeln.

Nicht grundsätzlich und sie werden auch nicht zur Krebsprävention empfohlen. Nahrungsergänzungsmittel können einen Mangel ausgleichen, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Wichtig: lasse deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren und nimm Präparate nur gezielt ein, wenn ein ärztlich bestätigter Mangel vorliegt.



Überlege dir Strategien, wie du EnergieRÄUBER vermeiden oder für eine Zeit pausieren kannst.
Denk daran: Solche Energieräuber gänzlich aus dem Leben zu streichen ist oft schwieriger und mit viel Aufwand verbunden. Achte hier darauf, was der größere Räuber für dich wäre.

Denk auch an die positiven Aspekte in deinem Leben. Was kannst du tun, um vermehrt EnergieGESCHENKE in dein Leben zu bringen oder zuzulassen? Gibt es vielleicht Menschen, die dir dabei helfen können?



Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass eine gesunde Ernährung das Fortschreiten von Prostatakrebs bremst, dennoch unterstützt eine gesunde Ernährung deinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, die er braucht. Iss deshalb ausgewogen, sofern es die Nebenwirkungen deiner Therapie zulassen.

Nahrungsergänzungsmittel solltest du nicht „einfach so“ einnehmen. Wenn bei dir durch einen Bluttest ein Nährstoffmangel festgestellt wurde, ist es aber definitiv sinnvoll, diesen auszugleichen.
Übergewicht (BMI > 25 kg/m2) ist bei Männern mit einem erhöhten Serumtestosteronspiegel assoziiert, was mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs in Verbindung gebracht wird. Je höher dein Gewicht ist, desto höher ist dein Risiko. Versuche abzunehmen, wenn du Übergewicht hast.
Suche dir eine Bewegung, die du in deiner aktuellen Situation umsetzen kannst. Empfehlenswert ist gezieltes Krafttraining, um einem Verlust deiner Muskelmasse entgegenzuwirken, neue Muskeln aufzubauen und deine Knochengesundheit zu unterstützen.

Nach deutschem Recht haben nur Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern eine Entscheidungsbefugnis in allen Angelegenheiten. Für Erwachsene, die keine Vorsorgevollmacht erteilt haben und ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, bestellt das Betreuungsgericht einen rechtlichen Betreuer. Das kann eine Person aus dem Familienkreis sein, aber auch ein Fremder.
Damit du dir sicher sein kannst, dass im Ernstfall eine Person, die dir nahesteht und der du absolut vertraust für dich entscheidet, kannst du eine Vorsorgevollmacht erstellen.

Die Inhalte der Vorsorgevollmacht können sich auf ganz unterschiedliche Bereiche deines Lebens beziehen. Es kann dir helfen, dir für jeden Bereich ein paar Fragen zu stellen, wie z. B.:
Hast du dich entschieden, wer für all diese Fragen in Fragen kommen könnte, dann frage diese Person(en) ganz offen, ob sie bereit wären für dich diese Entscheidungen zu übernehmen. Auch für deine Vertrauensperson(en) ist das eine große Verantwortung.
Vordrucke zum Ausfüllen einer Vorsorgevollmacht findest du im Internet, bei deiner Krankenversicherung oder frage deine behandelnde Ärztin oder deinen Arzt danach. Sie beraten dich auch gerne dazu.
Eine Vorsorgevollmacht ist nur wirksam, wenn sie von dir als Verfasser:in und von allen darin aufgeführten Personen unterschrieben ist.
Eine notarielle Beglaubigung ist allgemein nicht zwingend notwendig, wird aber empfohlen, gerade wenn das Dokument auch gegenüber Banken und Behörden verwendet werden soll.
In Kraft treten kann eine Vorsorgevollmacht nur, wenn deine Angehörigen auch davon wissen. Sprich deshalb schon vorab mit ihnen darüber. Es kann auch Sinn ergeben, eine entsprechende Hinweiskarte bei dir zu tragen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, die Vorsorgevollmacht im zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer gegen eine Gebühr registrieren zu lassen.

Die Therapie, Nebenwirkungen, Müdigkeit, depressive Gedanken und Ängste können einen manchmal ans Bett fesseln. Eine Guten-Morgen-Routine kann dir dabei helfen, aus diesem Kreislauf auszubrechen und dir mehr Energie für den Tag zu spenden.
Versuch dir jeden Tag etwas Gutes für Körper, Geist und Seele zu tun.
🧘♀️ Beweg dich und mach ein leichtes Stretching, Yoga oder geh spazieren.
😌 Tue deinem Geist etwas Gutes und ließ etwas, führe ein Tagebuch und leg mal das Smartphone beiseite.
🫖 Trink etwas Warmes, zum Beispiel einen leckeren Tee oder ein lauwarmes Glas Wasser mit Zitrone.
🥞 Mach dir ein leckeres Frühstück.
Du kannst aber auch weitere kleine Routinen in deinen Alltag einbauen, die dir das Gefühl von Normalität geben können.
🛏 Mach nach dem Aufstehen dein Bett und lüfte.
🪴 Versuch, deinen Rückzugsort ordentlich zu halten.
🛁 Mach dich frisch und zieh dir etwas Schönes an.
🙌 Mach dir eine kleine To-do-Liste für den Tag, so hast du am Ende des Tages bestimmt das Gefühl, etwas geschafft zu haben.
Aber am wichtigsten ist: Wenn du dich körperlich nicht fit fühlst, hör auf dein Bauchgefühl und bleib einfach mal einen Tag auf dem Sofa.